Zwischendurch Sprachen lernen
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Mit den richtigen Apps wird das Smartphone zum Fremdsprachenlehrer
Vokabeltrainer
Statt mit Karteikarten lässt sich der eigene Wortschatz in einer Fremdsprache auch per App aufbauen oder erhalten. Viele der kleinen Programme bieten außer einem Grund- auch einen Aufbauwortschatz an. Schon mit dem Grundwortschatz können sich die Lernenden in der Fremdsprache verständigen. Apps wie Babbel illustrieren die einzelnen Vokabeln zum besseren Verständnis mit Abbildungen. Zum Lernen der Aussprache werden sie von Muttersprachlern vorgelesen. Anschließend spricht der Nutzer die Vokabel in das Mikrofon des Smartphones und lässt sich weitere Tipps zur korrekten Aussprache geben. Damit bereits gelernte Worte nicht wieder vergessen werden, wiederholt die App die Vokabeln automatisch. Vokabel-Trainer für Smartphones sind häufig kostenlos erhältlich.
Sprachkurse für Anfänger
Für Neueinsteiger in eine Sprache gibt es komplette Kurse als App. Die Programme, etwa der PONS Sprachkurs für Anfänger, vermitteln Einsteigern in thematischen Lektionen wie Kontaktaufnahme oder Freizeit erste Sprachkenntnisse. In den einzelnen Abschnitten werden auch Grundlagen der Grammatik näher erklärt. Die passenden Vokabeln zu jedem Themenabschnitt können vorgelesen werden. Viele der Programme bieten auch Nachschlagefunktionen an: Gelernte Vokabeln oder Fragen zur Grammatik können so schnell geklärt werden. Die Sprach-Apps für Anfänger sind ab ungefähr 2 Euro zu bekommen.
Sprachkurse für Fortgeschrittene
Für Sprachinteressierte mit Vorkenntnissen sind Apps wie die von buusuu.com interessant. Mit ihnen können auch ganze Dialoge trainiert werden. Typische Gesprächssituationen im Alltag stellen so kein Problem mehr dar. Nach den einzelnen Lektionen wird das Wissen per Test abgefragt. Dadurch werden die eigenen Schwächen schnell erkannt. Ob die Fremdsprache erfolgreich gelernt wurde, kann auch mit Muttersprachlern überprüft werden. Selbst geschriebene Texte können über das soziale Netzwerk von buusuu.com ausgetauscht und von Muttersprachlern korrigiert werden. Apps wie die von buusuu.com sind zunächst kostenlos, Sprachpakete für unterschiedliche Niveau-Stufen kosten bis zu 4 Euro.
Business-Englisch
Mit den Englisch-Kenntnissen aus der Schule kommt man im beruflichen Umfeld häufig nicht sehr weit. Um auch in englischsprachigen Verhandlungen sicher aufzutreten, kann mit Apps wie lex:tra Business English gelernt werden. In Trainingsmodulen werden Themen aus dem Geschäftsalltag dargestellt. Die vermittelten Grammatik- und Vokabelkenntnisse werden anschließend in verschiedenen Tests abgefragt. Auch viele Apps für Business-Sprachen enthalten einen Nachschlagebereich, in dem gezielt nach einzelnen Begriffen gesucht werden kann. Apps für Business English kosten bis zu 8 Euro und werden für unterschiedliche Vorgänge im Geschäftsalltag angeboten.
Sprachführer für den Urlaub
Nicht nur wer in seinem Urlaub fernab ausgetretener Touristenwege auf Entdeckungsreise gehen möchte, sollte sich auch in der Landessprache verständigen können. Speziell für Urlauber angepasste Sprach-Apps, etwa aus der Langenscheidt talk & travel-Serie, helfen bei Verständigungsproblemen vor Ort direkt weiter. Nach Reisesituation sortiert, bieten die Smartphone-Programme mehrere tausend Sätze und Wörter, die von Muttersprachlern gesprochen werden. Auch ein Reisewörterbuch zum schnellen Nachschlagen gehört häufig dazu. Sprach-Apps für Urlauber kosten bis zu 10 Euro.
Sprach-Apps für Kinder
Kinder im Vorschulalter können per App erste Erfahrungen mit einer Fremdsprache machen. In unterschiedlichen Themenfeldern können Kinder mit Programmen wie LinguPingu Vokabeln lernen. Dabei verzichten viele der Programme für Kinder bewusst auf Texteinblendungen. Stattdessen werden die Fremdwörter vorgelesen und mit Animationen illustriert. Fremdsprachen-Apps für Kinder kosten bis zu 2 Euro.
Apps sind Programme, die sich Smartphone- oder Tablet-Nutzer aus dem Internet auf ihr Gerät laden können und die sich in aller Regel sehr einfach bedienen lassen. Die Bandbreite der angebotenen Anwendungen ist dabei groß: Sie reicht von Office-Apps und Nachrichten über Spiele bis hin zu E-Book-Readern und Navigationslösungen. Nach Berechnungen des BITKOM gibt es weltweit rund 1,3 Millionen verschiedener Apps für die unterschiedlichen Smartphone-Betriebssysteme. Der Markt für mobile Anwendungen erlebt derzeit einen regelrechten Boom: Der Umsatz mit Apps betrug 2011 in Deutschland rund 210 Millionen Euro. Das sind 123 Prozent mehr als noch ein Jahr davor. Die Aussichten für den noch jungen Markt sind dabei sehr gut, denn auch die Anzahl der kompatiblen Geräte wächst: Während 2010 noch 7,4 Millionen Smartphones in Deutschland verkauft wurden, waren es im vergangenen Jahr schon 11,8 Millionen. Zurzeit sind in Deutschland 23,6 Millionen Smartphones als Erstgerät im Einsatz.
Der BITKOM vertritt mehr als 1.700 Unternehmen, davon über 1.100 Direktmitglieder mit 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Nahezu alle Global Player sowie 800 Mittelständler und zahlreiche gründergeführte Unternehmen werden durch BITKOM repräsentiert. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Der BITKOM vertritt mehr als 1.700 Unternehmen, davon über 1.100 Direktmitglieder mit 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Nahezu alle Global Player sowie 800 Mittelständler und zahlreiche gründergeführte Unternehmen werden durch BITKOM repräsentiert. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien.
Datum: 06.08.2012 - 10:09 Uhr
Sprache: Deutsch
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