Dettmer: Kosten der Energiewende müssen fair verteilt werden
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Henning Dettmer, Geschäftsführer des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE), zu den verschiedenen Äußerungen des Bundesumweltministers vom Wochenende:
"Der BWE begrüßt, dass sich der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier am Wochenende mehrfach zur Energiewende und zum Atomausstieg bekannt hat. Ein gutes Zeichen ist , dass er dabei vor allem auf die Windenergie setzen will. Sie hat in Deutschland das größte Potenzial und ist an Land heute die kostengünstigste unter den Erneuerbaren. Positiv ist auch Altmaiers offener Umgang mit der Kostenfrage. Wir weisen darauf hin, dass seit einiger Zeit eine einseitige Verschiebung der Belastung zu Ungunsten von Haushaltskunden und mittelständischen Unternehmen stattfindet. Gleichzeitig werden aber immer größere Teile der energieintensiven Industrie von der EEG-Umlage befreit. Auf der anderen Seite profitieren gerade diese Unternehmen von einem niedrigen Börsenstrompreis, der durch die verstärkte Einspeisung Erneuerbarer Energien zustande kommt (sogenannter Merit-Order-Effekt). Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Kosten fair auf alle Schultern verteilt werden. Wir brauchen daher auch eine Debatte darüber, wie sich die energieintensive Industrie ihrer Verantwortung stellt und sich an dem Jahrhundertprojekt Energiewende beteiligt."
Der Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE) ist Partner von über 3.000 Unternehmen der Branche und vertritt rund 20.000 Mitglieder. Im BWE sind Know-how und Erfahrung der gesamten Branche konzentriert. Damit ist er erster Ansprechpartner für Politik und Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.
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Datum: 04.06.2012 - 14:03 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
Energie & Umwelt
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