"Tragt mich zum Auto, ich fahr euch alle nach Hause!"
Klingt zwar lustig, jedoch sind die Konsequenzen die mit angetrunkenem oder betrunkenem Fahren einhergehen, oft größer als man denken mag.
MPU Trunkenheitsfahrt(firmenpresse) - Im schlimmsten Fall werden Sie dazu aufgefordert, an einer MPU - medizinisch-psychologischen Untersuchung - teilzunehmen. Im Volksmund ist die MPU auch als "Idiotentest" bekannt. In der Regel geschieht dies bei einer Alkoholfahrt ab 1,6 Promille; man geht davon aus, dass der "gesellschaftliche Normaltrinker" mit 1,6 Promille nicht mehr in der Lage ist, überhaupt ein Fahrzeug zu besteigen, geschweige denn, zu führen. Sollte man bei einer solchen Alkoholfahrt nicht einmal beträchtliche Ausfallerscheinungen zeigen, wird davon ausgegangen, dass man durch regelmäßiges Trinken seine "Toleranzgrenze" erhöht hat und damit auf dem besten Wege in den Alkoholismus ist.
"Ein oder zwei Bier gehen schon."
Mal ehrlich: Hält man sich da tatsächlich daran? Auch wenn man sich an diese Regel hält, besteht trotzdem eine hohe Gefahr in einen Unfall verwickelt zu werden, oder selbst einen zu verursachen. Hat man dann noch 0,3 Promille oder mehr, ist laut deutscher Rechtsprechung die Möglichkeit das der Alkohol die Ursache für diese relative Fahruntichtigkeit. Hat der Unfall zu einer konkreten Gefahr geführt, besteht die Möglichkeit, wegen Trunkenheit am Steuer oder Gefährdung des Straßenverkehrs verurteilt zu werden.
"Der Idiotentest."
Fast jeder hat schon von ihm gehört und sich auch darüber lustig gemacht, doch was tun, wenn man selbst diesen "Idiotentest" antreten muss und wie sieht er eigentlich aus.
Bestandteile der MPU sind:
-ein medizinischer Teil, in dem Sie körperlich untersucht werden (z. B. Blutwerte).
-ein testdiagnostischer Teil, der als Reaktions-, Leistungs- und Konzentrationstest gesehen werden kann. Außerdem sind Fragebögen zu Verkehrsverständnis, "Alkohol am Steuer" und früherem und derzeitigem Alkoholkonsum zu beantworten.
-ein Gespräch mit dem Psychologen, durch das eine Prognose über Ihr zukünftiges Fahrverhalten erstellt werden soll.
Werden Sie zur MPU aufgefordert, werden Sie Ihr Trinkverhalten bis zum Tag des Verkehrsdeliktes darlegen müssen. Außerdem werden Sie erklären müssen, dass Sie die Ursachen für Ihr Trinkverhalten erkannt und kritisch darüber nachgedacht haben. Entscheidend ist jedoch, dass Sie ihr verändertes sowie überdachtes Verhalten belegen können und, dass Sie eine für den Fall eines Rückfalles eine Vorsorge getroffen haben.
Gibt man in die Suchmaschine "MPU" ein, werden viele Vorschläge aufgezeigt, Online-Tests und Fragebögen zum Herunterladen, meist auch kostenpflichtig. Problematisch ist jedoch, dass dort nicht auf ihre individuelle Situation und ihre persönlichen Bedürfnisse eingegangen werden kann Deshalb bietet es sich an, dafür eine Praxis aufzusuchen, in der mit Erfahrung und Einfühlungsvermögen auf Ihre Situation eingegangen wird. In wenigen Sitzungen werden Sie auf die bevorstehende Untersuchung vorbereitet. Dazu entwickeln wir gemeinsam Lösungsstrategien und verbessern Ihre Eignungsvoraussetzungen. Dadurch sind Sie auch künftig in der Lage, Verkehrsauffälligkeiten zu vermeiden.
Wir stehen Ihnen gerne in unserer Praxis zu einem unverbindlichen Vorgespräch zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter Results! MPU
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Datum: 27.06.2012 - 10:48 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Sandra Neumayr ehem. Sopp
Stadt:
München
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Kategorie:
Auto & Verkehr
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