Chef von Greenpeace-International protestiert auf russischer Ölplattform gegen Bohrungen in der Arktis
ID: 706434
Chef von Greenpeace-International protestiert auf russischer Ölplattform gegen Bohrungen in der Arktis
Der Geschäftsführer von Greenpeace-International, Kumi Naidoo, und fünf Aktivisten protestieren seit den frühen Morgenstunden auf der russischen Plattform Prirazlomnaya gegen Ölbohrungen in der Arktis. Den Umweltschützern gelang es von einem Schlauchboot aus auf die Plattform von Gazprom zu klettern. Die Aktion ist Teil einer internationalen Greenpeace-Kampagne gegen die Pläne der Ölindustrie, darunter auch Shell und Gazprom, die Arktis für die Ölförderung weiter zu erschließen.
Seit Juni unterstützen weltweit über eine Million Menschen mit ihrer Unterschrift die Kampagne zum Schutz der Arktis auf savethearctic.org. ""Meine Kollegen und ich stehen hier stellvertretend für die über eine Million Arktisschützer"", sagt Kumi Naidoo, Geschäftsführer von Greenpeace-International von Bord der Plattform. ""Gazprom und Shell riskieren mit ihren Förderplänen ein einzigartiges Ökosystem. Früher oder später wird es in der Arktis zu einem Ölunfall kommen. Der einzige Weg, dies zu verhindern, ist ein generelles Verbot aller Bohrungen in der Arktis.""
Russischer Ölkonzern Gazprom will Öl in der Arktis fördern
Gazprom plant für das kommende Jahr mit der Ölförderung zu beginnen. In der vergangenen Woche deckte die unabhängige Umweltschutzorganisation Greenpeace auf, dass Gazprom derzeit keinen offiziell genehmigten Notfallplan für einen möglichen Ölunfall hat. Das russische Energieministerium bestätigte daraufhin, dass derzeit weder ein neuer Plan vorläge noch genehmigt worden sei.
Die Gazprom Bohrstelle in der Petschora See ist während fast neun Monaten pro Jahr mit dickem Meereis bedeckt, die Temperaturen können bis auf minus 50 Grad Celsius absinken. Dass das Unternehmen auf diese Herausforderungen unzureichend vorbereitet ist, geht aus einem Firmen eigenen Notfallplan hervor über den auch DER SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Käme es in der Petschora See zu einem Ölunfall, wäre eine Beseitigung des Öls ist in dieser Region so gut wie unmöglich. Experten warnen, dass es bisher keine Methode gibt, einen großen Ölunfall in dieser Region zu beherrschen.
Gazprom und Shell sind die ersten großen internationalen Ölkonzerne, die die Ausbeutung der Arktis in ihren Fokus stellen. Wenn bei den Bohrungen in diesem Sommer von Shell vor Alaska und Gazprom in der Petschora See Öl gefunden wird, werden andere Öl-Konzerne mit Milliardeninvestitionen nachziehen und ebenfalls in die Region gehen. Experten vermuten etwa 90 Milliarden Barrel (ein Barrel= 159 Liter) Öl in der Arktis, das meiste davon unter dem Meeresboden. Diese Menge würde reichen, um den derzeitigen Weltverbrauch für etwa drei Jahre zu decken.
Kontakt:
Greenpeace e.V.
Grosse Elbstrasse 39
22767 Hamburg
Deutschland
Telefon: 040/30618 -340
Telefax: 040/30618-160
Mail: presse@greenpeace.de
URL: http://www.greenpeace.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 24.08.2012 - 10:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 706434
Anzahl Zeichen: 3359
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 296 mal aufgerufen.
Strategisches Investitionsmanagement in der bayerischen Landwirtschaft: Effizienz durch Gebrauchtmaschinen ...
Die Herausforderungen der modernen Agrarwirtschaft in Bayern Die moderne Agrarwirtschaft steht heute vor komplexen Herausforderungen. Volatile Erzeugerpreise, steigende Betriebsmittelkosten und strenge regulatorische Auflagen erfordern eine effiziente Betriebsführung. Besonders in Bayern, wo tradi
Die NIS-2-Umsetzung als strategische Chance: Ein Leitfaden für deutsche Unternehmen ...
Die Frist rückt unaufhaltsam näher: Bis zum 17. Oktober 2024 müssen die EU-Mitgliedstaaten die Network and Information Security Directive, kurz NIS-2, in nationales Recht umsetzen. Diese Richtlinie stellt eine signifikante Verschärfung der Cybersicherheitsanforderungen für eine breite Palette v
Pressemitteilungen im B2B-Marketing: Wie Unternehmen gleichzeitig Reichweite wie Glaubwürdigkeit aufbauen ...
Manchmal wird über Pressemitteilungen gesagt, sie seien ein Relikt aus der Zeit, als Faxgeräte zum Büroalltag zählten. Falsch, sie leben! Gerade im B2B-Bereich erleben sie eine Renaissance, weil sie etwas leisten, was bezahlte Werbung nur schwer imitieren kann: glaubwürdige Sichtbarkeit. Wenn e
NOW Advertising gibt ein 300%-iges Gewinnwachstum für das Jahr 2011 bekannt ...
ibt ein 300%-iges Gewinnwachstum für das Jahr 2011 bekannt Now Advertising erlebte ein 300%-iges vergleichbares Gewinnwachstum angetrieben vom erheblichen Anstieg der Außen-Werbeinnahmen, dem Kundenstamm und der Gewinnspanne. LONDON - 23. August, 2012 - Now Advertising Production PLC (FSE:
Alexium International veröffentlicht nach Unterzeichnung der Lizenzvereinbarung mit Duro einen neuen Forschungsbericht ...
onal veröffentlicht nach Unterzeichnung der Lizenzvereinbarung mit Duro einen neuen Forschungsbericht Perth, WA und Greer, South Carolina, Alexium International Group Limited (Alexium) (ASX:AJX, AX:AJX, OTC QX:AXXIY) freut sich bekannt zu geben, dass Alpha Securities im Anschluss an die vor ku
Dirk Niebel in Kundus einÂgeÂtroffen ...
Kundus - BundesÂentÂwickÂlungsÂmiÂnister Dirk Niebel ist gemeinÂsam mit dem niederÂlänÂdischen Minister für euroÂpäische AnÂgeÂlegenÂheiten und inÂterÂnaÂtiÂoÂnale ZuÂsamÂmenÂarÂbeit, Ben Knapen, zum zweiten Teil seiner AfghaÂnistan-ReiÂse in Kundus einÂgetroffen. Dort
Greenpeace-Test zeigt: Trauben weniger belastet ...
Pestizid-Cocktails bleiben aber problematisch Tafeltrauben sind nach Untersuchungen von Greenpeace weniger stark mit Pestiziden belastet als in den Vorjahren. Die Laboranalysen zeigen allerdings, dass Trauben aus Europa, Ägypten und der Türkei mehrfach belastet waren. Insgesamt waren ägyptis




