Bargeldlos bezahlen – neue Methoden, neue Sicherheitslücken
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(firmenpresse) - München, 3. August 2012 – Neue Techniken wie NFC-Chips oder QR-Codes machen bargeldloses Bezahlen noch bequemer – aber auch riskanter. CHIP erklärt, wie man sein Konto schützt, Missbrauch erkennt und im Betrugsfall sogar sein Geld zurückholen kann.
An der Supermarktkasse, beim Shopping oder im Restaurant nur noch schnell die Geldkarte über einen Scanner halten, fertig. So einfach und schnell soll Bezahlen – und damit Einkaufen – künftig sein. Dafür setzen Finanzinstitute und Händler verstärkt auf neue Techniken. So müssen Geldkarten, die mit einem NFC-Chip ausgestattet sind, gar nicht mehr in ein Lesegerät gesteckt werden. Die Datenübertragung erfolgt per Funk. PIN-Eingabe oder Unterschrift sind nicht nötig.
Dies freut allerdings auch Kriminelle: Sie können die Karte des Opfers mit einem versteckten Lesegerät aus bis zu 50 Zentimeter Entfernung anzapfen, per Funk eine Direktverbindung zu ihrer eigenen, manipulierten Karte herstellen und so buchstäblich auf Kosten des Opfers bezahlen. „Dagegen hilft jedoch ein einfacher Trick“, weiß CHIP-Redakteur Manuel Schreiber: „Eine metallische Schutzhülle oder einfache Alu-Folie schirmen die Karte sicher ab.“ Ist man doch einem Betrug zum Opfer gefallen, sollte man seine Geldkarten sowie Online Banking-Accounts sperren lassen. Wird ein Missbrauch innerhalb von 30 Tagen gemeldet, erstatten Kreditinstitute den Betrag zurück.
Noch schneller soll das Kaufen und Bezahlen künftig über QR-Codes funktionieren, die praktisch überall eingesetzt werden können. In einem vom Bezahldienst PayPal gestarteten Pilotprojekt wird beim Scannen der Codes mit dem Smartphone ein automatisierter Kauf- und Bezahlvorgang angestoßen. Das Besondere: Die Codes funktionieren nur mit den offiziellen Apps von PayPal, vor Kaufabschluss muss die Zahlung durch den Kunden ausdrücklich autorisiert werden. Doch: „Auch auf Smartphones ist Malware längst keine Ausnahme mehr“, erklärt Schreiber. Ein Trojaner könne beispielsweise das Gerät manipulieren und das Geld auf ein Fremdkonto überweisen. Bei Verdacht auf Missbrauch kann der PayPal-Käuferschutz helfen.
Den kompletten Artikel mit allen Hintergrundinformationen sowie weiteren Tipps für den Betrugsfall finden Sie in der aktuellen CHIP 09/2012, die derzeit im Handel sowie im CHIP-Kiosk erhältlich ist.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 03.08.2012 - 11:15 Uhr
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