Austausch von Bund und Ländern in der KJM: "Regulierte Selbstregulierung ein großer Erfolg"
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Sitzung der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat sich das
unabhängige Gremium mit Vertretern von Bund und Ländern über künftige
Weichenstellungen im Jugendmedienschutz ausgetauscht. An der
Diskussion nahmen Lutz Stroppe, Staatssekretär im Bundesministerium
für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ministerialdirigent Dr.
Harald Hammann, Leiter der Abteilung "Medien" der Staatskanzlei
Rheinland-Pfalz und Arthur Vildomec, Medienreferent bei der Thüringer
Staatskanzlei teil. Der KJM-Vorsitzende Siegfried Schneider betonte
dabei: "Wir müssen weiter alles daran setzen, bei unseren
Anstrengungen für einen besseren Jugendmedienschutz an einem Strang
zu ziehen. Die Herausforderungen gerade im Internet können wir nur
zusammen mit allen am Jugendschutz-System Beteiligten meistern." Ein
erster Schritt in diese Richtung sei Anfang Juli der Start der
Kampagne "sicher online gehen" gewesen, die sich für einen besseren
Schutz für Kinder im Internet einsetzt. Die KJM unterstützt die
gemeinsame Initiative von Bund, Ländern und Wirtschaft als Partner.
Die Verantwortung der Anbieter war im Rahmen des Austausches ein
wichtiges Thema. Sie ist ein Grundpfeiler des Systems der regulierten
Selbstregulierung. Es setzt auf die Eigenverantwortung der Anbieter
und die nachgehende Kontrolle durch die KJM. Die Anbieter bewerten
ihre Inhalte mit Hilfe von Jugendschutz-Beauftragten, Freiwilligen
Selbstkontrolleinrichtungen oder technischen Klassifizierungssystemen
und setzen anschließend entsprechende Schutzmechanismen ein. Der
KJM-Vorsitzende: "Das System der regulierten Selbstregulierung ist
ein großer Erfolg. Das zeigen nicht zuletzt die jüngsten Fortschritte
bei den Jugendschutzprogrammen. Im Sinne eines modernen und
effektiven Jugendmedienschutzes müssen wir auch in Zukunft auf dieses
System aufbauen und allen Tendenzen entgegenwirken, die Balance
dieses Systems zu gefährden."
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KJM-Stabsstelle, Verena Weigand,
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Datum: 19.07.2012 - 15:01 Uhr
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