Ministerin Löhrmann: Wichtiger Beitrag zur Anerkennung der Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens
in Löhrmann: Wichtiger Beitrag zur Anerkennung der Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:
Seit Beginn des neuen Schuljahres steht in Nordrhein-Westfalen der islamische Religionsunterricht an den ersten Grundschulen für Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens auf dem Stundenplan. Schulministerin Sylvia Löhrmann machte sich heute selbst ein Bild beim Besuch des Unterrichts an der Gemeinschaftsgrundschule Sandstraße in Duisburg. In Gesprächen mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, dem Lehrer Hüseyin Çetin und der Schulleiterin Ulrike Settner-Reinhard ließ sie sich von den ersten Erfahrungen berichten.
"Es freut mich, dass der islamische Religionsunterricht hier so schnell ein selbstverständlicher Bestandteil des Stundenplans geworden ist", so Ministerin Löhrmann. "Es ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung, dass es für die Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens ein dem christlichen Religionsunterricht gleichgestelltes Fach gibt. Die rege Beteiligung der Schülerinnen und Schüler zeigt, dass viele Muslime sich das Fach gewünscht haben."
Der Islamische Religionsunterricht ist ein ordentliches Schulfach. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Die Leistungen werden benotet und sind versetzungsrelevant. Islamischer Religionsunterricht kann eingerichtet werden, wenn sich mindestens zwölf Schülerinnen und Schüler dafür anmelden. Lerngruppen können jahrgangsübergreifend und auch schulübergreifend gebildet werden. Den islamischen Religionsunterricht gibt es bislang an 33 Grundschulen für etwa 2.000 Schülerinnen und Schüler. Rund 40 Lehrkräfte haben die nötige Qualifizierung und die Unterrichtserlaubnis durch den Beirat erhalten. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 320.000 Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens.
Der islamische Religionsunterricht wird schrittweise zunächst an Grundschulen eingeführt, ab kommendem Schuljahr auch in der Sekundarstufe I. Im Unterschied zur Islamkunde, die seit 1999 im Rahmen eines Modellversuchs erteilt werden kann, werden die Inhalte bekenntnisorientiert, aus der Perspektive des Glaubens, vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, sich in deutscher Sprache über ihre religiösen Werte und Traditionen auszutauschen. Sie werden dabei unterstützt, theologische, ethische und weltanschauliche Fragestellungen zu reflektieren. Bestandteil des Unterrichts ist auch die Vermittlung interreligiösen Wissens, um Toleranz und den religionsübergreifenden Dialog zu stärken.
Erteilt wird der Unterricht derzeitig von fachlich vorgebildeten Lehrkräften, die durch Teilnahme an einem mindestens einjährigem Zertifikatskurs und einer dienstlichen Unterweisung die Unterrichtserlaubnis erlangt haben. Schwerpunkt ist dabei die Vermittlung der wesentlichen theologischen und religionsdidaktischen Aspekte, die den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht ausmachen. Ab diesem Wintersemester wird an der Universität Münster das Studienfach "Islamische Religionslehre" zur Ausbildung der Lehrkräfte angeboten.
Die Interessen und Anliegen der Muslime werden von einem Beirat vertreten, der aus Expertinnen und Experten für islamische Theologie und Religionsdidaktik besteht.
In Duisburg dankte Ministerin Löhrmann allen Beteiligten, die die Umsetzung des islamischen Religionsunterrichts ermöglichen, insbesondere den Schulleitungen und Lehrkräften. "Es freut mich sehr, dass nach jahrzehntelanger Vorbereitung in Nordrhein-Westfalen nun islamischer Religionsunterricht als ordentliches Schulfach gelehrt wird. Mein Dank gilt auch den Fraktionen im Düsseldorfer Landtag, die die Einführung mit großer Mehrheit unterstützt haben, sowie dem Beirat, der unser Ansprechpartner für die Einführung und Durchführung des Unterrichts ist".
Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSW NRW)
Völklinger Straße 49
40221 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: (0211) 5867-40
Telefax: (0211) 5867-4555 und -3220
Mail: poststelle@msw.nrw.de
URL: http://www.schulministerium.nrw.de
Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:
Seit Beginn des neuen Schuljahres steht in Nordrhein-Westfalen der islamische Religionsunterricht an den ersten Grundschulen für Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens auf dem Stundenplan. Schulministerin Sylvia Löhrmann machte sich heute selbst ein Bild beim Besuch des Unterrichts an der Gemeinschaftsgrundschule Sandstraße in Duisburg. In Gesprächen mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, dem Lehrer Hüseyin Çetin und der Schulleiterin Ulrike Settner-Reinhard ließ sie sich von den ersten Erfahrungen berichten.
"Es freut mich, dass der islamische Religionsunterricht hier so schnell ein selbstverständlicher Bestandteil des Stundenplans geworden ist", so Ministerin Löhrmann. "Es ist ein wichtiges Zeichen der Anerkennung, dass es für die Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens ein dem christlichen Religionsunterricht gleichgestelltes Fach gibt. Die rege Beteiligung der Schülerinnen und Schüler zeigt, dass viele Muslime sich das Fach gewünscht haben."
Der Islamische Religionsunterricht ist ein ordentliches Schulfach. Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Die Leistungen werden benotet und sind versetzungsrelevant. Islamischer Religionsunterricht kann eingerichtet werden, wenn sich mindestens zwölf Schülerinnen und Schüler dafür anmelden. Lerngruppen können jahrgangsübergreifend und auch schulübergreifend gebildet werden. Den islamischen Religionsunterricht gibt es bislang an 33 Grundschulen für etwa 2.000 Schülerinnen und Schüler. Rund 40 Lehrkräfte haben die nötige Qualifizierung und die Unterrichtserlaubnis durch den Beirat erhalten. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen rund 320.000 Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens.
