Allianz stärkt die ökologische und soziale Ausrichtung ihres Geschäfts
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Allianz stärkt die ökologische und soziale Ausrichtung ihres Geschäfts
Als erstes Unternehmen weltweit richtet die Allianz ein Gremium auf Vorstandsebene ein, um ökologische und sozial-gesellschaftliche Belange unternehmensübergreifend in Entscheidungen einzubeziehen. Das Gremium besteht aus den Allianz SE Vorstandsmitgliedern Clement Booth, Maximilian Zimmerer und Jay Ralph. In einem Interview erklärt Jay Ralph, Vorsitzender des Gremiums, warum nachhaltige Unternehmensführung so wichtig ist.
Wozu braucht die Allianz ein ESG Board?
Jay Ralph: Der Begriff ESG ist noch relativ jung. Er steht für einen Managementansatz, der ökologische (Environmental) und sozial-gesellschaftliche (Social) Aspekte in die Unternehmensentscheidungen (Governance) einbezieht. Dabei ist die Grundidee nicht neu. Es geht um nachhaltiges Wirtschaften, ein Prinzip, das die Allianz als Versicherer und langfristiger Vermögensmanager seit langem erfolgreich praktiziert. Die Einrichtung des ESG Board dient uns dabei, dieses Prinzip in der Steuerung der Unternehmensgruppe zu verankern. Die Einrichtung des Gremiums innerhalb des Vorstands ist eine logische Konsequenz.
Was war der Auslöser für die Gründung des ESG Boards?
Die Allianz zählt seit neun Jahren als "Gold Class Member" im Dow Jones Sustainability Index zu den nachhaltigsten Unternehmen weltweit. Vor wenigen Tagen wies eine Studie von Transparency International die Allianz als das transparenteste Unternehmen ihrer Branche aus. Für die Allianz sind Nachhaltigkeit und Transparenz zwei wichtige Prinzipien. Wir haben hier viel entwickelt und erreicht, und dieser Anspruch ist überall im Unternehmen zu spüren. Diese positive Energie wollen wir nutzen und effektiver werden. Dafür müssen wir uns intern und mit unseren Stakeholdern besser koordinieren. Ein ESG Office, für das wir Ressourcen aus verschiedenen Bereichen zusammenziehen, wird uns dabei unterstützen.
Gleichzeitig erhalten wir mehr Anfragen von Kunden, aus der Politik und von Nichtregierungsorganisationen. Es geht um wichtige Themen, wie den Klimaschutz, den demografischen Wandel, Armutsbekämpfung durch Mikroversicherungen oder den Einfluss von Investitionen auf Lebensmittelpreise. Wenn wir unsere Erfahrung und den Dialog mit Kunden und Nichtregierungsorganisationen nutzen und noch unmittelbarer an die Unternehmenssteuerung knüpfen, ist das auch von Vorteil für unsere Stakeholder. Dann begleiten wir den Wandel nicht nur, sondern können gemeinsam Weichen stellen.
Welcher Mehrwert soll für die Stakeholder ? also Kunden, Investoren, Mitarbeiter und Gesellschaft entstehen?
Wir sind Experten im Risikomanagement. Und wir sind Experten für Investitionen von Versicherungs- oder Kundengeldern in nachhaltige Geschäfte. Wir sind früh involviert, wenn es um technologische und gesellschaftliche Entwicklungen geht. Fortschritt kann den Markt nur erreichen, wenn die Risiken versicherbar sind und insbesondere langfristige Investoren wie wir Geld bereit stellen. Mit unserem Fachwissen helfen wir gleichzeitig unseren Kunden, ihre privaten und geschäftlichen Risiken zu steuern und Chancen besser zu nutzen. Nachhaltiges Geschäft zu fördern und ESG Prinzipien in unser Versicherungs- und Vermögensverwaltungsgeschäft zu integrieren ist nicht nur richtig ? es bringt der Allianz auch einen Wettbewerbsvorteil im Markt.
Diese Aussagen stehen, wie immer, unter unserem Vorbehalt bei Zukunftsaussagen, der Ihnen oben rechts zur Verfügung gestellt wird.
Kontakt für Presse
Nicolai Tewes
Allianz Group
Tel. +49.89.3800-4511
nicolai.tewes@allianz.com
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Datum: 19.07.2012 - 11:30 Uhr
Sprache: Deutsch
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