"Energie- und Energiespeichertechnologien kommt eine Schlüsselrolle zu
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"Energie- und Energiespeichertechnologien kommt eine Schlüsselrolle zu"
Energietechnologieoffensive Hessen geht an den Start / Bewerbungen ab heute möglich
Umweltministerin Lucia Puttrich hat heute in Wiesbaden den Start der "Energietechnologieoffensive Hessen" bekannt gegeben. "Mit der Projektförderung in den Bereichen Energieerzeugung, Energiespeicherung, Energietransport und Energieeffizienz haben wir einen weiteren Baustein des Umsetzungskonzepts der Landesregierung realisiert", so die Ministerin. Die Mobilisierung des wissenschaftlich-technischen Potenzials in Hessen sei notwendig, um die im Abschlusspapier des Energiegipfels formulierten Ziele zu erreichen bzw. die dort festgelegten Aktivitäten umzusetzen. 4 Millionen Euro stellt die Landesregierung für die Energietechnologieoffensive zur Verfügung.
"Der Erforschung neuer Energie- und Energiespeichertechnologien kommt eine Schlüsselrolle beim Ausbau der erneuerbaren Energien zu", so Puttrich. Die Energietechnologieoffensive hat sich zum Ziel gesetzt, die Erschließung und Nutzung neuer Technologien, Verfahren und Strategien in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und ?einsparung voranzutreiben. Die entsprechenden Förderkriterien wurden heute im Staatsanzeiger veröffentlicht. Förderfähig sind kurzfristig umsetzbare Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die auf der Grundlage vorhandener Kenntnisse die Konkurrenzfähigkeit im wirtschaftlichen Bereich unmittelbar stärken, sowie Entwicklungen von mittel- bis langfristig verfügbaren Innovationen. Die Förderung konzentriert sich auf Themenbereiche, die für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung wichtig sind und bezieht sich auf die gesamte Energiekette von der Energieumwandlung, dem Energietransport bis hin zur Energiespeicherung.
Antragsberechtigt sind in Hessen ansässige Unternehmen, die Entwicklungen im Energietechnologiebereich voranbringen und forschungsorientiert arbeiten. Auch hessische Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die im Bereich der angewandten Forschung und Entwicklung tätig sind, können eine Projektskizze einreichen. "Hessen verfügt aufgrund seiner Vielzahl an staatlichen und privaten Hochschulen, wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen, Max-Planck-Instituten und Fraunhofer-Instituten über ein enormes Forschungs- und Entwicklungspotenzial. Gerade auch im Bereich der Energieforschung verfügt Hessen über eine hervorragende Forschungs- und Entwicklungslandschaft", sagte die Ministerin. Das Land stellt maximal 500.000 Euro für ein Forschungsprojekt zur Verfügung.
Pressestelle: Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Pressesprecher: Thorsten Neels
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Datum: 21.05.2012 - 15:30 Uhr
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