Kleine und mittelständische Unternehmen [KMU] haben Nachholbedarf - Untersuchung zur Umsetzung der DIN SPEC 91020
Betriebliches Gesundheitsmanagement [BGM] gewinnt vor dem Hintergrund der wachsenden Herausforderungen der modernen Arbeitswelt weiter an Bedeutung und rückt in den Focus der Öffentlichkeit. Das Verständnis darüber, was BGM ist und wie es im Unternehmen strukturiert sowie nachhaltig umzusetzen ist, geht weit auseinander.
Mit der im Juli 2012 eingeführten Vornorm DIN SPEC 91020 wurden erstmals qualitäts- und prozessorientierte Anforderungen definiert, die es einer Organisation ermöglichen, ihre internen Strukturen und Prozesse so zu gestalten, dass sowohl das System gesundheitsgerecht und leistungsfördernd gestaltet als auch die Mitglieder der Organisation zu einem gesundheitsfördernden Verhalten befähigt werden. Unternehmer haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich ihr Gesundheitsmanagementsystem auf Grundlage dieser Spezifikation nach einem unabhängigen Audit zertifizieren zu lassen.
Vor dem Hintergrund der Veröffentlichung der DIN SPEC 91020 lag es im Interesse des Instituts für Gesundheit und Management [IfG GmbH] zu erheben, in wie weit ein BGM momentan in deutschen Unternehmen umgesetzt oder geplant ist, wie bekannt die DIN SPEC 91020 bereits ist und ob Akzeptanz und Interesse an solch einer Norm besteht.
48% der BGM-Verantwortlichen haben bereits Kenntnis von der DIN SPEC 91020. Etwa die Hälfte der befragten Unternehmen sieht einen hohen bzw. sehr hohen Bedarf [48,2%]. Firmen, denen die DIN SPEC 91020 ein Begriff ist, sehen eher einen Bedarf als diejenigen, denen die Spezifikation unbekannt ist. Während 68% der BGM-Verantwortlichen der KMU den Bedarf als eher hoch oder sogar sehr hoch einschätzen, sind es bei den Großbetrieben lediglich 35%. Dieser Befund zeigt den signifikant höheren Orientierungsbedarf von KMU an. Etwa vier von fünf der befragten Unternehmen sehen derzeit eine geringe Möglichkeit für eine Zertifizierung des eigenen BGMs. Als Barrieren für eine strukturelle Orientierung und spätere Zertifizierung nach DIN SPEC 91020 werden vor allem fehlende finanzielle und zeitliche Ressourcen angeführt.
Hintergrund
Für die Untersuchung im Zeitraum von Juni 2012 bis Juli 2012 wurden 71 Betriebe unterschiedlicher Größenordnung befragt. Dabei waren 38% kleine und Mittelständische Unternehmen [>500 Mitarbeiter] sowie 62% Großbetriebe [über 500 bis über 5000 Mitarbeiter]
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Informationen zum Institut für Gesundheit und Management - IfG GmbH
Die IfG GmbH hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1990 auf die Entfaltung von Sicherheit, Gesundheit und Leistung in Unternehmen spezialisiert. Neben der strategischen Beratung von Unternehmen und Institutionen ist die IfG GmbH aktiv in den Bereichen Organisationsdiagnostik, Training, Forschung und Gesundheitskommunikation. Darüber hinaus ist die IfG GmbH als überbetrieblicher Dienst zur arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung sowie aktives Mitglied im Bundesverband Betriebliches Gesundheitsmanagement e.V. [BBGM].
Heute arbeiten rund 25 feste Mitarbeiter/Innen an vier Standorten im Auftrag von mehr als 300 Kunden. Zum Kundenportfolio zählen Großunternehmen genauso, wie mittlere und Kleinbetriebe. Zudem arbeitet die IfG GmbH auch mit Krankenversicherungen und Unfallversicherungsträgern sowie mit staatlichen Institutionen zusammen.
Kontakt
Institut für Gesundheit und Management
Claudia Weinreich
Tel.: +49 [341] 52 11 62 0
Fax: +49 [341] 52 11 62 20
E-Mail: presse(at)gesundheitsmanagement.com
Weitere Informationen sowie die vollständige Studie zum Download [PDF] erhalten Sie unter: www.gesundheitsmanagement.com
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Datum: 05.09.2012 - 12:38 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 714537
Anzahl Zeichen: 2406
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Claudia Weinreich
Stadt:
Leipzig
Telefon: 0341-5211620
Kategorie:
Personalmanagement
Meldungsart: Interview
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 05.09.2012
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