LINKE fordert grundsätzliche Überarbeitung des Meldegesetzes
ID: 715892
LINKE fordert grundsätzliche Überarbeitung des Meldegesetzes
"Profitinteressen dürfen niemals dem Grundrecht der Bürger auf Datenschutz vorgezogen werden. DIE LINKE unterstützt deshalb ausdrücklich die Forderung des Bündnisses 'Meine Daten sind keine Ware', dass eine Weitergabe von Meldedaten nur mit ausdrücklicher Einwilligung und unter strikter Zweckbindung erfolgen darf", erklärt Jan Korte, Mitglied im Vorstand der Fraktion DIE LINKE. "Doch das sind nicht die einzigen Probleme beim Meldegesetz. Der Bundesrat muss das ganze Gesetz stoppen, weil es schlecht gemacht ist. Eine Komplettüberarbeitung steht an. Wir brauchen endlich einen massiven Ausbau beim Datenschutz im öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich." Korte weiter:
"Das Meldegesetz muss grundsätzlich und nicht nur bei der Frage der Einwilligung geändert werden. Auch in der früheren Fassung gingen das Datenverscherbeln und die Einschränkungen der informellen Selbstbestimmung schon viel zu weit. Ein fauler Kompromiss im Vermittlungsausschuss muss verhindert werden. Dass heute den Innenministern der Bundesländer mehr als 190.000 Unterschriften gegen das neue Meldegesetz überreicht wurden, zeigt den dringenden Handlungsbedarf beim Datenschutz. Und dies betrifft nicht nur das Meldegesetz. Der Staat kann niemals glaubhaft von Unternehmen wie Facebook oder Google die Einhaltung strenger Datenschutzauflagen verlangen, solange er selbst als größter Datenkrake auftritt und einen Ausverkauf des Datenschutzes an die Privatwirtschaft betreibt."
F.d.R. Susanne Müller
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
http://www.linksfraktion.de' />www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 06.09.2012 - 17:39 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 715892
Anzahl Zeichen: 2113
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 281 mal aufgerufen.
Strategisches Investitionsmanagement in der bayerischen Landwirtschaft: Effizienz durch Gebrauchtmaschinen ...
Die Herausforderungen der modernen Agrarwirtschaft in Bayern Die moderne Agrarwirtschaft steht heute vor komplexen Herausforderungen. Volatile Erzeugerpreise, steigende Betriebsmittelkosten und strenge regulatorische Auflagen erfordern eine effiziente Betriebsführung. Besonders in Bayern, wo tradi
Die NIS-2-Umsetzung als strategische Chance: Ein Leitfaden für deutsche Unternehmen ...
Die Frist rückt unaufhaltsam näher: Bis zum 17. Oktober 2024 müssen die EU-Mitgliedstaaten die Network and Information Security Directive, kurz NIS-2, in nationales Recht umsetzen. Diese Richtlinie stellt eine signifikante Verschärfung der Cybersicherheitsanforderungen für eine breite Palette v
Pressemitteilungen im B2B-Marketing: Wie Unternehmen gleichzeitig Reichweite wie Glaubwürdigkeit aufbauen ...
Manchmal wird über Pressemitteilungen gesagt, sie seien ein Relikt aus der Zeit, als Faxgeräte zum Büroalltag zählten. Falsch, sie leben! Gerade im B2B-Bereich erleben sie eine Renaissance, weil sie etwas leisten, was bezahlte Werbung nur schwer imitieren kann: glaubwürdige Sichtbarkeit. Wenn e
Planungshoheit für Städte und Kommunen weltweit ...
Nachhaltiges Wachstum generieren Auf dem World Urban Forum VI der Vereinten Nationen in Neapel diskutierten Fachleute und Politiker über Stadtplanung und die Gestaltung einer nachhaltigen urbanen Zukunft. Dazu erklärt der kommunalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Peter Götz
Energiewende: Hahn lässt Katze aus dem Sack ? GRÜNE: Regierung steht nicht zur Energiewende ...
Nach Auffassung der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat der stellvertretende Ministerpräsident Hahn (FDP) in der Aktuellen Stunde der GRÜNEN "Erst versprochen, schon gebrochen - Schwarz-Gelb in Hessen kann und will die Energiewende nicht" die Katze aus dem Sack gelassen. A
WESTERWELLE-Interview für die ?Jüdische Allgemeine? ...
Berlin. Das FDP-Präsidiumsmitglied Bundesaußenminister DR. GUIDO WESTERWELLE gab der "Jüdischen Allgemeinen" (Donnerstag-Ausgabe) das folgende Interview. Die Fragen stellte DETLEF DAVID KAUSCHKE: Frage: Herr Minister, in der vergangenen Woche sagten Sie, dass es hierzulande möglic
Für soziale Kompetenz sind zuerst die Eltern zuständig ...
Schulen können Versäumnisse nicht kompensieren Nach der 2. JAKO-O-Bildungsstudie sehen 84 Prozent der befragten Eltern als vorrangiges Ziel der Bildungspolitik, dass großer Wert auf soziales Verhalten gelegt wird. Gleichzeitig klagt nach einer Unternehmensbefragung des DIHK rund die Hälfte




