Note eins für Passivhaus-Schule

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Note eins für Passivhaus-Schule



(pressrelations) - in Blaichach wird als Beispiel für eine gelungene integrale Planung gefeiert

Blaichach/Burgberg (jm).
Das erste zertifizierte Passivhaus-Schulgebäude im Allgäu steht in Blaichach. Im Rahmen der Einweihungsfeier des 1,8 Millionen teuren Anbaus an die bestehende Schule nahm Bürgermeister und Vorsitzender des Schulverbands Blaichach-Burgberg, Otto Steiger, das begehrte Zertifikat in Empfang. Darin wird von unabhängiger Stelle bestätigt, dass das Gebäude tatsächlich die hohen Anforderungen an ein Passivhaus erfüllt. Dieter Herz von Herz
Lang (Weitnau/Oberallgäu), das für das Passivhaus-Consulting zuständige Planungsbüro, spricht von einem gelungenen und im Sinne der integralen Planung vorbildlichen Projekt, "das hoffentlich Schule macht."

Als es darum ging, das bestehende Schulhaus in der Oberallgäuer Gemeinde zu erweitern, waren sich die Verantwortlichen schnell einig: Angesichts knapper und immer teurer werdender Energieressourcen soll größter Wert auf eine energieeffiziente Bauweise gelegt werden - sowohl aus ökologischen als auch aus ökonomischen Überlegungen heraus. "Wenn man die Gesamtausgaben über 30 Jahren betrachtet, schlagen in diesem Zeitraum die Baukosten mit 20, die Nebenkosten, insbesondere für die Heizung, aber mit 80 Prozent zu Buche", erklärt Andreas Dobler, Leiter des Bauamts der Gemeinde Blaichach. Also sei es aus wirtschaftlicher Sicht absolut sinnvoll, auf das Passivhaus-Konzept zu setzen. Die im Vergleich zu einer konventionellen Bauweise um rund zehn Prozent höheren Kosten würden sich angesichts der deutlich geringeren Energieausgabe in absehbarer Zeit amortisieren.

Den Verantwortlichen in Blaichach war dabei klar, dass die Anforderungen an Planer und Handwerker beim Bauen auf Passivhaus-Niveau deutlich höher sind. "Wir wollten uns deshalb mit Herz
Lang ein Expertenteam auf diesem Gebiet ins Team holen", erklärt Christian Neuert, der für das Projekt zuständige Architekt. Zumal die Lage des Neubaus mit dem Grünten im Hintergrund, der die solaren Gewinne mindert, durchaus Probleme aufwarf, die aber dank des Know-hows und der großen Erfahrung der Passivhausspezialisten gelöst werden konnten. "Es ist sehr wichtig", so Bauamtsleiter Andreas Dobler, "erfahrene Fachplaner von Anfang an einzubinden und nicht erst bei auftretenden Schwierigkeiten um Rat zu fragen." Nachträgliche Korrekturen würden Zeit und Geld kosten, ja seien manchmal sogar unmöglich. "Bei allem, was das Passivhaus-Konzept betraf, hatte Herz
Lang den Gesamtüberblick, koordinierte die Abläufe, klärte die Handwerker darüber auf, was es zu beachten gilt und war vor Ort für die Qualitätssicherung verantwortlich", erläutert Dobler. Das Konzept der integralen Planung mit einer engen Absprache aller am Bau Beteiligten habe sich absolut bewährt.



Dieter Herz kann das nur bestätigen und verweist in diesem Zusammenhang auf die Bedeutung des Zertifizierungsverfahrens durch eine unabhängige Stelle - in diesem Fall das Energie-
Umweltzentrum Allgäu (eza) -, das nicht zwingend erforderlich, aber nach Expertenmeinung unbedingt empfehlenswert ist. "Die Passivhaus-Zertifizierung ist mehr als eine Vor- und Endprüfung im Vier-Augen-Prinzip", betont Herz. "Passivhaus-Zertifizierung ist im Grunde ein Qualitätsmanagementsystem, das schon bei der Konzepterstellung ansetzt, im Ergebnis die vereinbarte Qualität sichert und Leistungen vergleichbar macht."

Bereits in der Planungsphase werden dabei die Unterlagen und die Angaben der verwendeten Produkte geprüft. Als nächster Schritt, den die Passivhaus-Zertifizierung vorgibt, folgt die qualifizierte Ausschreibung mit detaillierten Leistungsverzeichnissen inklusive Festlegung der Baustoffe und Produkte. Nach der Prüfung der technischen Gleichwertigkeit erfolgen die Vergabe und die Ausführung mit qualifizierten Bauleitern und Handwerkern. Wenn das Projekt abgeschlossen ist, wird die Lüftungsanlage einreguliert. Passen die Ergebnisse der abschließenden Luftdichtigkeitsmessung und die Nachweise der verbauten Produkte mit der Vorprüfung überein, wird das Zertifikat ausgestellt.

Das Zertifizierungsverfahren zwingt laut Herz von Anfang an alle Beteiligten zur Abstimmung und Kommunikation und gibt somit eine integrale Planung aller Gewerke samt Haustechnik zwingend vor. "Und integrales Planen ist das A und O für qualitativ hochwertiges, aber auch wirtschaftliches Bauen." Wirtschaftlich deshalb, fügt Dieter Herz hinzu, weil etwaige Fehler vermieden oder noch rechtzeitig bemerkt werden können. "Hat sich der Bauherr für eine Zertifizierung entschieden, wird das Projekt in einer sehr frühen Phase durchgeplant und durchgesprochen und hängt nicht von einzelnen Partnern ab", erklärt der Passivhaus-Fachmann. "Die Planungsphase ist mitentscheidend dafür, ob ein Passivhaus funktioniert oder nicht."

Und das neue Schulhaus in Blaichach funktioniert. Sowohl die Schüler als auch die Lehrer, die nach den Osterferien in die neuen Räumen eingezogen sind, können das bestätigen. Eine Lüftungsanlage, die entsprechend der notwendigen Raumluftqualität frische Luft zuführt, sorgt für bestes Raum- und Lernklima. "Es gibt nur positive Rückmeldungen", freut sich Bürgermeister Otto Steiger.

Weitere Informationen:
Dipl.-Ing. (FH) Dieter Herz, Herz
Lang, Die Fachplaner für energieeffizientes Bauen, Ritzensonnenhalb 5a 87480 Weitnau, Telefon 08375/921133-0, Fax 921133-55, E-Mail: dieter.herz@herz-lang.de, Internet: www.herz-lang.de


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Datum: 10.08.2012 - 10:01 Uhr
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