42 Jahre steigende Schulden

42 Jahre steigende Schulden

ID: 671506

Lehrte, 2. Juli 2012 Wir nehmen medial jeden Trend wahr, an großen Events teil und regen Anteil an den vielen elektrisierenden Sex-, Vergewaltigungs-, Steuerhinterziehung- und Bestechungsskandalen. Zu dem größten gesellschaftspolitischem Skandal, dem Anwachsen der Schulden über 42 Jahre auf rund 2.400 Milliarden Euro (2.090 Mrd. Ende 2012 plus 285 Mrd. Euro, die unmittelbar aus den ESM fällig werden), kein Wort. Ebenso wenig wird in Betracht gezogen, dass Billionen für Banken, deren Schrottpapiere und Rettungsschirme verbürgt sind. Hinzu kommen die größten Einnahmeverluste aller Zeiten.



DieterNeumannDieterNeumann

(firmenpresse) - Lehrte, 2. Juli 2012 Wir nehmen medial jeden Trend wahr, an großen Events teil und regen Anteil an den vielen elektrisierenden Sex-, Vergewaltigungs-, Steuerhinterziehung- und Bestechungsskandalen. Zu dem größten gesellschaftspolitischem Skandal, dem Anwachsen der Schulden über 42 Jahre auf rund 2.400 Milliarden Euro (2.090 Mrd. Ende 2012 plus 285 Mrd. Euro, die unmittelbar aus den ESM fällig werden), kein Wort. Ebenso wenig wird in Betracht gezogen, dass Billionen für Banken, deren Schrottpapiere und Rettungsschirme verbürgt sind. Hinzu kommen die größten Einnahmeverluste aller Zeiten.

Der Finanz- und Wirtschaftsbereich entwickelte sich nach dem Krieg, dank des Marshall-Planes und der Unterstützung der Westlichen Alliierten, sowie der Schaffung des Lastenausgleichsgesetzes, positiv. Den größten Anteil hatten fleißige und zuverlässige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, was im so genannten „Wirtschaftswunder“ zum Ausdruck kam. Das Grundgesetz schaffte soziale Grundbedingungen, die Wohlstand für Alle und Recht und Ordnung herstellten. Es waren Jahre des Wiederaufbaus und eines atemberaubenden Konsums.

Ende der 60er Anfang der 70er Jahre profilierte sich Großbetriebe, Konzerne und Banken indem sie Risikominimierung, Gewinnmaximierung, Marketing und Controlling zum wesentlichen Bestandteil ihrer Firmenstrategien entwickelten. Es entstanden die großen Aktiengesellschaften als Kapitalgesellschaften, die sich ihr Geld bei Anlegern besorgten. Je höher die Dividende und der Aktienkurs, desto höher die Gewinne der Anleger. Im gleichen Maße haben es die Unternehmen und Banken versäumt in den boomenden - wie schwachen Wirtschaftsjahren - Rücklagen zu bilden. Dazu bestand keine gesetzliche Regelung.

Seit 1970 sind die Staatsschulden fast linear gestiegen. Die Koalitionsregierungen, die danach mit knappen Mehrheiten regierten, gingen bei ihren Haushaltsplanungen von wachsendem Wirtschaftswachstum aus. Bestärkt wurden sie in Ihrer Auffassung durch Ökonomen, Politologen, Volkswirten, Wissenschaftlern, Wirtschaftsweisen, Bankiers, und Lobbys, die die gleichen Theorien vertreten. 1992 meldete die EU Bedenken an, dass die ungebremste Verschuldung ausarten könnte und verfügte die Maastricht Referenzwerte von 3 Prozent für die Bundeshaushalte und 60 Prozent als Schuldenbremse. Man darf feststellen, dass die Beteiligten Staaten sich in keiner Weise an diese Maßnahmen gehalten haben.



