Ende einerÄra
Kreisbau verabschiedet Hermann Mader und Otto Häcker
Von links: Landrat Thomas Reinhardt, Jörg Ehrlinger, Hermann Mader, Kreisbau-Geschäftsführer Wilfrie(firmenpresse) - Giengen (jm).
Bei der Kreisbaugesellschaft Heidenheim mit Sitz in Giengen ist ein Ära zu Ende gegangen. Bei der jüngsten Gesellschafterversammlung wurden der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende Hermann Mader und der langjährige Aufsichtsrat Otto Häcker verabschiedet. Neu im Aufsichtsrat sind als neuer Vorsitzender Landrat Thomas Reinhardt und Thomas Schöpplein, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Heidenheim.
"Mit Hermann Mader verlieren wir einen wichtigen Impulsgeber in der Führung des Unternehmens. Sie haben in den vergangenen acht Jahren die wichtigen strategischen Entscheidungen der Geschäftsführung mitgetragen und ganz entscheidend zur Neuausrichtung der Kreisbau zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen beigetragen. Wir haben Ihnen sehr viel zu verdanken und es ist sehr schade, dass Sie gehen", bedankte sich Kreisbau-Geschäftsführer Wilfried Haut. Mader war im Jahr 2004 als Nachfolger von Dr. Würz zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Kreisbau gewählt worden und schied nun nach Beendigung seiner Landratstätigkeit auch aus dem Gremium der Kreisbau aus. Mader hatte dabei maßgeblich am Strategiewechsel der Kreisbau mitgewirkt, die sich in den vergangenen Jahren komplett vom Bauträgergeschäft verabschiedet hatte und rein auf den Werterhalt, auf die Modernisierung sowie den Mietwohnungsneubau fokussiert hatte. Aufgrund guter Marktchancen hat das Unternehmen mittlerweile wieder moderate Bauträgeraktivitäten aufgenommen.
Dem dienstältesten Aufsichtsrat der Kreisbau, Jörg Ehrlinger, oblag es, die Verdienste von Hermann Mader für die Kreisbau zu würdigen. "Dank ihrer Hilfe hat es die Kreisbau geschafft, das kommunalorientierte und gleichzeitig wirtschaftlich starke und leistungsorientierte Wohnungsunternehmen im Landkreis zu sein", brachte es Ehrlinger, der seit 37 Jahren im Aufsichtsrat der Kreisbau sitzt, auf den Punkt. "Hier wird ein Mann geehrt, der das Gesicht der Gesellschaft in einer besonderen Weise nachhaltig geprägt hat: Mit Herzblut und Verstand. Diese Währung findet man heutzutage nur allzu selten", sagte Ehrlinger, als er Hermann Mader die Ehrennadel in Silber des Verbandes baden-württembergischer kommunaler Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. ansteckte.
Ebenfalls Silber gab es für den "Wächter und Hüter der Zahlen" im Aufsichtsrat der Kreisbau, Otto Häcker. Er war 1994 als Vertreter der Kreissparkasse Heidenheim in das Gremium gekommen. In Häckers Amtszeit investierte das Unternehmen ein Rekordvolumen von 117 Millionen Euro in die Bestandspflege und Neubauten. Von 2003 bis 2006 war Häcker Mitglied im Prüfungsausschuss des Unternehmens. "Mit ihrem Engagement haben sie die unternehmerischen Ziele der Kreisbau nachdrücklich gefördert und die wichtigen Strategieentscheidungen uneingeschränkt mitgetragen", dankte Ehrlinger dem scheidenden Aufsichtsrat. Häckers Nachfolger ist Thomas Schöpplein aus dem Vorstand der Kreissparkasse.
In der anschließenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats wählte das Gremium Landrat Thomas Reinhardt einstimmig zum neuen Vorsitzenden. Dieser versprach, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers "zum Wohl der Kreisbau, aber auch zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Heidenheim", fortzusetzen und bedankte sich für das Vertrauen.
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Die Kreisbaugesellschaft Heidenheim hat in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 5000 Wohnungen und über 2000 Eigenheime erstellt. Großes Plus des Traditionsunternehmens: Projektentwicklung, Konzeption, Planung, Baudurchführung und Bauüberwachung liegen in einer Hand. Die Kreisbaugesellschaft Heidenheim hat in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 5000 Wohnungen und über 2000 Eigenheime erstellt. Großes Plus des Traditionsunternehmens: Projektentwicklung, Konzeption, Planung, Baudurchführung und Bauüberwachung liegen in einer Hand. Darüber hinaus war und ist es dem Unternehmen laut Geschäftsführer Haut immer wichtig, "direkter Ansprechpartner für die Menschen im Landkreis Heidenheim zu sein und nicht als eine Art Call-Center nur zu vermitteln".
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Datum: 10.08.2012 - 09:15 Uhr
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