Immobilienpreise - Kein Preisverfall wegen Demografie
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Die heutigen Immobilienpreise spiegeln die Erwartungen über die
künf-tige Wohnraumnachfrage bereits wider. Wo man damit rechnet, dass
die Nachfrage nach Wohnraum jährlich um 1 Prozent steigt, ist der
Immobilienpreis schon jetzt um etwa 18 Prozent pro Quadratmeter höher
als anderswo. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Instituts
der deutschen Wirtschaft Köln (IW) für 127 deutsche Städte. Aus rein
demografischen Gründen wird es daher künftig weder einen Preisboom
noch Preisverfall geben. Allerdings werden sich die erwarteten
Nachfrageveränderungen auf die Mieten und Leerstände auswirken.
Die Wohnflächennachfrage folgt nicht zwangsläufig der
Bevölkerungs-entwicklung. Denn auch dort, wo immer weniger Menschen
leben, sinkt die Nachfrage nach Wohnraum keineswegs entsprechend,
weil Singlehaushalte mehr Platz brauchen und ältere Menschen ihre
vier Wände auch dann nicht räumen, wenn die Kinder flügge geworden
sind. Nach Berechnungen des IW Köln fällt die Wohnflächennachfrage
daher erst nach 2030 unter den heutigen Wert und geht bis zum Jahr
2060 im Durchschnitt nur um 15 Prozent zurück. In München wird die
Nachfrage nach Wohnraum allerdings bis 2025 noch um einen
zweistelligen Prozentwert wachsen, in Frankfurt an der Oder aber um
20 Prozent sinken.
Kirill Pomogajko, Michael Voigtländer: Demografie und Immobilien -
Der Ein-fluss der erwarteten Flächennachfrage auf die heutigen
Wohnimmobilienpreise, in IW-Trends 2/2012
Pressekontakt:
Ansprechpartner im IW: Michael Voigtländer, Telefon: 0221 4981-741
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Datum: 26.06.2012 - 10:38 Uhr
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