Mehr Professorinnen, bitte!
ID: 661639
Mehr Professorinnen, bitte!
Es gibt zu wenige Professorinnen, die meisten Hochschullehrer sind Männer. Um dies zu ändern, hat die Bundesregierung 2008 das Professorinnenprogramm ins Leben gerufen. Bund und Länder fördern bis zu drei Professorinnenstellen pro Hochschule, wenn diese ein überzeugendes Gleichstellungskonzept vorgelegt hat. So wurden in den vergangenen vier Jahren 260 Professuren für hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen gefördert. Auf einer Fachtagung im Berliner bcc werden heute und morgen Impulse für die zweite Phase des Programms gesetzt.
"Das Programm hat nicht nur dazu geführt, dass zusätzlich 260 Professuren mit Frauen besetzt wurden - es trägt zum notwendigen Kulturwandel bei", betonte BMBF-Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen. "Exzellente Hochschulen sind auf die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler angewiesen: Exzellenz braucht Gleichstellung, um das volle Potenzial ausschöpfen zu können. Und Gleichstellung gelingt nur mit guten Konzepten, die konsequent umgesetzt werden."
260 Professorinnen wurden seit 2008 auf unbefristete W2 und W3-Stellen neu berufen. Lag der Anteil von Frauen bei den Professorenstellen 2000 noch bei rund 10 Prozent, so hat er sich seitdem auf etwa 20 Prozent verdoppelt. "Diese Steigerung ist auch dem Professorinnenprogramm zu verdanken", sagte Quennet-Thielen. "Aber wir dürfen uns jetzt keinesfalls zufrieden zurücklehnen - denn 20 Prozent sind noch lange nicht genug."
Um eine Förderung zu erhalten, mussten die Hochschulen ein Gleichstellungskonzept zur Begutachtung einreichen, das von einem externen Expertengremium geprüft wurde. 152 Hochschulen haben Gleichstellungskonzepte ausgearbeitet. 110 Hochschulen wurden positiv begutachtet, gefördert und haben ihre Konzepte umgesetzt. 150 Millionen Euro flossen seit 2008 in das Programm, das von Bund und Ländern gemeinsam finanziert wird.
Neben den neuen Stellen selbst sind die strukturellen Wirkungen ein wesentlicher Erfolg des Programms. Sie zeigen die neue Qualität der Gleichstellungspolitik im Wissenschaftssystem. An den Hochschulen wurde dadurch eine breite Diskussion über die Gleichstellung von Frauen in Gang gesetzt und entsprechende Veränderungen in die Wege geleitet.
Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern entscheidet am 29. Juni 2012 über eine zweite Phase des Professorinnenprogramms. Staatssekretärin Quennet-Thielen begrüßte von Bundesseite ausdrücklich eine Fortführung: "Wir steigern den Frauenanteil weiter und setzen ein starkes Signal für den weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchs: Der Einsatz für Karrieren in Wissenschaft und Forschung lohnt sich."
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.bmbf.de/de/494.php
BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28 - 30
D - 10115 Berlin
Telefon: (030) 18 57 - 50 50
Fax: (030) 18 57 - 55 51
E-Mail: presse@bmbf.bund.de
URL: http://www.bmbf.de/press/
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 18.06.2012 - 14:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 661639
Anzahl Zeichen: 3523
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 232 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mehr Professorinnen, bitte!"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Lesen und Vorlesen, das Erzählen von Geschichten und das Erleben der deutschen Sprache sind für Flüchtlingsfamilien wichtige Hilfestellungen zur Integration und zur Orientierung in unserem Land. Deshalb hat die Stiftung Lesen im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das drei
Ausbildungsbilanz 2015 liegt vor ...
Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat die Ergebnisse der Erhebung über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum 30. September 2015 vorgelegt. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge ist in diesem Jahr mit 522.200 gegenüber dem Vorjahr stabil. Die Zahl der betrieb
Was kostet uns der Klimawandel? ...
Hitze, starker Regen, Meeresspiegelanstieg, Hochwasser- und Sturmereignisse - all diese Phänomene scheinen im Zuge des Klimawandels vermehrt und stärker aufzutreten. Sie führen zu erheblichen Schäden an öffentlichen Infrastrukturen, privaten Vermögenswerten, der menschlichen Gesundheit und
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
SKODA macht Jeff Koons-Vernissage in Frankfurt mobil ...
' Ausstellung "Jeff Koons. The Painter & The Sculptor" in der Schirn Kunsthalle und in der Liebieghaus Skulpturensammlung ' Automobilimporteur seit 2002 Fahrzeugpartner der Schirn Als langjähriger Fahrzeugpartner unterstützt SKODA am 16. Juni den Eröffnungsabend de
Anija Seedler gewinnt den PHÖNIX 2012 / 20.000 Euro Preisgeld gehen an Künstlerin aus Leipzig ...
Den mit 20.000 Euro dotierten "PHÖNIX - Der Kunstpreis für Nachwuchskünstler" erhält in diesem Jahr Anija Seedler. Die 1974 geborene und in Leipzig lebende Zeichnerin wird für die skizzenhafte Leichtigkeit ihrer pointierten Werke prämiiert. Anija Seedler studierte an der Fachho
Noch dreieinhalb Wochen bis zur Premiere ...
Straubing/München, Juni 2012 - Am 12. Juli eröffnet der französische Superstar Zaz das erste Bluetone - das Festival an der Donau. Noch 25 Tage, in denen die Spannung auf die Premiere des neuen Top-Events mit jedem Tag mehr steigt. Ralph Huber, bei Bluetone für die Künstlerbuchung zuständig: &
Schnelle Beats und funky Rhythmen ...
18.06.2012. Das Multitalent, Singer/Songwriter/Pianist Peter Cincotti, 28, beweist mit seinem neunen Album Metropolis endgültig, dass er nicht nur das Genre Cooljazz exzellent beherrscht, sondern auch im Pop/Rock sein Können brillant zum Einsatz bringt. Cincotti, in NewYork geboren, hat schon viel




