19. Internationale AIDS-Konferenz in Washington DC/Die Deutsche AIDS-Stiftung weist auf anhaltende globale Missstände hin
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"AIDS 2012", die am Sonntag in Washington DC eröffnet wird, weist die
Deutsche AIDS-Stiftung auf zwei zentrale globale Probleme bezüglich
HIV und AIDS hin:
Diskriminierung und Stigmatisierung
HIV-infizierte und AIDS-kranke Menschen sind nach wie vor weltweit
Diskriminierung und Stigmatisierung ausgesetzt. Zum einen widerfahren
Betroffene eine gesellschaftliche Diskriminierung, zum anderen aber
auch immer noch eine politische. In Ländern, in denen unzureichend
über die Krankheit informiert wird und gesellschaftliche Gruppen und
deren Handlungen, wie Drogenabhängige, Homosexuelle und
Prostituierte, diskriminiert und illegalisiert werden, sind die
Ansteckungsraten wesentlich höher als in Ländern mit liberaler
HIV-/AIDS-Politik, wie Deutschland. Ein Beispiel für die politische
Diskriminierung HIV-Infizierter und AIDS-Kranker sind
Einreisebestimmungen bzw. -beschränkungen. Erst eine Gesetzesänderung
vor zwei Jahren hat es ermöglicht, dass nach über 20 Jahren wieder
eine Internationale AIDS-Konferenz in den USA stattfinden kann.
Unterschiedlicher Zugang zu medizinischer Versorgung
Global betrachtet gibt es bezüglich des Zugangs zu Informationen
und Therapiemöglichkeiten immer noch große Unterschiede. Gerade
Entwicklungsländer mit hohen HIV- und AIDS-Raten und unzureichendem
Zugang zur medizinischen Versorgung sind auf die Hilfen aus anderen
Ländern angewiesen. Ein Beispiel für diese Hilfen ist die
Verhinderung der Vertikalen Transmission, d.h. der
Mutter-Kind-Übertragung des HI-Virus. Durch die medikamentöse
Behandlung von Mutter und Kind während Schwangerschaft, Entbindung
und Stillzeit kann die Übertragung des Virus mit einer
Wahrscheinlichkeit von 98 Prozent verhindert werden. In
Industrienationen wie Deutschland ist dies medizinischer Standard, in
Subsahara-Staaten nur durch internationale Zusammenarbeit möglich.
Die Deutsche AIDS-Stiftung setzt sich bereits seit Jahren für die
Verhinderung der HIV-Übertragung von der Mutter auf das Kind ein.
Seit 2005 unterstützt die Stiftung das Programm DREAM in Mosambik:
Seitdem sind in den DREAM-Gesundheitszentren in Mosambik 8917 Kinder
gesund zur Welt gekommen.
Die Deutsche AIDS-Stiftung ist die größte AIDS-Hilfsorganisation
in Deutschland, die betroffenen Menschen materielle Unterstützung
bietet. Die Stiftung hilft seit 25 Jahren bedürftigen Menschen mit
HIV und AIDS in Deutschland durch Einzelhilfen und die Unterstützung
von Projekten wie beispielsweise Betreutes Wohnen. Darüber hinaus
fördert die Stiftung seit dem Jahr 2000 ausgewählte Hilfsprojekte,
etwa für Aidswaisen, Jugendliche, Mütter und ihre Kinder, vor allem
im südlichen Afrika.
Spendenkonto 800 4004, Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 501 98
Pressekontakt:
Informationen zur Deutschen AIDS-Stiftung:
Dr. Volker Mertens
Öffentlichkeitsarbeit
Markt 26
53111 Bonn
Telefon 0228-6046931
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Sebastian Zimer
Pressereferent
Deutsche AIDS-Stiftung, Markt 26, 53111 Bonn
Telefon: 0228 60469-33, Fax: 0228 60469-99, E-Mail:
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Datum: 19.07.2012 - 15:00 Uhr
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