SAP Common Layer: Zurück zum Standard
Prozesse nach dem Baukastenprinzip reduzieren künftig IT-Kosten
SAP Common Layer bietet Prozessbearbeitung nach dem Baukastenprinzip(firmenpresse) - Die Frage nach dem Fluch oder Segen des für Oktober angekündigten SAP Common Layer als Bestandteil der IDEX Roadmap beschäftigt aktuell die Mehrzahl der Energieversorgungsunternehmen (EVU), bei denen SAP IS-U als Branchensystem im Einsatz ist. Die Beratungsspezialisten der enmore consulting ag beziehen zu der neuen technologischen Basis klar Position: "Auch wenn die Umstellung Kraft abverlangt, wird sich der Einsatz bereits nach kürzester Zeit auszahlen", ist sich Nico Haberer, Senior Consultant SAP for Utilities bei der enmore consulting ag, sicher. Laut seiner Aussage biete der Common Layer mehr Flexibilität gegenüber neuen gesetzlichen Anforderungen an Prozesse oder Formate. "Wer jetzt die Initiative ergreift, wird zukünftig nicht nur zusätzliche Transparenz und Reaktionsfähigkeit im Tagesgeschäft der Fachabteilungen gewinnen, sondern auch den Aufwand bei der Systemwartung und -anpassung reduzieren. IT-Kosten können über die Rückkehr zum Standard deutlich gesenkt werden", so Haberer. Konkret empfiehlt enmore ein Vorgehen in Etappen, das sich an den Auslieferungsterminen der SAP Service Packs ausrichtet. Hierzu bietet das Beratungshaus den Energieversorgungsunternehmen spezifische Workshops als Unterstützung an.
Baukastenprinzip erhöht Flexibilität
Der SAP Common Layer liefert als Zwischenschicht für den Datenaustausch das neue technologische Fundament für das Zusammenspiel künftiger IDEX-Auslieferungen der SAP und kundeneigenen Entwicklungen. "Die Auseinandersetzung mit diesem Thema lässt sich nicht länger aufschieben, da das zugrunde liegende Baukastenprinzip bereits für die Umsetzung der Formate zum 1.10.2012 relevant wird", unterstreicht Haberer den akuten Handlungsbedarf. Mit dem Common Layer gestalten sich einzelne Prozesse, die bisher als Workflow-Muster definiert waren, als freie Ansammlung von Prozessschritten unterschiedlichster Art - von Klassenmethoden über Sub-Workflows bis hin zu Abläufen nach dem aktuellen Prüf- und Fristen-Framework. Diese Modularisierung und ein dynamischer Aufbau stellen die Basis der zukünftigen Verschlankung der Abläufe, die SAP durch vorkonfigurierte Schritte zum Empfang und Versand von Nachrichten, Datentransformationen im IS-U oder Abfragen aus dem Prüf- und Fristenframework unterstützt. Einzelne, wiederverwendbare Prozessbausteine lassen sich im Zuge konkreter Aufgaben zusammenstellen und per Mausklick anpassen. Zusätzliche Module im Rahmen der IDEX Service Packs als "Out-of-the-Box-Lösung" müssen nur hinzugefügt werden. Die Kombination mit kundeneigenen Ausprägungen bereitet keinerlei Probleme und der Anwender muss sich nicht mehr zwangsläufig zwischen Standard oder individuellen Abläufen entscheiden, sondern kann auch Teilschritte aus beidem verbinden.
Jetzt die Weichen stellen
Die betroffenen Unternehmen sollten bei der Auswahl eines konkreten Vorgehens genau abwägen und die Folgen der jeweiligen Entscheidung ins Kalkül ziehen. Die Experten der enmore raten davon ab, die Einführung des Common Layer vollständig abzulehnen. Denn auch wenn der allgemeine Systemsupport von SAP weiter genutzt werden kann, geht die Beibehaltung bisheriger Systemausprägungen zukünftig mit Einschränkungen einher: Alle neuen Funktionen und Formate müssten zukünftig in Eigenregie umgesetzt werden, da die weiteren IDEX Service Packs auf Common Layer basieren. Für EVU, die dieser Situation vorbeugen möchten, sehen die Berater zwei Möglichkeiten: Die Vollausprägung zielt auf die umfassende Überführung der "alten Welt" in die "neue Welt" ab. Dieses Vorgehen rechne sich laut enmore auf lange Sicht für jeden Marktakteur, unabhängig von der jeweiligen Unternehmensgröße, gehe jedoch mit einem kurzfristig sehr hohen Kraftaufwand einher. Als aktuell sinnvollen Handlungsansatz sieht das Beratungshaus einen Mittelweg. Dabei behält man laufende Prozesse wie gewohnt bei und realisiert allein die neuen Formate und Prozesse über den Common Layer. Auf diese Weise können EVU den aktuellen Status quo funktionierender Prozesse absichern, ohne auf zusätzliche Funktionen der SAP-IDEX-Auslieferungen bei neuen gesetzlichen Vorgaben verzichten zu müssen.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
enmore consulting ag
Die enmore consulting ag berät Energieversorgungs- und Energiehandelsunternehmen in allen informationstechnischen und betriebswirtschaftlichen Fragen. Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung mit den Auswirkungen des liberalisierten Energiemarktes auf Organisationen, IT-Landschaften und eingesetzte Software-Lösungen in den Bereichen Kundenmanagement, Abrechnung und Kommunikation. Zudem bietet das Unternehmen umfassende SAP IS-U-Beratung und unterstützt Kunden bei der Gestaltung prozessualer Abläufe der Geschäftstätigkeit. 2011 hat die enmore consulting ag mit rund 130 Mitarbeitern und über 19 Millionen Euro erwirtschaftetem Umsatz das erfolgreichste Jahr der bisherigen Firmengeschichte abgeschlossen. Die enmore consulting ag wurde 2000 gegründet und verfügt inzwischen über Standorte in Griesheim/Darmstadt, Dortmund, Berlin und Gera.
