Nutzer wehren sich gegen Bespitzelung im Internet

(firmenpresse) - München, 31. Mai 2012. Niemand lässt sich gern überwachen. Wo man einkauft, wo man sich mit Freunden trifft und welche Filme man sieht, geht keinen etwas an. Man stelle sich vor, all diese Aktivitäten würden im realen Leben protokolliert, noch dazu, ohne dass man genau weiß, von wem – der Protest wäre groß. Doch im Internet geschieht genau das. Im virtuellen Raum tun wir ganz ähnliche Dinge wie „draußen“: Shoppen, mit Freunden kommunizieren, Filme gucken. Und dabei sind wir keineswegs anonym. Unternehmen verdienen Geld damit, aus Daten wie IP-Adressen oder besuchten Webseiten Nutzerprofile zu erstellen und diese an werbetreibende Firmen zu verkaufen. Das ist fast so, als würden Fremde stets notieren, wo wir uns im realen Leben aufhalten und was wir dort tun. Doch inzwischen gibt es technische Lösungen, die die Überwachung der Online-Aktivitäten verhindern und die Privatsphäre schützen.
Viele Menschen lügen im Internet. Sie machen bewusst falsche Angaben über sich, etwa in sozialen Netzwerken, in Foren oder bei E-Mail-Anbietern.(1) Der schlichte Grund: Sie fühlen sich unwohl dabei, persönliche Daten im Web zu hinterlassen, weil sie nicht wissen, was mit diesen Daten passiert. Wer seine persönlichen Daten im Internet hinterlässt, befürchtet zu Recht, die Kontrolle über sie zu verlieren. Denn wer genau die Daten einsehen oder weitergeben kann, darauf hat der Nutzer keinen Einfluss.
Das Bedürfnis nach mehr Privatsphäre ist daher stark, Nutzer möchten lieber anonym bleiben. Erst recht, weil inzwischen viele wissen: Daten werden auch dann gesammelt, wenn man sie gar nicht bewusst preisgibt. Schon beim bloßen Besuch einer Internetseite greifen Datensammler persönliche Informationen ab, ohne dass der Nutzer es bemerkt. Obwohl engagierte Datenschützer immer wieder scharf dagegen protestieren, geht die Bespitzelung im Netz weiter. Der Nutzer sieht sich gezwungen, das Problem selbst in die Hand zu nehmen. Er sollte sich autark schützen können, ohne von der Einhaltung unverbindlicher Selbstverpflichtungen der Anbieter abzuhängen oder auf gesetzliche Regelungen warten zu müssen. Außerdem wirken nationale gesetzliche Regelungen nur bedingt im globalen Netz.
Eine Lösung, die genau diesen autarken Schutz ermöglicht, hat das Münchner Unternehmen Uniscon entwickelt. Mit dem Service ID|GARD kann der Nutzer Datensammler aussperren und ebenso bequem wie anonym das Internet nutzen. Auf die persönlichen Daten hat dabei nicht einmal Uniscon als Anbieter Zugriff. Dies ist garantiert durch die Sealed-Cloud-Technologie, die Uniscon entwickelt und zum Patent angemeldet hat.
ID|GARD schließt folgende Dienste ein:
- ein Add-on, das sich als Toolbar in den Browser integriert: Hier kann der Nutzer mit einem Klick wählen, ob er „Inkognito“, „Normal“ und „Open“ surfen möchte.
- „Privacy Boxes“, über die Nutzer Dateien zum Datenaustausch bereitstellen können
- einen Passwort-Safe, mit dessen Hilfe der Nutzer sich mit einem Klick auf Webseiten einloggen kann
ID|GARD ist einen Monat lang kostenlos nutzbar. Danach kostet ein Monat 4,95 Euro. Für längere Zeiträume gibt es attraktive Rabattpreise, zum Beispiel 39,95 Euro für zwölf Monate. Zu den Downloads des Add-ons für den Firefox und den Internet Explorer (derzeit noch im BETA-Stadium) geht es hier.
(1) http://www.zdnet.de/news/41560926/bitkom-jeder-dritte-macht-aus-datenschutzgruenden-falschangaben-im-web.htmWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Über die Uniscon universal identity control GmbH
Uniscon – The Web Privacy Company – entwickelt technische Lösungen zur sicheren, bequemen Nutzung des Internets bei gleichzeitigem Schutz der Privatsphäre der User. Uniscons Web Privacy Service ID|GARD basiert auf der weltweit patentierten Sealed Cloud Technologie. Dabei werden die Daten in der Cloud geschützt, so dass selbst der Betreiber des Portals keinen Zugriff auf die Daten seiner Kunden hat. Die Sealed Cloud Technologie wird durch ein von Uniscon geführtes Konsortium im Rahmen der Trusted Cloud Initiative des BMWi zur generellen Nutzung durch die deutsche Industrie weiter entwickelt. Weitere Informationen finden Sie unter www.uniscon.de, www.sealedcloud.de und www.idgard.de.
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Datum: 04.06.2012 - 15:36 Uhr
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