Lehrerberuf: hohes Ansehen, aber geringe Anziehungskraft / Repräsentative Allensbach-Studie im Auftrag der Eberhard von Kuenheim Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stiftung der Deutschen Wirtschaft
ID: 657023
Deutschland zu den angesehensten Berufen. Eine neue
Repräsentativbefragung des Instituts für Demoskopie Allensbach stützt
dies. Sie zeigt, dass Lehrerinnen und Lehrer in der Bevölkerung hohes
Ansehen für ihre herausfordernde Tätigkeit genießen. Gleichzeitig
ergibt die Befragung im Auftrag der Eberhard von Kuenheim Stiftung
der BMW AG in Zusammenarbeit mit der Stiftung der Deutschen
Wirtschaft aber auch zwei paradoxe Befunde: Nur 18 Prozent der
Befragten können sich vorstellen, Lehrer zu werden. Und nur 39
Prozent glauben, dass Lehrer viel für die Allgemeinheit tun. Ein
wichtiger Faktor für die geringe Anziehungskraft des Lehrerberufs ist
der Studie zufolge: Zwei Drittel aller Berufstätigen wünschen sich
eine Arbeit, die Spaß macht - aber nur 18 Prozent gehen davon aus,
dass der Lehrerberuf Freude bereitet. "Es ist wichtig, dass der
Lehrerberuf weit mehr als bisher als attraktive Karriereoption mit
enormen Gestaltungschancen wahrgenommen wird. In der Schule
entscheidet sich in hohem Maße die Zukunft unserer Kinder und damit
unserer Gesellschaft. Dies mitgestalten zu können, ist sehr
erfüllend", betont Dr. Arndt Schnöring, Generalsekretär der Stiftung
der Deutschen Wirtschaft. Carl-August Graf von Kospoth,
Geschäftsführender Vorstand der Eberhard von Kuenheim Stiftung, weist
darauf hin: "Ein Großteil der Lehrer bestätigt, dass ihr Beruf ihnen
Spaß macht. Diese Botschaft muss in der Gesellschaft noch deutlicher
ankommen, um die Geeignetsten für den Lehrerberuf zu gewinnen."
Die Broschüre zur Repräsentativbefragung "Geeignet für den
Lehrerberuf?" gibt es als Download unter www.lehrwerkstatt.org und
www.sdw.org/ueber-uns/presse/pressemitteilungen
Hintergrund: Programme der Auftraggeber für Lehramtsstudierende
Lehr:werkstatt: Neue Wege in der Lehrerbildung - eine Chance für
den Unterricht
Mit ihrem Projekt "Lehr:werkstatt" hilft die Eberhard von Kuenheim
Stiftung Lehramtsstudierenden, sich frühzeitig auf die
Herausforderungen in der Schule vorzubereiten. In der
"Lehr:werkstatt" arbeiten ein Lehramtsstudent und eine Lehrkraft über
ein Schuljahr hinweg als Tandem zusammen. Die Tandems werden während
des Jahres unter anderem durch Kompetenzworkshops begleitet.
Lehramtsstudierende sammeln frühzeitig Erfahrungen in der Praxis,
Lehrer erhalten Unterstützung und frische Impulse im Unterricht,
Schüler erfahren eine intensive und differenzierte Betreuung.
Studienkolleg - Begabtenförderung für Lehramtsstudierende
Mit dem Programm "Studienkolleg" unterstützen die Stiftung der
Deutschen Wirtschaft und die Robert Bosch Stiftung leistungsbereite
Lehramtsstudierende dabei, sich zu Schulgestaltern von morgen zu
entwickeln. Das Förderprogramm stärkt ihre Persönlichkeit und
vermittelt Management- und Führungskompetenzen für die Schule. In
weiteren Seminaren lernen die Teilnehmer wichtige Werkzeuge eines
guten Lehrers kennen: beispielsweise Teambildung, Kommunikation,
Präsentation und Feedback-Methoden. 2012 befinden sich knapp 300
Lehramtsstudierende aus dem gesamten Bundesgebiet in der Förderung.
Sie erhalten ein Stipendium aus Mitteln des Bundesministeriums für
Bildung und Forschung.
Pressekontakt:
Stefanie Lüke, Stiftung der Deutschen Wirtschaft, Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit Studienkolleg, Breite Str. 29, 10178 Berlin
Telefon: 030 278906-34, E-Mail: s.lueke@sdw.org
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Datum: 12.06.2012 - 09:39 Uhr
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