Kosten im Zusammenhang mit Mangelernährung übersteigen in Europa die Kosten für Fettleibigkeit

Kosten im Zusammenhang mit Mangelernährung übersteigen in Europa die Kosten für Fettleibigkeit

ID: 721996
(ots) -
Die Kosten im Zusammenhang mit Mangelernährung in Europa werden
auf erstaunliche 170 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Das ist mehr
als doppelt so viel, wie laut Zahlen aus dem Vereinigten Königreich
im Zusammenhang mit Fettleibigkeit ausgegeben wird. Solche Daten und
andere verblüffende Beweis wurden zusammengetragen und nun in einem
neuen Bericht mit dem Titel "Orale Nutritional Supplements (ONS) to
Tackle Malnutrition" ("Orale Nahrungsergänzung (ONS) zur Bekämpfung
von Mangelernährung") veröffentlicht.

Der Bericht wurde anlässlich des jährlich stattfindenden
Kongresses der European Society for Clinical Nutrition and Metabolism
(ESPEN) in Barcelona (8. - 11. September 2012) präsentiert und
enthält eine Zusammenstellung der neuesten Daten, einschliesslich der
wichtigsten Fakten und Erkenntnisse in Bezug auf Ursachen, Prävalenz
und Folgen der Mangelernährung. Das Dossier beleuchtet und bewertet
die Bedeutung von Vorsorgeuntersuchungen hinsichtlich Mangelernährung
in Krankenhäusern, der Gemeinde und in Pflegeheimen.

Mangelernährung ist ein ernstzunehmendes Gesundheitsproblem, ist
jedoch in unserer zunehmend übergewichtigen Gesellschaft nicht immer
leicht zu erkennen. Erkenntnisse in dem neuen Bericht zeigen, dass 33
Millionen Menschen in Europa von Mangelernährung gefährdet sind. Vor
dem Hintergrund des wirtschaftlichen Umbruchs in Europa ist es so
wichtig wie nie zuvor, die Mangelernährung in den Budgets für das
Gesundheitswesen zu berücksichtigen.

Mangelernährung tritt besonders häufig im Zusammenhang mit einer
Krankheit auf und kann alle Altersgruppen in Krankenhäusern,
Pflegeheimen und der Gemeinschaft betreffen. So ist beispielsweise
einer von drei älteren Erwachsenen, die alleine leben, gefährdet,
sich falsch zu ernähren. Darüber hinaus ist eine hohe Prävalenz der


Mangelernährung in Krankenhäusern festzustellen, wo geschätzt einer
von vier Patienten bereits unterernährt ist oder von Mangelernährung
gefährdet ist, was sich wiederum negativ auf die Ergebnisse der
Behandlung auswirken kann.

Prof. Laviano, Vorsitzender des Komitees für bildungsbezogene und
klinische Praxis der ESPEN, äusserte sich zur Mangelernährung: "Die
öffentliche Aufmerksamkeit beruht grösstenteils auf der Bekämpfung
von Fettleibigkeit, doch viele Menschen können wiederum nicht dazu
gebracht werden, eine ausreichende Menge nährstoffreicher Nahrung zu
sich zu nehmen. Ihre Verfassung verschlechtert sich daher zunehmend
und ihre Beschwerden nehmen zu. Die Gabe von hochwertigem Protein
durch orale Nahrungsergänzung (ONS) ist daher für gewisse Patienten
unerlässlich, um sie bei Kräften zu halten. Ausserdem kann mit oraler
Nahrungsergänzung auch die finanzielle Belastung der Krankenhäuser
gesenkt werden."

Weitere Information sowie die Quellen, die dieser
Pressemitteilung zugrunde liegen, erhalten Sie bei Tara Farrell
tfarrell@webershandwick.com oder Cat Macdonald
cmacdonald@webershandwick.com - +44(0)207-067-0204 /
+44(0)207-067-0285

Den Bericht "Oral Nutritional Supplements (ONS) to Tackle
Malnutrition" finden Sie auf http://www.medicalnutritionindustry.com

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Datum: 15.09.2012 - 15:32 Uhr
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Kategorie:

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