Press'n'Relations GmbH
Rebecca Hasert
Magirusstraße 33
89077 Ulm
ulm(at)press-n-relations.de
+49 731 96 287-15
http://www.press-n-relations.de
Datum: 05.06.2012 - 13:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 653027
Anzahl Zeichen: 4247
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Brigitte Bröcker
Stadt:
Griesheim/Darmstadt
Telefon: +49 6155 605-300
Kategorie:
New Media & Software
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 404 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"SAP Common Layer: Zurück zum Standard"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
enmore consulting ag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Dr. Jürgen Welter neuer Aufsichtsratsvorsitzender des Griesheimer IT-Beratungshauses - mit Klaus Heimann wurde ein international renommierter Branchenexperte in das oberste Gremien der enmore consulting ag berufen Die enmore consulting ag hat am 08. Juli 2016 mit einer Präsenz von 98,38 %
Bargeld lacht: Neuer Zahlungsservice auf Siegeszug ...
Zahlen an der Supermarktkasse - eigentlich unspektakulär, es sei denn, es geht um die Stromrechnung: Mit solch einem Szenario erobert der Zahlungsdienstleister Barzahlen seit Mitte des Jahres den Energiemarkt. Das hohe Interesse kommt dabei nicht von ungefähr, denn die neue Alternative zur Abwickl
Schnelle und umfassende Information per Online-Zugriff ...
Die enmore consulting ag und die ITC AG bündeln ab sofort ihre Kräfte und arbeiten gemeinsam an der effektiven Automatisierung der Datenaustauschprozesse zwischen den energiewirtschaftlichen Portallösungen der ITC und den vielfältigen Back-End-Plattformen der Versorgungsbranche. Beide Partner se
Weitere Mitteilungen von enmore consulting ag
Gabbeh Teppiche - Wohnkomfort und edles Design ...
Wer über den Kauf eines orientalischen Teppichs nachdenkt, sollte sich im Onlineshop der Firma youcarpet umsehen. Unter http://de.youcarpet.com bietet der Teppichexperte modernen sowie antiken Bodenschmuck in unzähligen Größen und Designs. Unter den exklusiven Teppichen finden sich auch handgekn
Schäden einfach beheben: die SKEGGARD Reparaturfinne ...
Mit einem eigenen Motorboot gewinnt der Urlaub am Meer eine ganz neue, besondere Qualität. Die Instandhaltung ist jedoch bisweilen mit Herausforderungen verbunden. Bootswerkstätten sind nur bedingt gut erreichbar und nicht zuletzt ist eine Reparatur bisweilen mit hohen Kosten verbunden. Für Boots
Testsieg für Dating Cafe bei Servicequalitäts-Studie ...
Hamburg. Im Dating Cafe flirten die zufriedensten Singles - zumindest wenn es um die Leistung der Singlebörse geht. Dies geht aus einer aktuellen Kundenzufriedenheits-Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) zum Thema "Partnerbörsen" hervor, bei der Teilnehmer von ach
testCloud.de erfolgreich gestartet: Software testing mit der Crowd bezwingtüber 10.000 Bugs ...
- Führende Unternehmen verschiedenster Branchen lassen über testCloud.de ihre Webseiten und mobile Apps auf Fehler von der Crowd testen - Über 10.000 Bugs konnten bisher identifiziert werden - Mehr als 3.000 erfahrene Tester sind bereits bei testCloud.de registriert - Eigens entwickeltes testCas




