Schwäbische Zeitung: Ende der Unschuld - Kommentar
ID: 707240
Deutschland, um über eine "Fraktionspolitik 2.0" im Bundestag zu
sprechen. Sie treffen sich nicht in einem Chatroom oder auf einer
Internetseite, sondern ganz analog und real - in Essen. Das ist ein
Zeichen: Die Partei ist nach den Erfolgen der letzten Landtagswahlen
zumindest teilweise in der Realität angekommen. Sie hat verstanden,
dass es manchmal besser ist, wenn man Dinge persönlich bespricht als
sie im Internet zu zerreden. Die Piraten haben erleben müssen, wie
schnell ehrenamtliche Hobbypolitiker im professionellen
Parlamentsbetrieb untergehen.
Sie haben in Intrigen und Machtkämpfen Hoffnungsträger verheizt
und sich zumindest in Berlin vom Traum allumfassender Transparenz
verabschiedet. Sie haben ihre einst so anziehende Unschuld, die sie
von den Etablierten unterschied, verloren.
Was die Piratenpartei immer noch nicht hat, ist ein echtes
Programm. Die Piraten wissen, dass sie in den Bundestag wollen, aber
noch nicht, was sie dort sollen. Diese Frage muss die Partei
beantworten, denn unschuldige Naivität ist kein Argument mehr, den
Piraten die Stimme zu geben.
Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 07561-80 100
redaktion@schwaebische-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 26.08.2012 - 21:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 707240
Anzahl Zeichen: 1439
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Leutkirch
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 323 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: Ende der Unschuld - Kommentar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Schwäbische Zeitung
Schwäbische Zeitung: Geschlossenheit sieht anders aus - Leitartikel ...
Was mit Griechenland in den kommenden Monaten geschieht, weiß niemand - weder in groben Zügen noch im Detail. Wie es mit der Bundesregierung in diesem Zeitraum aussehen wird, kann aber auch kaum jemand voraussehen. Das Wochenende jedenfalls zeichnete ein Bild von Verwerfungen und Orientierungs
Rheinische Post: Apples Sieg Kommentar Von Reinhard Kowalewsky ...
Es ist gut, dass Samsung nun an Apple eine Milliarde Dollar Schadenersatz dafür zahlen muss, das Konzept und die Einzelheiten des iPhone einfach kopiert zu haben. Dafür hätte das Gericht in Kalifornien noch mehr Schadenersatz verordnen können - immerhin geht es bei Smartphones um Geschäfte v
Rheinische Post: Gaucks Lektion Kommentar Von Matthias Beermann ...
Vor 20 Jahren belagerte ein entfesselter Mob in Rostock-Lichtenhagen ein Asylbewerberheim, wollte nicht nur das Haus brennen sehen, sondern auch die Menschen darin. Tagelang konnten die Angreifer ihrem Hass freien Lauf lassen, kaum behindert von einer passiven Polizei und angefeuert von zahlreich
Rheinische Post: Athen ist nicht Leipzig Kommentar Von Michael Bröcker ...
Wenn es nach den Wirtschaftsliberalen bei Union und FDP geht, könnte die Euro-Krise bei der Kanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel eine ordnungspolitische Renaissance auslösen. Eine harte finanzpolitische Haltung im Fall Griechenland soll Schwarz-Gelb wieder als bürgerliche Alternative im Parte




