Neue OZ: Kommentar zu Nato / Gipfel
ID: 642878
Bravo, wie François Hollande mit wehenden Fahnen mutig ins Feld
zieht. Der einzige Schönheitsfehler besteht nur darin, dass sich
Frankreichs neuer Präsident nicht mit Gebrüll auf die Taliban stürzt,
sondern auf die eigenen NATO-Partner. Gemeinsam rein, gemeinsam raus:
Das war bislang die Afghanistan-Devise der NATO. Doch Hollande sind
derzeit Bündnistreue und Verlässlichkeit egal. Er zieht Frankreichs
Kampftruppen schon in wenigen Monaten vom Hindukusch ab, und nicht
erst Ende 2014, wie es verabredet war. Damit brüskiert er die USA,
aber vor allem Deutschland. Kein Wunder, dass Kanzlerin Angela Merkel
sauer ist.
Ohne die viel beschworene Achse zwischen Berlin und Paris lässt
sich Europa nicht voranbringen. Momentan sind Merkel und Hollande
aber nicht einmal in der Lage, in der existenziellen Frage von Krieg
und Frieden an einem Strang zu ziehen. Richtig ist sicherlich, dass
Hollande im Wahlkampf den schnellen Truppenrückzug versprochen hat.
Doch eine Zumutung wird nicht dadurch gemildert, dass man sie
ankündigt.
Frankreichs neuem Präsidenten kann angesichts der Dramatik
insbesondere in der Euro-Krise keine 100-Tage-Schonfrist eingeräumt
werden. Spätestens nach der Parlamentswahl im Juni darf Hollande
nicht länger das Wohl der Partei über das von Europa und Frankreich
stellen. Geht Hollande nicht auf Merkel zu, wird die EU leiden.
Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion
Telefon: +49(0)541/310 207
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.05.2012 - 22:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 642878
Anzahl Zeichen: 1694
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Osnabrück
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 242 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue OZ: Kommentar zu Nato / Gipfel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Osnabrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Osnabrück. Der Krankenkassen-Spitzenverband GKV hat vor einem Aufweichen der Gesundheitsreform gewarnt, die am Freitag vom Bundestag beschlossen werden soll. "In den ersten Monaten des Jahres sind die Ausgaben der Krankenkassen doppelt so schnell gestiegen wir die Einnahmen. Wenn nicht schnell
Möglicher Kurswechsel bei Grünen: Brantner schwört Mitglieder auf "schwierige Kompromisse" ein / Regierungsverantwortung pragmatisch nutzen, "urgrüne Politik" von Özdemir als ...
Osnabrück. Im Richtungsstreit der Grünen hat Parteichefin Franziska Brantner einen pragmatischen Kurs angemahnt und die Parteibasis auf schmerzhafte Zugeständnisse im Falle einer künftigen Regierungsbeteiligung eingeschworen. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (noz) sagt
"Werden überrollt": Grünen-Chefin warnt CDU vor Koalition mit AfD im Osten / Vor Ostdeutschland-Wahlen: Brantner befürchtet Parallelen zur Machtübernahme der Nazis, sie fordert Erhalt de ...
Osnabrück. Vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern warnt Grünen-Chefin Franziska Brantner die CDU vor einer Koalition mit der AfD und zieht Parallelen zur Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933. "Das Experiment, dass eine Partei der Mitte Faschisten zur Macht
Weitere Mitteilungen von Neue Osnabrücker Zeitung
Neue OZ: Kommentar zu Serbien / Wahlen ...
Politisches Chamäleon An der Spitze Serbiens steht nun ein aus europäischer Sicht Unbekannter: Tomislav Nikolic. Europas Politiker haben es im Wahlkampf versäumt, sich mit dem Herausforderer des Amtsinhabers Boris Tadic vertraut zu machen. Zu überzeugt waren sie davon, dass der von ihnen
Neue OZ: Kommentar zu Europa / Finanzkrise / Sarrazin ...
Sarrazin, der alte Zündler Die Methode ist sattsam bekannt. Thilo Sarrazin greift kritische gesellschaftliche und politische Strömungen auf, spitzt in kalkulierter Provokation extrem zu und genießt dann selbstgerecht die reflexartig aufflammende Empörung. Erst Integration und "Kopftu
Neue OZ: Kommentar zu Bundestag / CDU / CSU / Personalien ...
Rache wäre schädlich Es rumort immer noch in der Union, weil Angela Merkel Umweltminister Norbert Röttgen nach seiner krachenden Niederlage bei der NRW-Wahl kaltgestellt hat. Mit dem harten Rauswurf hat die Kanzlerin und Parteivorsitzende aber nicht allein Röttgen gedemütigt, sondern zug
OV: Mehr Gerechtigkeit Zum Thema private Krankenversicherung Von Ruth Honkomp ...
Die privaten Krankenversicherungen sind überflüssig. Ihre Abschaffung wäre ein Befreiungsschlag für unser Gesundheitssystem. Wenn Arm und Reich, Singles und Familien, Beamte und Angestellte in die gleiche Kasse einzahlen, profitieren alle gleichermaßen vom hohen Standard der medizinischen V




