Unterschiedliche LTE-Standards schaden Wettbewerb und Nutzern

Unterschiedliche LTE-Standards schaden Wettbewerb und Nutzern

ID: 720442
(ots) - Nach dem fortschreitenden flächendeckenden
LTE-Ausbau, der auch eine Auflage bei der zweiten Versteigerung der
Funkfrequenzen war, stehen nun nach und nach erste Endgeräte zur
Verfügung. Wie sich allerdings jetzt herausstellt, setzen die
Netzbetreiber und Endgeräte-Hersteller beim Ausbau auf
unterschiedliche LTE-Standards. Dies ist aus Nutzersicht ein weiterer
Baustein im komplizierten Tarifdschungel, denn jetzt muss auch noch
überlegt werden, welches Netz an welchem Ort mit welchem Endgerät
benutzt werden muss, um von der neuen Technik profitieren zu können.
Klar ist, dass Tablets, Smartphones und Co. mit steigenden
Bandbreiten und Funktionalitäten unseren zukünftigen beruflichen und
privaten Alltag bestimmen werden. Deshalb darf es aus Sicht des DVPT
nicht zu Wettbewerbsverzerrungen und das Setzen von Quasi-Standards
durch reine Marktmacht kommen. Da helfen auch nicht die vollmundigen
Versprechungen der Politik, die LTE als Allheilbringer für die
Schließung von "weißen Flecken" im Breitbandausbau propagiert, wenn
ganze jetzt neu versorgte Bevölkerungsteile durch den Einsatz von
bestimmten Endgeräten von der Nutzung ausgeschlossen werden.

Der DVPT fordert von Industrie und Politik, hierfür zukünftig
einheitliche Übertragungsstandards, auch international, zu schaffen.



Pressekontakt:
Deutscher Verband für Post,
Informationstechnologie und
Telekommunikation e.V. (DVPT)
Anja Weinert
Aliceplatz 10, 63065 Offenbach
Tel.: +49 69 829722-21
E-Mail: presse@dvpt.de



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Datum: 13.09.2012 - 11:24 Uhr
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