Blasenentzündungen pflanzlich behandeln - Antibiotikaresistenzen vermeiden
ID: 662151
Sommer. Was die Behandlung erschwert: In vielen Regionen Deutschlands
sind bereits 25 bis 40 Prozent der die Entzündung auslösenden
E.coli-Bakterien gegen gängige Antibiotika resistent. "Daher kann es
sinnvoll sein, bei einfachen Blasenentzündungen wirksame pflanzliche
Präparate wie die Senföle aus Kapuzinerkressenkraut und Meerrettich
einzusetzen", empfiehlt Prof. Dr. med. Uwe Frank, Heidelberg. Für
Pflanzengemische wie die Senföle sind bisher auch nach
Langzeittherapie keine Resistenzen bekannt. Da sie schon im oberen
Darmbereich vollständig resorbiert werden, kommt es nicht zu einer
Schädigung der Darmflora. "Der fehlende Kontakt mit der Dickdarmflora
könnte auch mitverantwortlich dafür sein, dass bisher keine
Resistenzen aufgetreten sind", erklärt Frank, der bereits mehrere
umfangreiche Untersuchungen zur Wirkweise der Senföle durchgeführt
hat.
Auch in der warmen Jahreszeit ist unsere Blase für Entzündungen
anfällig: Vor allem kalte Füße und nasse Badekleidung schwächen jetzt
unser Immunsystem. Viele Frauen trinken außerdem zu wenig, schwitzen
im Sommer aber mehr als sonst. Das Ergebnis: Die Blase wird nicht
genug durchspült, so dass sich Keime besser ansiedeln können.
Um den Sommer möglichst ungestört genießen zu können, gilt es
schon bei den ersten Beschwerden aktiv zu werden, um den
Krankheitsverlauf zu mildern. "Viel trinken (bis zu 3 Liter am Tag),
um die Bakterien möglichst gleich wieder auszuspülen und
gegebenenfalls schon bei den ersten Anzeichen pflanzliche Antibiotika
wie die Senföle einsetzen", empfiehlt Frank. Um sofort reagieren zu
können, ist es ratsam bei empfindlicher Blase ein entsprechendes
Präparat in der Hausapotheke immer griffbereit zu haben. Sollten die
Krankheitszeichen trotzdem nicht abklingen beziehungsweise der
Behandlungserfolg ausbleiben, sollte auf jeden Fall der Hausarzt zu
Rate gezogen werden.
Pflanzliche Antibiotika - die geheime Waffe der Natur
Pflanzliche Antibiotika wie die Senföle sind eine der Geheimwaffen
im Überlebenskampf der Natur. Sie werden zumeist aus Pflanzen
gewonnen, die sich mit diesen Stoffen selbst wirkungsvoll gegen
Bakterien, Viren und Pilze verteidigen. Senföle aus
Kapuzinerkressenkraut und Meerrettichwurzel können über lange Zeit
und sogar vorbeugend gegen Blasenentzündungen eingenommen werden. Sie
sind gut verträglich und Resistenzen wurden bisher trotz
jahrzehntelanger Anwendung nicht beobachtet.
Gegen chemische Antibiotika resistente Bakterien können zum
Beispiel dadurch entstehen, dass die Behandlung zu früh beendet wird,
zu niedrig dosiert ist oder die Einnahme unregelmäßig erfolgt. Dann
überleben einige Bakterien und sind danach nicht mehr empfindlich
gegenüber diesem Medikament. Diese Eigenschaft geben sie dann auch an
die nachfolgenden Generationen weiter. So entstehen resistente
Bakterienstämme, die nur noch schwer zu bekämpfen sind.
Pressekontakt:
CGC Cramer-Gesundheits-Consulting GmbH
Frank Etzel
T: 06196 / 77 66 - 113
etzel@cgc-pr.com
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Datum: 19.06.2012 - 10:00 Uhr
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