humedica leistet medizinische Hilfe für kongolesische Flüchtlinge in Uganda - Täglich hunderte neue Flüchtlinge
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Osten der Demokratischen Republik Kongo, bei dem es um weit mehr geht
als ethnische Konflikte, von der Weltöffentlichkeit ignoriert. Dass
seit Wochen tausende Zivilisten vor den unberechenbaren Gewaltorgien
ins nahe gelegene Uganda flüchten, sorgt dort für große
Herausforderungen. Nun leisten humedica-Ärzteteams mit finanzieller
Unterstützung des Auswärtigen Amtes in Höhe von ca. 200.000 Euro
medizinische Hilfe.
"Die Leute sind arm. Nicht nur den kongolesischen Flüchtlingen,
auch vielen Einheimischen sieht man an, dass sie nicht viel mehr
besitzen als die Kleidung, die sie am Leib tragen", schrieb die
angehende Kinderärztin Saskia Hankel aus Kisoro, unweit der Grenze
zwischen (Ost-)Kongo und Uganda. Gemeinsam mit der Neurologin Dr.
Heidi Zach versorgt sie Flüchtlinge in zwei Gesundheitszentren.
"Professionelle medizinische Hilfe wird dringend benötigt",
bestätigt Assistenzkoordinatorin Stefanie Huisgen. "Nicht nur wegen
der Schwere vieler Verletzungen und Erkrankungen, sondern auch
aufgrund der Tatsache, dass die Zahl der Flüchtlinge aus dem Ostkongo
täglich steigt."
Die Behandlung von Wurmerkrankungen und Wundversorgung gehört zu
den Schwerpunkten der medizinischen Versorgung der
humedica-Einsatzkräfte, die in Uganda mit der Organisation MTI
(Medical Teams International) kooperieren.
Bereits am morgigen Freitag, dem 27. Juli, bringt humedica ein
zweites Team (Arzt aus Gießen, Pflegekraft aus Innsbruck) auf den Weg
in die Grenzregion. Neben der basismedizinischen Versorgung der
Menschen ermöglicht der Einsatz auch die Verteilung von Hilfsgütern
wie etwa Decken und warmer Kleidung.
humedica bittet die Bevölkerung in Deutschland um konkrete Spenden
für diesen Katastropheneinsatz auf das Konto, da 10% des vom
Auswärtigen Amtes genehmigten Projektbudgets (ca. 20.000 Euro) als
Eigenanteil aufzubringen sind:
humedica e. V.
Stichwort "Flüchtlingshilfe Uganda"
Konto 47 47 BLZ 734 500 00
Sparkasse Kaufbeuren
Pressekontakt:
humedica e. V.
Abteilung PR
Ruth Bücker
.Fon 08341 966 148 63
.eMail r.buecker@humedica.org
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Datum: 26.07.2012 - 15:34 Uhr
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