Harper-Regierung unterstützt gesetzliche Krankenversicherung und fördert psychische Gesundheitsversorgung auf der Weltgesundheitsversammlung
ID: 642644
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Die Ehrenwerte Leona Aglukkaq, Gesundheitsministerin, bekräftigte
heute auf der Plenarsitzung der 65. Weltgesundheitsversammlung das
Engagement der kanadischen Regierung für eine gesetzliche
Krankenversicherung.
"Kanada befürwortet schon seit Langem die gesetzliche
Krankenversicherung und setzt sich auch weiterhin stark für ein
öffentlich finanziertes System ein, das sicherstellt, dass alle
Kanadier von dem Zugang zu einer Gesundheitsversorgung profitieren,
die bedarfsorientiert ist und nicht von der Zahlungsfähigkeit
abhängig ist", so Ministerin Aglukkaq. "Alle Länder haben die
Aufgabe, Gesundheitssysteme mit Ergebnisverantwortung zu entwickeln,
um die Bereitstellung kosteneffizienter Gesundheitsdienste zu
gewährleisten, die zu besseren und gerechteren Resultaten in der
Gesundheitsversorgung führen."
Ausserdem schloss die Ministerin in ihrer Erklärung Unterstützung
Kanadas für die folgenden Punkte mit ein: Lebensmittelsicherheit,
raschere Fortschritte im Bereich Gesundheitsversorgung von Müttern,
Neugeborenen und Kindern und Prävention sowie Kontrolle nicht
übertragbarer Krankheiten. Darüber hinaus würdigte Kanada die
wichtige Rolle der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als führende
Instanz im Bereich weltweiter Gesundheit, die auf die dringendsten
Gesundheitsbedürfnisse reagieren kann.
Im Laufe der Versammlung wird Ministerin Aglukkaq auch ein
Round-Table-Gespräch mit Gesundheitsverantwortlichen aus anderen
Ländern leiten, um Ansätze, Probleme und Lösungen im Hinblick auf die
psychische Gesundheitsversorgung zu diskutieren. Als Berater von
Ministerin Aglukkaq auf der Weltgesundheitsversammlung und am runden
Tisch fungiert Dr. David Goldbloom, Vorsitzender der Mental Health
Commission of Canada (Kommission für psychische Gesundheit).
Ausserdem zeigte sich Ministerin Aglukkaq erfreut darüber, ein
Memorandum of Understanding mit der Föderativen Republik Brasilien
bis 2017 zu verlängern. Gegenstand dieser völkerrechtlichen
Vereinbarung ist die Zusammenarbeit zwischen Kanada und Brasilien in
solchen Bereichen wie chronische nicht übertragbare Krankheiten,
übertragbare Krankheiten; E-Health, Notfallvorsorge, Gesundheit
indigener Völker, Sicherheit und Qualität von Gesundheitsprodukten,
Lebensmitteln, Kosmetika und Tabakkontrolle.
Die Ministerin traf Dr. Margaret Chan, Generaldirektorin der
Weltgesundheitsorganisation, und hatte eine Reihe bilateraler
Besprechungen mit Gesundheitsministern aus anderen Ländern, um
Gesundheitsprobleme sowie Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit in
der Zukunft zu erörtern.
Die Weltgesundheitsversammlung ist das Hauptorgan der
Weltgesundheitsorganisation und repräsentiert über 194 Länder.
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Datum: 21.05.2012 - 16:02 Uhr
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