Max Herre war als Schüler "einfach stinkfaul"
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war kein guter Schüler: "Ich war damals mit vielem beschäftigt, mit
der Schule eher weniger", sagte Herre dem ZEITmagazin. "Mit fünfzehn
hatte ich angefangen, Musik zu machen und in Bands zu spielen, da
blieb nicht viel Zeit fürs Lernen." Das Gymnasium, das er besuchte,
sei naturwissenschaftlich orientiert gewesen: "Leider waren Mathe,
Physik und Chemie für mich der reinste Albtraum, und ich blieb
deshalb zwei Mal sitzen. Ich war einfach stinkfaul", sagte Herre. Bei
der Abiturprüfung habe er das Glück gehabt, "dass in der Prüfung in
Geschichte die Weimarer Republik drankam - das war genau das eine
Thema, auf das ich spekuliert hatte. Drei, vier Themen zu pauken, wie
meine Mitschüler, das hätte ich gar nicht geschafft."
Sein Abiturzeugnis habe er dann später "nie ernsthaft gebraucht":
"Nach dem Zivildienst schrieb ich mich an der Uni für Englisch und
Deutsch ein. Aber der Tag der Einschreibung war auch der einzige Tag,
an dem ich die Uni je betrat." Etwa zeitgleich sei es mit der
Musikkarriere losgegangen: "Die Idee mit dem Studium hatte sich damit
endgültig erledigt."
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Datum: 06.09.2012 - 10:30 Uhr
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