In Folge der drastischen Überschuldung der Staaten sollte 20 Jahre später der Fiskalpakt ratifiziert werden, den das Bundesverfassungsgericht und Joachim Gauck wegen einer anstehenden Klage der Linken, vorläufig gestoppt haben. Neben der Epoche des Wirtschaftswachstums und dem Zeitraum der beginnenden Verschuldung der Staaten traten die Begriffe: Kapital, Kapitalismus, Finanz- und Vermögenseliten, Millionäre, Milliardäre, Multireichen, Hochfinanz - eine Gruppe von Bankiers im Establishment, die dank ihres wirtschaftlichen Einflusses politische Macht angehäuft hat - immer mehr in den Vordergrund. Auf der einen Seite Menschen die immer stärker ins soziale Abseits gedrängt wurden, auf der anderen Seite unermesslicher Reichtum.

Nach dem Volksmund besitzen die 10 reichsten westlichen Staaten, inklusiv Japan, 77,3 Prozent des Weltvermögens, richtig ist, dass diese Vermögen im Besitz von rund 15 Prozent der Menschen über 19 Jahre liegen. Deutschland ist die größte Wirtschaftsmacht der EU und zweitreichste Nation in der EU. Auch hier liegt das Vermögen von 5,7 Prozent in den Händen von 15 Prozent der Bevölkerung. Das Vermögen von China, Indien und Russland beträgt „insgesamt“ 5,3 Prozent und liegt in den Händen von unter einem Prozent der Bevölkerung aber die Macht der Hochfinanz ist vergleichbar.

85 % der Bundesbürger leiden unter einer Schuldenlast von 24.500 Euro. Der Staat könnte gezwungen werden, die Schulden der Bürger von 24.500 Euro auf 2.450 Euro abzuwerten, was eine gleichzeitige Abwertung ihrer Spareinlagen auf 10 % bewirken würde. Anlagevermögen können nicht abgewertet werden, so dass die Finanz- und Vermögenselite, die sich nicht angemessen an den Kosten des Staates beteiligt, Vorteile hätte. Ihre 24.500 Euro Schulden, die ebenfalls abgewertet würden, sind gemessen an ihren finanziellen Verhältnissen Peanuts.

Der Wirtschaftshistoriker Wolfgang von Stromer wies nach, dass der Wittelsbacher Ruprecht III. von der Pfalz seinen Italienfeldzug 1401 mit Hilfe oberdeutscher Geldleute, die wiederum mit den Medici und anderen Florenzer Financiers zusammenarbeiteten, durchgeführt hatte. Europäische Geldgeber hatten auch das Lösegeld für Richard Löwenherz aufgebracht. Den Beginn der Phänomene Hochfinanz und Korruption macht er an der Durchsetzung der Geldwirtschaft im Abendland ab dem zweiten Kreuzzug (1147 – 1149) fest. Heute sind auch in der asiatischen, chinesischen und russischen Wirtschaft die Hochfinanz Ton angebend.

Hedgefonds sind eine spezielle Art von Investmentfonds, die durch eine spekulative Anlagestrategie gekennzeichnet sind. Hedgefonds bieten die Chancen auf sehr hohe Renditen und tragen ein sehr hohes Risiko. Sie sind natürlich auch, wie Transaktionen der Börsen, steuerfrei! Typisch für Hedgefonds ist der Einsatz von Derivaten und Leerverkäufen. Hiervon rührt auch der irreführende Name, da diese Instrumente außer zur Spekulation auch zur Absicherung verwendet werden können. Außerdem versuchen Hedgefonds über Fremdfinanzierung eine höhere Eigenkapitaldecke zu erwirtschaften (Hebel- oder Leverage-Effekt). Zum Jahresende 2006 hatten Hedgefonds weltweit ein Volumen von1,6 Billionen US-Dollar (Wikipedie).

