RWE schließt Verkauf von Anteilen an VSE ab
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RWE schließt Verkauf von Anteilen an VSE ab
Auf der heutigen Hauptversammlung in Saarbrücken haben die Anteilseigner der VSE dem Verkauf eines 19,33-Prozent-Anteils an der VSE AG zugestimmt. RWE gibt 15,33 Prozent der VSE-Aktien an saarländische Stadt- und Gemeindewerke und 4 Prozent der VSE-Aktien an das Land Saarland ab. Für die kommunalen Unternehmen übernimmt die Anteile die im Mai neu gegründete Kommunale Beteiligungsgesellschaft Saar mbH.
Der Verkauf der VSE-Anteile ist Teil des bereits im Februar 2011 angekündigten Desinvestitionsprogramms. Das Programm ist Bestandteil eines Maßnahmenpakets, mit dem RWE trotz des schwierigen Marktumfeldes und der Belastungen aus energiepolitischen Entscheidungen der Bundesregierung den finanziellen Handlungsspielraum erhalten und das solide Kredit-Rating sichern will.
Neben der Verbesserung des eigenen finanziellen Handlungsspielraums nimmt RWE mit dem Verkauf den deutlich artikulierten Wunsch nach intensiverer kommunaler Mitgestaltung der Energiewende in Deutschland auf und räumt den kommunalen Mitgesellschaftern im Saarland größeren Raum und einen stärkeren Einfluss auf die VSE-Gruppe ein. Das geschieht im Interesse des Energie- und Industriestandortes Saarland und der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Gemeinsam mit RWE wollen die neuen Anteilseigner VSE eine langfristige Perspektive für wirtschaftliches Wachstum eröffnen und die Rolle als Gestalter der Energiewende im Saarland sowie als Dienstleister für saarländische Energieversorgungsunternehmen stärken.
"RWE bleibt wunschgemäß weiterhin der strategische Partner der VSE bei gleichzeitiger Stärkung des kommunalen Einflusses", so Dr. Bernd Widera, Mitglied des Vorstands der RWE Deutschland AG und Aufsichtsratsvorsitzender der VSE. RWE wird die Weiterentwicklung der VSE wie schon bisher, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien und den damit einhergehenden Wachstumsperspektiven unterstützen. Zudem sollen die Verbundeffekte durch die Mehrheitsbeteiligung von RWE erhalten bleiben. Dies gilt besonders für den Zugang zu europäischen Energiemärkten und das umfassende energiewirtschaftliche Know-how.
Für Rückfragen:
Annett Urbaczka
RWE AG
Pressesprecherin
T +49 201 12 17441
Brigitte Lambertz
RWE AG
Pressesprecherin
T +49 201 12 15599
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Datum: 29.06.2012 - 14:30 Uhr
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