Mobbing an der Schule - Jetzt können auch Eltern was dagegen machen! (AUDIO)
ID: 715792
Anmoderationsvorschlag:
Täglicher Psychoterror in der Klasse oder ständiges Quälen und
Verprügeln auf dem Schulhof: Mobbing ist an vielen Schulen ein akutes
Problem - ob nun still und heimlich oder ganz offen. Was Schüler und
Eltern dagegen tun können, verrät ihnen Jessica Martin.
Sprecherin: Schlagen, schubsen, anspucken, bedrohen, verleumden,
erpressen: Das systematische Quälen von Schülern durch Schüler hat
unzählige Facetten. Besonders erschreckend dabei:
O-Ton 1 (Till Bartelt, 0:23 Min.): "Es gibt leider Schulen, die
Mobbing hinnehmen. Und das Problem dabei: Wenn die Schule keine klare
Linie zeigt, dann lässt sie einen rechtsfreien Raum entstehen - und
das ist ein fatales Signal für die Schüler. Denn wenn die Schule sich
mit Mobbing abfindet, dann tun die Schüler das auch. Und aus Angst,
selbst gemobbt zu werden, versuchen die Mitschüler dann nur noch,
sich rauszuhalten, und so verfestigt sich das Problem."
Sprecherin: Sagt Till Bartelt von der Werner-Bonhoff-Stiftung. Er
kennt auch die Ursachen, warum Schulen manchmal nichts gegen das
Mobbing unternehmen.
O-Ton 2 (Till Bartelt, 0:19 Min.): "Manche Lehrer sind ahnungslos
über das Geschehen, andere planlos, was sie jetzt machen sollen,
manche Lehrer haben einfach aufgegeben. Es ist aber in jedem Fall ein
Führungsproblem der Schulleitung, denn die Schulleitung hat die
Verantwortung, dafür zu sorgen, dass alle Lehrer ganz klar wissen,
wann und wie sie eingreifen müssen."
Sprecherin: Geschieht das nicht, können Schüler und Eltern die
Schulleitung ab sofort mit dem neuen BONHOFF-BRIEF richtig
wachrütteln.
O-Ton 3 (Till Bartelt, 0:34 Min.): "Den können Schüler und Eltern
auf unserer Internetseite Nach-der-Tat.de direkt ausfüllen und anonym
an die Schulleitung schicken. Und wir empfehlen, uns eine Kopie zu
schicken. Damit weiß die Schulleitung, dass wir als unabhängige
Stelle beobachten, ob und wie sie handelt. Schüler oder Eltern können
damit die Schule in Zugzwang bringen, die Angriffe zu beenden und den
Frieden an der Schule wieder herzustellen. Und weil das Ganze anonym
abläuft, sind Schüler oder Eltern, die den Brief schreiben,
geschützt. Das heißt, diesen Weg kann wirklich jeder gehen, der sonst
vielleicht eher nichts unternehmen würde."
Abmoderationsvorschlag:
Wer also beobachtet, dass an der Schule seiner Kinder stark
gemobbt wird und etwas dagegen unternehmen will, klickt am besten
einfach mal auf die Internetseite Nach-der-Tat.de. Dort hat die
Werner-Bonhoff-Stiftung alle wichtigen Informationen zum Nachlesen
zusammengefasst - und dort finden Sie auch direkt die Vorlage für den
BONHOFF-BRIEF.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.
Pressekontakt:
Till Bartelt
Werner Bonhoff Stiftung
Reinhardtstr. 37
10117 Berlin
Tel. 030 258 00 88 55
Fax 030 258 00 88 50
info@werner-bonhoff-stiftung.de
www.werner-bonhoff-stiftung.de
http://www.facebook.com/w.bonhoff.stiftung
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Datum: 06.09.2012 - 16:42 Uhr
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