Was die Demokraten der USA wollen bringt ihre „Tea Party“ auf den Nenner. Sie wollen persönlichen Reichtum ohne Steuern oder geringe Steuern, sie wollen keine Steuererhöhungen und keine Steuersenkungen. 26 demokratische Staaten haben vergeblich beim Verfassungsgericht gegen die von Obama eingeführte Gesundheitsform geklagt. Sie wollen nicht in soziale Bereiche investieren – Schulen, Krankenhäuser, Mindestlöhne, Rentenversicherungen - sondern opponieren, um ihren eigenen Wohlstand zu sichern.

Die schwachen, lückenhaften, amerikanischen Gesetze werden von 10-tausenden Rechtsanwälten und Steuerberatern genutzt, um für ihr Klientel Steuerlöcher zu finden und Steuern zu sparen. In ihrem Sinne stufen Ratingagenturen Staaten herab, weil sich diese in der Rezession befinden, zu hohe Schuldzinsen zahlen müssen, zu hohe Arbeitslosigkeit ausweisen und nicht kreditwürdig sind. Griechenland und Spanien sanken somit auf Ramschniveau ab. Es schließt sich der Kreislauf, ideale Voraussetzungen, dass sich die Hochfinanz zu Schnäppchenpreisen die Sahnestücke, Flughäfen, Häfen, Betriebe des Mittelstandes, Konzernen, und Immobilien usw. sichern.

Sie wollen Umverteilung, dass ab einer bestimmten Verschuldung des Staates zunehmend Steuer aus unselbständiger Arbeit (Löhne und Gehälter) auf die Konten von Banken und Vermögensbesitzern fließen. Ein verschuldeter Staat nützt denen, die kein Interesse an einem starken und handlungsfähigen Gemeinwesen haben, die sich, mit anderen Worten, „einen schwachen Staat leisten können“, weil sie ihre Interessen auch ohne und gegen den Staat durchsetzen können. Dieser Entwicklung haben die Regierenden quasi nichts entgegen zu setzen. Es fehlt der Politik die Kraft, der Wille und die Macht die Überschuldung durch Gesetze, die sie im Bundestag/Bundesrat einbringen könnte, zu stoppen.

Die Initiative Agenda 2011 – 2012 ist wahrscheinlich die einzige Institution in Europa, die sich mit einem eigenen Sanierungskonzept dieser Entwicklung entgegenstemmt. Die Kernkompetenz liegt bei den Staatseinnahmen und Ausgaben. Ein spezielles Schwerpunktprogramm behandelt 30 Themen aus denen sich ein jährliches Volumen von über 200 Milliarden Euro ergibt, um die Haushalte schuldenfrei gestalten zu können und zusätzlich auf die Möglichkeit der Rückführung der Staatsschulden beinhaltet. Unabdingbar für die Bewältigung der Krise sind Haushaltsdisziplin - bedingungslose Einhaltung der Planzahlen - und eine angemessene Beteiligung der Finanz- und Vermögenseliten an den Kosten des Staates. Dann ahoi und nicht pfui.

Dieter Neumann

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Initiative Agenda 2011 – 2012 setzt sich seit 2009 mit den Staatseinnahmen und Staatsausgaben der Bundesrepublik Deutschland auseinander. Es ist keine politische Linie zu erkennen, wie die Staatsverschuldung von 2.090 Milliarden Euro, Billionen Bürgschaften für Banken, deren Schrottpapiere und EU Rettungsschirme, und die größten Einnahme Verluste aller Zeiten, abgebaut werden können. Unsere Antwort: Ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Volumen von über 200 Milliarden Euro. Dieses Konzept haben wir am 20. Mai 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt. Es ist wahrscheinlich das erste und einzige Konzept in Europa. Bei AGENDA NEWS besteht die Möglichkeit kostenlos Presseberichte zu publizieren, die konstruktive Verbesserungs-Vorschläge anbieten.