Der islamische Religionsunterricht wird schrittweise zunächst an Grundschulen eingeführt, ab kommendem Schuljahr auch in der Sekundarstufe I. Im Unterschied zur Islamkunde, die seit 1999 im Rahmen eines Modellversuchs erteilt werden kann, werden die Inhalte bekenntnisorientiert, aus der Perspektive des Glaubens, vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, sich in deutscher Sprache über ihre religiösen Werte und Traditionen auszutauschen. Sie werden dabei unterstützt, theologische, ethische und weltanschauliche Fragestellungen zu reflektieren. Bestandteil des Unterrichts ist auch die Vermittlung interreligiösen Wissens, um Toleranz und den religionsübergreifenden Dialog zu stärken.
Erteilt wird der Unterricht derzeitig von fachlich vorgebildeten Lehrkräften, die durch Teilnahme an einem mindestens einjährigem Zertifikatskurs und einer dienstlichen Unterweisung die Unterrichtserlaubnis erlangt haben. Schwerpunkt ist dabei die Vermittlung der wesentlichen theologischen und religionsdidaktischen Aspekte, die den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht ausmachen. Ab diesem Wintersemester wird an der Universität Münster das Studienfach "Islamische Religionslehre" zur Ausbildung der Lehrkräfte angeboten.
Die Interessen und Anliegen der Muslime werden von einem Beirat vertreten, der aus Expertinnen und Experten für islamische Theologie und Religionsdidaktik besteht.
In Duisburg dankte Ministerin Löhrmann allen Beteiligten, die die Umsetzung des islamischen Religionsunterrichts ermöglichen, insbesondere den Schulleitungen und Lehrkräften. "Es freut mich sehr, dass nach jahrzehntelanger Vorbereitung in Nordrhein-Westfalen nun islamischer Religionsunterricht als ordentliches Schulfach gelehrt wird. Mein Dank gilt auch den Fraktionen im Düsseldorfer Landtag, die die Einführung mit großer Mehrheit unterstützt haben, sowie dem Beirat, der unser Ansprechpartner für die Einführung und Durchführung des Unterrichts ist".
Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSW NRW)
Völklinger Straße 49
40221 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: (0211) 5867-40
Telefax: (0211) 5867-4555 und -3220
Mail: poststelle@msw.nrw.de
URL: http://www.schulministerium.nrw.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 19.09.2012 - 15:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 724945
Anzahl Zeichen: 8991
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 289 mal aufgerufen.
Arbeiten in der Vertikalen: Technik für Baustelle, Montage und Fassade ...
Für Arbeiten in großer Höhe sind sowohl umfassendes Fachwissen als auch die richtige Technik gefordert. Die Herausforderungen auf Baustellen, bei Montagearbeiten und an Fassaden sind jeweils komplex, der Aspekt der Sicherheit hat dabei oberste Priorität. Hubsteiger, Seilzugsysteme und Gerüste s
Warum Weihnachten für saisonale E-Commerce-Marken schon im Sommer beginnt ...
Für die meisten Menschen scheint Weihnachten noch weit entfernt, solange der Sommer noch andauert. Für Unternehmen, die im Bereich festlicher Mode tätig sind, beginnen die Weihnachtsvorbereitungen jedoch deutlich früher. Produktideen, Lagerplanung, Logistik, Marketing und Kunden Trends müssen b
Message für die Messe: So werden Betriebe mit ihrer Botschaft sichtbar ...
Mit dem Herbst geht es für viele Unternehmen in eine wichtige Messephase. In dieser werden zwei Ziele verfolgt: Zum einen wird das letzte Quartal wirtschaftlich angeschoben. Zum anderen soll der innovative Neustart für das nächste Jahr vorbereitet werden. Entsprechend relevant ist eine gute Sicht
Forsa-Umfrage der Initiative IN FORM: Eltern wollen praktische Ernährungsbildung für ihre Schulkinder ...
Etwa jede zweite Mutter und jeder zweite Vater sehen praktische Angebote zur Ernährungsbildung und Bewegung als wichtigen Weg, um ihren Kindern einen gesunden Lebensstil zu ermöglichen.
Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage zum Weltkindertag am 20. September, die von IN FORM - Deutsch
Qualitäts-Tag in Wuppertal: Mehr Qualität und besserer Service für Gäste in Nordrhein-Westfalen ...
Der Tourismus NRW e.V. begeht heute den Qualitäts-Tag in der Historischen Stadthalle in Wuppertal. Neben Workshops und Vorträgen zur Verbesserung der Servicequalität in Unternehmen, hat der Landesverband 30 Betriebe ausgezeichnet, die die Zertifizierung der Initiative "ServiceQualität Deu
Alphabetisierungskampagne setzt auf Erfolgsgeschichten ...
Start der bundesweiten Aktion "Lesen und Schreiben - Mein Schlüssel zur Welt"
Schavan: "Alphabetisierung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe"
Die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, hat heute die bundesweite Aufklärungskampagne "Lese
Der kleine Wassermann - PREMIERE am 29. September um 15.30 Uhr ...
(NL/5533432222) PREMIERE am 29. September um 15.30 Uhr
Voraufführungen vor Kindergruppen:
26./27./28. September, 10.30 Uhr
Spieltermine:
29./30. September, 15.30 Uhr
2. Oktober, 11 Uhr|25./26. Oktober 10.30 Uhr|3./27./28. Oktober 15.30 Uhr
11. November, 15.30 Uhr|12./13. November, 10.30 Uhr
6./7.




