Studie: Unternehmen rufen das Potenzial von Frauen im mittleren Management nicht ab
ID: 686263
deutscher Unternehmen hatten schon einmal das Gefühl, dass ihnen in
ihrer Laufbahn ein Karriereschritt versperrt war, weil sie eine Frau
sind. Damit lassen die hiesigen Firmen - wissentlich oder
unwissentlich - trotz des akuten Führungskräftemangels reichlich
Potenzial ungenutzt liegen. Geben doch gleichzeitig fast zwei Drittel
der Middle-Managerinnen derzeit einen Aufstieg in das Topmanagement
als ihr erklärtes Karriereziel aus. Das sind Ergebnisse einer
Befragung von Frauen im mittleren Management im Auftrag der
Personalberatung Rochus Mummert.
"Die regelmäßig und fast schon reflexhaft erhobene Behauptung,
Frauen würden ja gar keine gehobenen Positionen anstreben, entpuppt
sich damit als ein klares Vorurteil", sagt Studienleiter Bernhard
Walter, Personalberater bei Rochus Mummert. "Nicht nur, dass zwei
Drittel der von uns befragten Managerinnen derzeit einen Aufstieg in
die oberste Führungsriege anstreben, die Mehrheit von ihnen möchte
dieses Ziel auch bereits innerhalb der nächsten fünf Jahre
erreichen", so Walter weiter.
Mit deutlichem Abstand sind es vor allem drei Beweggründe, die
Frauen dazu motivieren, den Sprung in das Topmanagement ihres oder
eines neuen Arbeitgebers anzupeilen. Ganz oben rangiert mit 72
Prozent Zustimmung der Wunsch, die fachlichen Fähigkeiten besser
auszuschöpfen. Dahinter rangieren die Lust auf mehr berufliche
Verantwortung (67 Prozent) sowie der Aspekt, künftig mehr Geld
verdienen zu wollen (64 Prozent).
Wie gefährlich es für Unternehmen gerade in Zeiten des
Führungskräftemangels sein kann, ihre motivierten Managerinnen beim
beruflichen Aufstieg nicht zu unterstützen, hat die
Rochus-Mummert-Studie ebenfalls untersucht. Ergebnis: Jede fünfte
Frau im mittleren Management plant innerhalb der nächsten zwölf
Monate einen Arbeitgeberwechsel. "Fehlende Aufstiegsmöglichkeiten und
schlechte Bezahlung gehören zu den wichtigsten Gründen, sich nach
einer neuen Stelle umzusehen", sagt Personalberater Walter. "Zeit
also, mit alten Vorurteilen aufzuräumen und den Karrierewillen der
Managerinnen als klassische Win-win-Situation ernst zu nehmen."
Die Studie
Für die Untersuchung "Frauen im mittleren Management" wurden Anfang
2012 im Auftrag der Personalberatung Rochus Mummert 119 Frauen im
mittleren Management von Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitern
aus den Branchen Handel, Dienstleistungen und produzierendes
Gewerbe/Industrie befragt.
Über Rochus Mummert (www.rochusmummert.com)
Dr. Rochus Mummert gründete vor nahezu 40 Jahren die heute unter der
Dachmarke Rochus Mummert firmierende Unternehmensberatung, die sich
der Gewinnung und Förderung von Management-Elite verpflichtet hat.
Seitdem wurden mehr als 35.000 Führungskräfte, Gesellschafter und
Unternehmer beraten, mehrere tausend Top-Management-Positionen
erfolgreich besetzt und zahlreiche Management-Potenzial-Analysen
sowie Management- und Gesellschafter-Beratungen durchgeführt. Die
Erfahrung des Hauses erstreckt sich auf alle Wirtschaftszweige,
Funktionen und Unternehmensgrößen - im Inland wie im Ausland, im
mittelständischen Bereich wie auch in Konzernen. Durch die Ergebnisse
der Arbeit hat sich Rochus Mummert in der Spitzengruppe der Branche
etabliert.
Pressekontakt:
Jörg Forthmann
Faktenkontor GmbH
Tel: 040 253185 111
E-Mail: joerg.forthmann@faktenkontor.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.07.2012 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 686263
Anzahl Zeichen: 3816
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Umfrage
Diese Pressemitteilung wurde bisher 222 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Studie: Unternehmen rufen das Potenzial von Frauen im mittleren Management nicht ab"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rochus Mummert (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Rochus Mummert
Braucht man eine Hausapotheke? - Umfrage: Einen Medizinschrank finden die Deutschen sinnvoll, bestücken ihn aber nur mit dem Nötigsten ...
Pflaster und Medikamente auf Vorrat müssen sein. Wie eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" ergab, gehört für die Mehrheit der Deutschen (69,4 Prozent) eine gut sortierte Hausapotheke in jeden Haushalt. Diese Notwendigkeit sehen vor allem die älter
1LIVE Sektor-Report: Der Kreis Höxter ist die sportlichste Region in NRW - Duisburg, Solingen und Wuppertal auf dem letzten Platz ...
Studie: Kunden ist das Image einer Bank wichtiger als die tatsächliche Leistung ...
- Sympathie für Marke schlägt Preis-Leistungs-Verhältnis Schein schlägt Sein. Im Wettbewerb um Kunden haben Banken und Sparkassen mehr davon, einen guten Eindruck bei ihrer Klientel zu erwecken als tatsächlich eine optimale Leistung zu liefern. Schwer überprüfbare Markenbotschaften
Augen zu und weiter - Umfrage: Obwohl die Gefahrenquellen für Herzinfarkt und Schlaganfall bestens bekannt sind, schlägt sich dieses Wissen nur bedingt im Verhalten nieder ...
Dass Wissen und Handeln zwei ganz verschiedene Dinge sind, das gilt leider auch für die Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des "HausArzt-PatientenMagazins". Den meisten Befragten ist bekannt, dass hoher Blutdru