Leseranfragen:

Dieter Neumann
Agenda 2011 - 2012
31275 Lehrte
Wintershall Allee 7
Telefon/Fax 05132-52919
info(at)agenda2011-2012.de
www.agenda2011-2012.de



PresseKontakt / Agentur:

Dieter Neumann
Agenda 2011 - 2012
31275 Lehrte
Wintershall Allee 7
Telefon/Fax 05132-52919
info(at)agenda2011-2012.de
www.agenda2011-2012.de



drucken  als PDF  Ein Prospekt ist kein Freibrief für den Vermittler Rheinische Post: Verfassungsschutzpräsident Fromm tritt zurück
Bereitgestellt von Benutzer: Dieter Neumann
Datum: 02.07.2012 - 09:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 671506
Anzahl Zeichen: 8981

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Dieter Neumann
Stadt:

31275 Lehrte


Telefon: 05132-52919

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung

Diese Pressemitteilung wurde bisher 591 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"42 Jahre steigende Schulden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Agenda 2011 - 2012 (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Agenda 2011-2012: Weltneuheit – emissionsfreier Verbrennungskraftstoff ...
Lehrte, 17.01.2020. Die Autoindustrie und die Politik haben die Bedeutung eines neuen vorhandenen Autokraftstoffes für die Zukunft nicht erkannt. Eine Revolution für Verbrennungs-motoren! Dieser Kraftstoff wurde von der Firma Sunfire, Dresden, entwickelt und in kleinem Umfang produziert. Erkannt

Staatsschulden auf 2.063 Milliarden Euro gestiegen – Nachlese Landtagswahl in Sachsen und Brandenburg ...
Lehrte, 06.09.2019. Seit 1969 haben die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel rund 2,063 Bio. Euro (inklusiv Schulden der Sozialversicherung) mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Hinzu kommen Schulden der Sozialkassen von rund 399 Mrd. Euro. Die FDP war 32 Jahre Ko

Agenda News: Öffentliches Defizit 2017 im Euroraum weiter gestiegen ...
Lehrte, 04.01.2019. Die Restlichen 17 Staaten haben die Schuldenobergrenze zwischen 0,1 % und 176 % (Griechenland) - oder 3.310 Mrd. Euro - überschritten (EUROSTAT). Zum Beispiel ist Griechenland mit 280 Mrd. Euro, Frankreich mit 805 Mrd. Euro, Belgien mit 190 Mrd. Euro, Vereinigtes Königreich 56


Weitere Mitteilungen von Agenda 2011 - 2012


Ein Prospekt ist kein Freibrief für den Vermittler ...
Geldgeschäfte wollen gut überlegt und durchdacht sein. Vieles, was auf den ersten Blick nach lukrativer Rendite­chance aussieht, entpuppt sich bei näherer Prüfung als Mogelpackung. Verbraucher sollten sich daher vor jeder Anlageentscheidung in Ruhe und umfassend informieren, weil Schnellschüss

Saarbrücker Zeitung: Rösler sieht keine Überforderung Deutschlands wegen Euro-Schuldenkrise ...
Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hält die Befürchtung für unbegründet, dass Deutschland wegen der Euro-Krise überfordert werden könnte. Bei den Hilfen handele es sich "in erster Linie um grundsätzliche Zusagen und weniger um Geld, das tatsächlich fließt", sagte R

Rheinische Post: Bosbach rechnet mit "Bis-hierher-und-nicht-weiter"-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum ESM ...
Nach Einschätzung des CDU-Innenexperten Wolfgang Bosbach wird das Bundesverfassungsgericht den Europäischen Stabilitäts-Mechanismus nicht mehr stoppen. "Die Richter entscheiden zwar nur nach verfassungsrechtlichen Kriterien, aber sie wissen auch, welche außen- und finanzpolitischen Auswi

Badische Neueste Nachrichten: Politische Erpressung ...
Die Kanzlerin ging beim Brüsseler Duell mit Italien als Angeschlagene vom Platz. Sie musste für die Euro-Rettung wieder mal ein paar rote Linien kreativ verschieben. Der Druck aus Rom und Madrid war einfach zu groß. Direkt gesagt: Beide Länder drohten, den Wachstumspakt zu boykottieren, wenn


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z