Deutsches Umweltbewusstsein soll Exportschlager werden
Green Economy-Konferenz in Berlin: Schavan und Altmaier starten gemeinsame Initiative
Die internationale Staatengemeinschaft (UN) hatte auf dem UN-Umweltgipfels "Rio+20" im Juni 2012 in Rio die Green Economy als zentrales strategisches Instrument für nachhaltige Entwicklung anerkannt und betont, dass die Transformation zu einer Green Economy eine Aufgabe für alle Staaten sei - für Entwicklungs- und Schwellenländer, aber auch für Industriestaaten. Wirtschaft und Konsumenten sollen damit in die Lage versetzt werden, aus eigenem Interesse den Umbau der Wirtschaft zu beschleunigen.
Die Veranstaltung in Berlin sei daher auch als Auftakt zu einem Agendaprozess zu verstehen, so Bundesforschungsministerin Schavan in ihrer Rede zur Eröffnung der "Green Economy"-Konferenz am 4. September 2012. Ziel dieses Agendaprozesses sei es, ein neues Forschungsprogramm "Green Economy" aufzusetzen und damit Mittel und Wege zu finden, um die Art des Wirtschaftens in Zukunft ressourceneffizienter, umweltverträglicher und sozial inklusiver zu gestalten. "Die Art und Weise wie wir leben und wirtschaften, hat einen enormen Effekt auf unsere Umwelt", so Schavan. "Mit der Green Economy verfolgen wir das Ziel, in Zukunft nachhaltige Ideen von der Produktion über die Unternehmensführung bis in die Bereiche Konsum und Recycling in einem Kreislauf miteinander zu verknüpfen." Die Chancen stünden gut für ein neues Wirtschaftswunder, einem ökologischen Wirtschaftswunder. Dies müsse allerdings auf ein vom Ressourcenverbrauch entkoppeltes qualitatives Wachstum setzen.
Auch Bundesumweltminister Peter Altmaier betonte in seiner Eröffnungsrede die guten Ausgangsvoraussetzungen für eine neue Aufbruchsstimmung. Nun gehe es darum, die deutsche Volkswirtschaft für die nächsten 20 Jahre zu positionieren. "Die Marktchancen sind enorm: Energie- und Rohstoffeffizienz werden mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor, Umwelt- und Effizienztechnologien sind Wachstumstreiber entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Wir müssen uns Gedanken darüber machen wie das, was wir in Deutschland entwickeln, auf der ganzen Welt angewandt werden kann", so Altmaier.
Großes Potenzial für Deutschland
Ähnliches Potenzial für Deutschland sieht auch Jeremy Rifkin. Für Rifkin, Gründer und Vorsitzender der "Foundation on Economic Trends" und unter anderem Berater der UN-Kommission in Wirtschaftsfragen, steht fest: Deutschland spielt die entscheidende Rolle bei der anstehenden dritten industriellen Revolution. "Die heutige Mission Deutschlands und Europas ist es, uns in eine neue Welt zu führen. Es ist an der Zeit, Forschungs- und Entwicklungs-Programme zu definieren, die weltweit als Modell genutzt werden können", so Rifkin in seiner Keynote zur Veranstaltung. Wichtig sei für Deutschland nun, weiterhin fokussiert und konzentriert zu agieren. Barbara Kux, Mitglied des Vorstands der Siemens AG, forderte in ihrer Keynote einen noch frühzeitigeren Ansatz: "Wir müssen dafür sorgen, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Nischenthema, sondern ein integraler Bestandteil der beruflichen Ausbildung wird."
In anschließenden Workshops widmeten sich die Konferenzteilnehmer wichtigen Forschungsfragen und Rahmenbedingungen für eine Green Economy in den Bereichen Finanzen, Konsum, Produktion, Arbeit, Energie/Klima, Ressourcen, Wohlstand/Gerechtigkeit und Governance. Die Ergebnisse der Workshops sind abrufbar auf der Webseite der FONA - Forschung für Nachhaltige Entwicklungen.
