Schwäbische Zeitung: Deutschland braucht Kinder - Kommentar
ID: 672204
je zuvor - trotz des vielen Geldes, mit dem der Staat die
Zeugungsbereitschaft fördern will. Überraschend ist die Entwicklung
kaum. Von der Leyens Elterngeld oder das von der CSU anvisierte
Betreuungsgeld ändern nichts an der latenten Kinderfeindlichkeit im
Lande.
Paare, die einen Kinderwunsch äußern, werden oft von ihren
Freunden für verrückt gehalten, weil der Nachwuchs angeblich alle
Freizeitträume zerstört. Keifende Zeitgenossen erregen sich über
Kinderspielplätze. Der wachsende Individualismus und die Vereinzelung
in der Gesellschaft verstärken die Kinderfeindlichkeit. Eine
Elternschaft erscheint deshalb oft als fragwürdig. Dies ist für
unsere Gesellschaft höchst bedrohlich, denn die Bedeutung von Kindern
ist offensichtlich. Sie sind unsere Zukunft, sie zahlen unsere
Renten. Etwas wichtigeres als Kinder gibt es für den Fortbestand
einer Gesellschaft nicht. Aber selbst Vater Staat tut sich schwer.
Milliarden Euro fließen in Maßnahmen, die wenig bringen. Gleichzeitig
stockt der Ausbau von Betreuungsplätzen. Das Versprechen, dass jedes
Kleinkind unterkommt, wird nicht eingehalten. Womit
Erwerbsmöglichkeiten für Mütter eingeschränkt bleiben. Und wer Kinder
möchte, aber Probleme mit der Fruchtbarkeit hat, muss heute
weitgehend auf staatliche Zuschüsse für künstliche Befruchtungen
verzichten. Bei so vielen Hindernissen bleibt der dringend nötige
Kindersegen ein Traum.
Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 07561-80 100
redaktion@schwaebische-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.07.2012 - 21:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 672204
Anzahl Zeichen: 1769
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Leutkirch
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 331 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: Deutschland braucht Kinder - Kommentar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Schwäbische Zeitung
Schwäbische Zeitung: Der Geheimdienst braucht Kontrolle - Leitartikel ...
Ob jemand beim Verfassungsschutz etwas verschlampt oder vertuscht hat: Das Ergebnis bleibt zunächst dasselbe. Die Akten - geschreddert oder verlegt - sind erst mal weg. Aber während der Schlamperei Fahrlässigkeit zu Grunde liegt, setzt das Vertuschen ein aktives, bewusstes Handeln voraus. Dar
Das Erste, Dienstag, 3. Juli 2012, 5.30 - 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin ...
7.05 Uhr, Sebastian Edathy, SPD, Thema: Verfassungsschutz 8.35 Uhr, Gerhart Baum, FDP, ehemaliger Innenminister, Thema: Verfassungsschutz Pressekontakt: WDR Presse und Information, Kristina Bausch, Tel. 0221-220-7121 Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 - 20 65 62
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Inlandsgeheimdienst ...
Der Präsident des Verfassungsschutzes Heinz Fromm hat gestern um Entlassung gebeten. Das war klug. Anderenfalls hätte ihn eine Welle von Rücktrittsforderungen erfasst, zu der er selbst mit einem Spiegel-Interview beigetragen hat. Fromm übernimmt nicht nur die Verantwortung dafür, dass dring
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Zwangsheirat ...
Jährlich suchen bis zu 200 Kinder von Migrationsfamilien in Nordrhein-Westfalen Rat bei der Fachberatungsstelle gegen Zwangsheirat in Bielefeld. Leider ist diese Zahl stabil. Doch schon das kann man sogar als gutes Zeichen werten - weil nun mehr Rat suchen. Die Stelle musste erst bekannt werden.




