SBK will Gesundheitsfonds umbauen: Hochrisikopool kann Versicherte besser vor Kassenpleiten schütze

SBK will Gesundheitsfonds umbauen: Hochrisikopool kann Versicherte besser vor Kassenpleiten schützen / Risiko hoher Leistungen unter Kassen verteilt - Schritt zurück zur Beitragsautonomie

ID: 691982
(ots) - Ein Hochrisikopool soll künftig die Versicherten
besser vor Kassenpleiten schützen, die kleinen Kassen durch teure
Leistungsfälle entstehen. Zudem ließen sich damit hohe Behandlungs-
und Versorgungskosten in den letzten Lebensmonaten auf alle Schultern
verteilen, ohne dass die Daten Verstorbener in Rechenmodelle zum
Gesundheitsfonds einfließen. In der aktuellen Diskussion um die
Reform des Gesundheitsfonds legt die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK
ein entsprechendes Positionspapier beim Bundesversicherungsamt vor.

Hinter den Kulissen des Bonner Bundesversicherungsamtes BVA werden
derzeit Korrekturen am Gesundheitsfonds debattiert. Ziel ist, die
häufig hohen Behandlungs- und Versorgungskosten in den letzten
Lebenswochen und -monaten gerade älterer Menschen unter den Kassen
auszugleichen. Allerdings hat der wissenschaftliche Beirat des BVA
dazu ein kompliziertes Rechenmodell entwickelt, in dem die Daten der
danach Verstorbenen in die Berechnung der Geld-Zuteilung einfließen
sollen. Das neue Modell würde einige Ersatzkassen,
Innungskrankenkassen und Betriebskrankenkassen einseitig zugunsten
der AOK belasten und zudem die Verteilung unter den Bundesländern
verändern. Bis Ende August sollen nun Krankenkassen und
Behördenvertreter Stellung nehmen.

"Das ganze System ist jetzt schon viel zu kompliziert. Wir
brauchen jetzt einfache Lösungen, die nicht zum Streit unter den
Kassen führen", sagt Dr. Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der
Siemens-Betriebskrankenkasse. Die SBK will den Gesundheitsfonds daher
zusätzlich mit einem Hochrisikopool für die Krankenkassen ausstatten.
"Unterwartet hohe Leistungsfälle werden ab einem festgelegten Betrag
aus diesem Pool bezahlt. Dann sparen wir uns die Rechnerei, die
selbst Fachleute kaum noch durchschauen", schlägt SBK-Chef Unterhuber
vor. Damit wären auch kleine Krankenkassen und deren Versicherte


besser vor Kassenpleiten durch unerwartete Leistungsfälle geschützt.
Wenn hohe finanzielle Risiken ausgeglichen werden, könnten die
Krankenkassen wieder einen Teil ihrer Einnahmen selbst behalten -
"ein erster Schritt zurück zur Beitragsautonomie der gesetzlichen
Krankenkassen", sagt der SBK-Vorstand mit Blick auf die jüngst
Forderung des DIHK nach einer Abschaffung des Gesundheitsfonds.

Unterhuber sieht auch ein Imageproblem des gesamten Systems durch
die neuen Ideen im Bundesversicherungsamt. "Geldflüsse mit den Daten
Verstorbener zu steuern ist politisch und ethisch kaum tragbar. Wir
möchten lieber einen anderen Weg beschreiten der zu einer Lösung
führt, die wir unseren Kundinnen und Kunden und allen Versicherten in
Deutschland gegenüber offen vertreten können."



Pressekontakt:
Franz Billinger, Tel. 089 / 627 00 488, franz.billinger@sbk.org

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Mit Flugangst an Bord Neue Micro-Hip-Chirurgie macht es möglich: Heute ein neues Hüftgelenk, morgen wieder auf den Beinen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.08.2012 - 15:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 691982
Anzahl Zeichen: 3070

Kontakt-Informationen:
Stadt:

München



Kategorie:

Gesundheitswesen - Medizin



Diese Pressemitteilung wurde bisher 319 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"SBK will Gesundheitsfonds umbauen: Hochrisikopool kann Versicherte besser vor Kassenpleiten schützen / Risiko hoher Leistungen unter Kassen verteilt - Schritt zurück zur Beitragsautonomie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Siemens-Betriebskrankenkasse (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

SBK fusioniert mit der Kaiser´s BKK ...
München, 18. Dezember 2007 – Zum 1. Januar 2008 sind die Betriebskrankenkasse der Viersener Kaiser-Tengelmann Gruppe (Kaiser´s BKK) und die Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK) fusioniert. Die SBK, die bereits vor der Fusion zu den zehn großen Krankenkassen Deutschlands gehörte, setzt da

Gutes kann auch preiswert sein: SBK schließt Rabattverträge mit Generika-Herstellern ...
Generika sind wirkstoffgleiche Arzneimittel, die erst dann auf den Markt kommen dürfen, wenn der Patentschutz für das Originalpräparat abgelaufen ist. Sie versprechen den Verwendern zudem ein hohes Maß an Sicherheit, da die in ihnen enthaltenen Wirkstoffe bereits seit Jahren in der medizinischen

SBK: Sport und Spiel im Asthmacamp ...
P R E S S E I N F O R M A T I ON Sport treiben trotz Asthma Siemens-Betriebskrankenkasse bietet Asthmacamp für Kinder und Jugendliche München, 18. Oktober 2006 - Eigenständig und selbstbewusst mit der Erkrankung umgehen, um ein möglichst beschwerdefreies Aufwachsen zu ermöglichen - da


Weitere Mitteilungen von Siemens-Betriebskrankenkasse


Mit Flugangst an Bord ...
Berlin, 1. August 2012 ? Sommerzeit ist Reisezeit. Die Deutschen werden auch in diesem Jahr auf der Suche nach Entspannung und Unterhaltung in den Urlaub fahren. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbandes (DRV) liegen die beliebtesten Urlaubsziele im Sommer 2012 weiterhin rund um das Mittelmeer: auf

Wellness Massagesessel jetzt günstig kaufen ...
Die Firma Welcon startet derzeit ihren Sommerschlussverkauf: 20 Massagesessel aus der Ausstellung suchen einen neuen Besitzer und werden daher zu Sonderkonditionen günstig angeboten. Ein Teil der günstigen Ausstellungsstücke sind mit Preis unter der Webadresse http://www.massagesessel-angebote.d

Ergotherapeuten - wertvolle Helfer im Alltag vieler Menschen mit psychischen, physischen und sozialen Beeinträchtigunge ...
Was genau macht eigentlich ein Ergotherapeut? Was unterscheidet ihn von einem Physiotherapeuten, Pfleger oder Sozialassistenten? Die Arbeit von Ergotherapeuten wirft noch immer viele Fragen auf. Vielleicht einer der Gründe, warum die Arbeit dieser wertvollen Helfer im Alltag bis heute unterschÃ

Alles im Handgepäck ...
München, 1. August 2012 - Bereits seit einigen Jahren kann man Flüssigkeiten im Handgepäck nur mehr begrenzt mitnehmen. Zugelassen sind Tuben, Tiegel oder ähnliches, die jeweils nicht mehr als 100 ml beinhalten und zusammen in einem transparenten und wieder verschließbaren Plastikbeutel verpack


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z