Bitte beachten Sie auch unser Onlineportal mit Informationen rund um die Themen Rohstoffe und Recycling: www.recyclingnews.info.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über die ALBA Group:
Die ALBA Group ist mit ihren beiden Marken ALBA und Interseroh in rund 200 Tochter- und Beteiligungsunternehmen in Deutschland und weiteren dreizehn europäischen Ländern sowie in Asien und den USA aktiv. Mit insgesamt knapp 9.000 Mitarbeitern* erwirtschaftet sie ein jährliches Umsatzvolumen von 3,2 Milliarden Euro. Damit ist die ALBA Group einer der führenden Recycling- und Umweltdienstleister sowie Rohstoffversorger weltweit. Schwerpunkte der operativen Tätigkeit von Interseroh sind die Organisation der Rücknahme von Verpackungen und Produkten sowie die Vermarktung von Stahl- und Metallschrotten. Schwerpunkte der operativen Tätigkeit von ALBA sind Entsorgungsdienstleistungen im kommunalen und gewerblichen Bereich, Vermarktung von Sekundärrohstoffen, Entwicklung und Betrieb von Recycling- und Produktionsanlagen sowie Konzeption und Durchführung von Facility Services.
* Beschäftigte / inkl. Minderheitsbeteiligungen
Weitere Informationen zur ALBA Group finden Sie unter www.albagroup.de. Unter www.albagroup.de/presse können Sie alle Pressemitteilungen der ALBA Group als RSS Feed abonnieren.
Bitte beachten Sie auch unser Onlineportal mit Informationen rund um die Themen Rohstoffe und Recycling: www.recyclingnews.info.
ALBA Group plc & Co. KG
Susanne Jagenburg
Bismarckstraße 105
10625 Berlin
susanne.jagenburg(at)albagroup.de
+49 (30) 351 82-508
http://www.albagroup.de
Datum: 05.09.2012 - 17:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 714890
Anzahl Zeichen: 4400
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Susanne Jagenburg
Stadt:
Berlin
Telefon: +49 (30) 351 82-508
Kategorie:
Energie & Umwelt
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 234 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Deutsches Umweltbewusstsein soll Exportschlager werden"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ALBA Group plc&Co. KG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Köln. Interseroh hat heute am Internationalen Tag der Umwelt seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Dieser unterstreicht den Einsatz des Umwelt- und Recyclingdienstleisters für eine nachhaltige Entwicklung als Systemdienstleister. Mit dem Nachhaltigkeitsbericht 2012 dokumentiert Int
ALBA Group und Miracle Group erweitern ihre Zusammenarbeit in China ...
Berlin. Die ALBA Group, eine der weltweit zehn größten Unternehmensgruppen für Recycling, Umweltdienstleistungen und Rohstoffhandel, hat mit der Jiangsu Miracle Logistics System Engineering Co. Ltd eine weitere Zusammenarbeit im Bereich des Recyclings vereinbart. Die Unterzeichnung erfolgte heute
ALBA Group startet bundesweiten Online-Ratgeber für alle Fragen rund um richtiges Recycling & Umweltschutz ...
Berlin. Ab sofort findet jeder Ratsuchende in der Republik in Sachen Umweltschutz, Recycling und richtige Abfallentsorgung die passende Hilfe unter www.recycling-ratgeber.de. Die Nutzung ist denkbar einfach: Verbraucher können sich über die Eingabe eines Begriffs oder Schlagworts direkt die meistg
Weitere Mitteilungen von ALBA Group plc&Co. KG
6. Tagung zum Explosionsschutz im Haus der Technik am 24.-25. September 2012 in Essen beantwortet alle explosiven Fragen ...
Unter Explosionsschutz versteht man alle Maßnahmen, die beim Einsatz brennbarer Gase, Dämpfe, Nebel oder Stäube geeignet sind, Explosionen zu verhindern oder so zu begrenzen, dass kein Personenschaden und möglichst auch kein Sachschaden auftreten kann, der bei Explosionen sehr hoch sein würde.
EANS-News: Weiterer Schritt im Sanierungsprozess: centrotherm veräußert Michael Glatt Maschinenbau GmbH ...
-------------------------------------------------------------------------------- Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich. -------------------------------------------------------------------------------- Unternehmen Blaubeuren
LEDA Werk: Neustart für den Kachelofen - Angefacht mit modernster Gusstechnik ...
Effizient heizen mit Kachelofen- und Heizkamin-Einsätzen aus Guss Leer. - Wer seinen "zweiten Frühling" erlebt, der fühlt sich plötzlich wieder jung und könnte Bäume ausreißen. Oft handelt es sicher dabei aber eher um ein Strohfeuer, das bald wieder verglüht. Ganz anders verhält
LEDA Werk: Neustart für den Kachelofen - Angefacht mit modernster Gusstechnik ...
Effizient heizen mit Kachelofen- und Heizkamin-Einsätzen aus Guss Leer. - Wer seinen "zweiten Frühling" erlebt, der fühlt sich plötzlich wieder jung und könnte Bäume ausreißen. Oft handelt es sicher dabei aber eher um ein Strohfeuer, das bald wieder verglüht. Ganz anders verhält




