Studie analysiert Einsatzszenarien für Enterprise Architecture Management
ID: 680920
"Make-or-Buy"-Entscheidungen, mobil verfügbare Informationen sowie
Cloud Computing sind Einsatzbereiche, denen Nutzer künftig eine hohe
Relevanz für den Einsatz von Enterprise Architecture Management (EAM)
zusprechen. Hingegen erwartet die Mehrheit der EAM-Hersteller
künftige Entwicklungen vor allem bei Themen wie Corporate Performance
Management, Risikomanagement und Benchmarkanalyse. So lauten die
Ergebnisse einer von der Unternehmensberatung Detecon gemeinsam mit
der TU München (Lehrstuhl für Software-Engineering) durchgeführten
Studie, für die EAM-Experten von acht Hersteller- sowie 25
Anwenderunternehmen befragt wurden. Die Studie analysiert darüber
hinaus 17 verschiedene Trendszenarien, in denen durch den Einsatz von
EAM ein geschäftlicher Nutzen erzeugt wird. Gemeinsamer Tenor von
Anwendern und Herstellern ist, dass Architekturmanagement künftig
noch stärker geschäftsstrategisch relevant sein wird.
Die steigende strategische Bedeutung von EAM leitet die Studie
unter anderem daraus ab, dass 13 von 17 Einsatzszenarien eine hohe
Priorität für die Geschäfts- oder die Technologiestrategie eines
Unternehmens zugesprochen wurden. Den höchsten Wert erzielte
beispielsweise das EAM-Einsatzszenario für "Bereichsübergreifende
Zusammenarbeit in Großunternehmen". Nutzenpotenziale identifiziert
die Studie dabei für die Geschäftsziele "Skaleneffekte",
"Innovationspotenziale", "Synergieeffekte", "Ganzheitliches
Prozessmanagement" sowie "einfachere Produktionsprozesse". "Unsere
Studie stellt für jedes Einsatzszenario Richtlinien zur Verfügung,
mit denen anhand des anerkannten TOGAF-Standards EAM-Vorhaben für ein
bestimmtes Ziel in die Wege geleitet werden können", beschreibt
Managing Consultant Marcel Berneaud von Detecon den
Untersuchungsaufbau.
Professor Florian Matthes, Leiter des Lehrstuhls für
Software-Engineering für Geschäftsinformationssysteme an der TU
München, betont: "Die Studienergebnisse unterstützen Unternehmen
darin, Architekturmanagement nicht nur in taktischen, IT-orientierten
Vorhaben, sondern gezielt in Projekten mit hohem strategischen Fokus
einzusetzen. Hierzu müssen jedoch gegebenenfalls auch Prozesse und
Rollen angepasst werden, um die Architekten mit einem neuen Mandat
auszustatten."
Die englischsprachige Studie "Trends for Enterprise Architecture
Management Tools Survey" steht unter www.detecon.com/teamt zur
Verfügung.
Weitere Informationen unter:
www.detecon.com
Pressekontakt:
Detecon International GmbH
Gerhard Auer
Phone: (+49 228) 700-1013
e-Mail: gerhard.auer@detecon.com
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Datum: 16.07.2012 - 11:15 Uhr
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