Die Schweiz wird Partnerland der BIOTECHNICA 2013
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BIOTECHNICA 2013 (8. bis 10. Oktober)
Die Biotechnologie-Branche der Schweiz liegt im internationalen Vergleich in der Spitzengruppe und zählt seit vielen Jahren zu den stärksten Ausstellernationen auf der BIOTECHNICA. "Wir wollen den Auftritt als Partnerland nutzen, um das große Potenzial und die hohe Innovationskraft der Schweizer Biotech-Branche unter Beweis zu stellen", sagt Domenico Alexakis, Direktor der Swiss Biotech Association. "Die BIOTECHNICA als europäische Leitmesse für Biotechnologie und Life Sciences verschafft den Schweizer Ausstellern eine große Sichtbarkeit im internationalen Markt. Sie bietet uns eine ideale Plattform, um die Vernetzung der Schweizer Biotech-Industrie im europäischen und globalen Umfeld zu fördern sowie den Wissens- und Technologietransfer voranzutreiben."
Zentrale Anlaufstelle der Schweiz wird der SWISS Pavilion in Halle 9 sein. Er wird von der Osec, dem offiziellen Schweizer Außenwirtschaftsförderer in Zusammenarbeit mit der Swiss Biotech Association organisiert. Dort werden Schweizer Biotech-Firmen sowie die wichtigsten Biotech-Regionen des Landes vertreten sein und ein breites Spektrum an Dienstleistungen für Biotechnologie, Life Sciences und Labortechnik präsentieren. Das begleitende Rahmenprogramm bietet gute Gelegenheiten zum Networking. Unternehmen, die einen individuellen Messeauftritt bevorzugen, können sich um den SWISS Pavilion platzieren und von der Nähe zum Gemeinschaftsstand profitieren.
Ein Partnerland mit guten Rahmenbedingungen
Die Biotechnologie-Branche gehört zu den wichtigen Säulen der Schweizer Wirtschaft. In 2011 erwirtschaftete die Biotech-Branche Umsätze von knapp neun Milliarden Franken. Derzeit gibt es in der Schweiz rund 240 Biotechnologie-Unternehmen. Davon sind 174 forschungsintensive Biotechnologie-Unternehmen, auch Core Biotech Companies genannt, und 63 Zulieferer, so genannte Biotech-Suppliers. Insgesamt beschäftigen diese Unternehmen rund 20 000 Mitarbeiter.
Die Schweiz bietet gute Rahmenbedingungen für die Branche. So unterstützt der Bund die Entwicklung der Biotechnologie seit Jahren unter anderem durch Forschungsgelder, die über den Schweizerischen Nationalfonds (SNF) vergeben werden, und über Bildungsgänge an Universitäten, Fachhochschulen und Eidgenössischen Technischen Hochschulen. Allein der Nationalfonds unterstützte die Forschung im Schweizer Biotech-Bereich in den letzten Jahren mit 760 Millionen Franken. Die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) fördert den anwendungsorientierten Teil über so genannte Matching Grants, die die Hochschulen erhalten, wenn ein Projekt mit einer mittelständischen Firma vom Innovationsgehalt her förderungswürdig ist.
Das zeigt auch die Zahl der Biotech-Patente der Schweizer Firmen, die sich zwischen den Jahren 2000 und 2009 verdreifacht hat. Damit liegt die Schweiz noch vor Staaten wie den USA, Deutschland oder Frankreich und kann die höchste Dichte an Biotechnologie-Unternehmen im Vergleich zur Bevölkerungszahl weltweit vorweisen. "Dies ist nur durch das Zusammenspiel zwischen den etablierten Pharma-, Biotech- und Medizintechnik-Unternehmen sowie den Finanzinstitutionen der Schweiz möglich", sagt Alexakis. Die Swiss Biotech Association unterstützt diese gezielte Vernetzung von Bund, Academia, Biotech-Branche und Finanzindustrie, damit die Innovationstreiber weiter gefördert und ausgebaut werden können.
Über die BIOTECHNICA
Die BIOTECHNICA, Europas Leitmesse für Biotechnologie, Life Sciences und Labortechnik, öffnet vom 8. bis 10. Oktober 2013 zum 20. Mal ihre Tore. Angebotsschwerpunkte sind Bioprozess-/Bioverfahrenstechnik, Bioanalytik, Bioinformatik sowie biotechnologische Anwendungen in Pharma, Diagnostik, Biomedizin, Ernährung, Landwirtschaft, Industrie und Umwelt. Ergänzt wird die Messe durch internationale Konferenzen, Sonderschauen und Workshops. Das Themenspektrum reicht von Biomedizin bis hin zu den Fokusthemen BioServices, Innovation in Food und Industrial Biotechnology.
Über die Swiss Biotech Association
Der nationale Industrieverband "Swiss Biotech Association" (SBA) wurde im März 1998 gegründet und vertritt über 210 Firmen und Institutionen der Branche. Der Verband steht Organisationen jeder Größe und aus allen Bereichen der Industrie wie Forschung und Entwicklung, Produktion, Marketing, Dienstleistungen und Beratung offen. Die Aktivitäten der Mitglieder decken verschiedene Sektoren der Biotechnologie inklusive Pharmazie, Diagnostik, Agrikultur, Lebensmittel, Umwelt sowie Spezialitätenchemie ab.
Über die Osec
Die Osec, 1927 als nicht gewinnorientierter Verein gegründet, informiert, berät und begleitet Schweizer und Liechtensteiner KMU bei ihren internationalen Geschäftsvorhaben. Sie vernetzt Unternehmen, Wissensträger sowie private und öffentliche Organisationen weltweit und ermöglicht so eine schlagkräftige Außenwirtschaft. Im Rahmen der Exportförderung organisiert sie auf internationalen Fachmessen Schweizer Gemeinschaftsstände (SWISS Pavilion).
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Datum: 13.09.2012 - 12:38 Uhr
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