Markus Frick: Wie wird es mit der Autobranche weitergehen?
Die Vorgaben aus den USA waren ziemlich schlecht und das bekommen natürlich auch die deutschen Märkte heute zu spüren. Noch dazu sind die Exporte aufgrund der Wirtschaftskrise um 10,6% eingebrochen. Das ist der stärkste Rückgang seit 1991. Analysten hatten mit einem Rückgang von 2,8% gerechnet und daran erkennen Sie schon, wie heftig dieser Rückgang ist.
Markus Frick(firmenpresse) - Noch dazu ist auch der europäische Geschäftsklimaindex auf dem tiefsten Stand seit 1985 und das drückt zusätzlich auf den Markt.
Schockierende Nachrichten kommen auch wieder vom Automarkt. Die Krise in der Autobranche soll laut einer Studie bis zu fünf Jahren dauern. Es wird mit einem Massensterben bei Autobauern und auch Zulieferern gerechnet.
Alles in allem ist das Minus im DAX noch sehr schmeichelhaft, wenn man sich die heutigen Nachrichten ansieht. Dadurch, dass in den letzten Wochen und Monaten fast nur schlechte Nachrichten veröffentlicht wurden, kann man die Anleger mit solchen Nachrichten nicht mehr schocken und deshalb fallen die Abschläge auch eher moderat aus. Es zeigt jedoch, dass die Krise immer noch allgegenwärtig ist und eine Bodenbildung ist noch nicht in Sicht. Der Tiefpunkt scheint immer noch nicht erreicht zu sein und das werden auch die Quartalszahlen belegen, die in den nächsten Tagen veröffentlicht werden. Intel und Alcoa haben schon mal einen Vorgeschmack gegeben, was uns in den nächsten Tagen und Wochen erwartet.
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Datum: 08.01.2009 - 14:18 Uhr
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Freigabedatum: 08.01.2009
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