Fit bis ins hohe Alter dank Künstlicher Intelligenz - DFKI präsentiert finalen PAMAP-Demonstrator auf dem AAL Forum in Eindhoven
Vom 24. bis 27. September 2012 präsentiert das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz den finalen Prototyp des PAMAP-Projekts auf dem AAL Forum. PAMAP ist ein europäisches Projekt im Programm Ambient Assisted Living

(PresseBox) - Der Systemdemonstrator der Kaiserslauterer Forscher unterstützt spezielle Übungen für die funktionelle Rehabilitation des ganzen Körpers. Inertiale Bewegungssensoren an Brust, Armen und Beinen liefern die Basisdaten, aus denen unter Verwendung eines biomechanischen Modells die Bewegungen abgeleitet werden. Relevante Parameter wie Frequenz, Geschwindigkeit und Bewegungsradius werden automatisch extrahiert und ausgewertet. Diese Auswertung wird verwendet, um Rückmeldungen für den Patienten zu generieren: Ähnlich wie ein Fitness-Coach lobt das System den Anwender, korrigiert seine Bewegungen oder warnt ihn vor Überanstrengung und hilft so, die Übungen nachhaltig korrekt durchzuführen. Die erfassten Bewegungen werden außerdem über einen virtuellen Charakter visualisiert.
Die korrekten Bewegungsabläufe werden unter Aufsicht eines Physiotherapeuten vom PAMAP-System gelernt. Die personalisierten Bewegungsmodelle werden dann verwendet, um den Rehabiliationsprozess zu begleiten und zu unterstützen. Die unmittelbaren Rückmeldungen und die freundliche Benutzeroberfläche des PAMAP-Systemdemonstrators tragen hierbei zur Motivation bei. Dem betreuenden Arzt wird die Grundlage für frühzeitige Diagnosen sowie eine Infrastruktur für die häusliche Therapie zur Verfügung gestellt. Der Rehabilitationsfortschritt wird in der elektronischen Krankenakte hinterlegt und der Arzt kann jederzeit individuelle Anpassungen für den jeweiligen Patienten vornehmen und somit einen optimalen Genesungsverlauf sicherstellen.
Nachdem Anfang des Jahres die zweite Phase einer klinischen Studie mit 30 älteren Menschen zwischen 60 und 86 Jahren erfolgreich beendet wurde, präsentieren die Wissenschaftler des Forschungsbereichs Erweiterte Realität den finalen Prototyp des PAMAP-Projekts in Eindhoven einem breiten Publikum.
Besuchen Sie uns auf dem AAL Forum, Second Ring, Stand B.2.03 und sehen Sie das System live.
Das Forum ist die offizielle Konferenz des Ambient Assisted Living Joint Programme. www.aalforum.eu
Weitere Informationen zu PAMAP unter:
www.pamap.org
Kontakt:
Prof. Dr. Didier Stricker
Forschungsbereich Erweiterte Realität
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Trippstadter Str. 122,
67663 Kaiserslautern
E-Mail: Didier.Stricker@dfki.de
Tel.: 0631 20575 3500 / 3510
http://av.dfki.de/
Dr. Gabriele Bleser
Forschungsbereich Erweiterte Realität
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Trippstadter Str. 122,
67663 Kaiserslautern
E-Mail: Gabriele.Bleser@dfki.de
Tel.: 0631 20575 3560
http://av.dfki.de/
Pressekontakt:
Christian Heyer
Unternehmenskommunikation
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Trippstadter Str. 122,
67663 Kaiserslautern
E-Mail: uk-kl@dfki.de
Tel.: 0631 20575 1710
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) mit den Standorten Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen (mit Außenstelle Osnabrück) und einem Projektbüro in Berlin ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien die führende Forschungseinrichtung in Deutschland. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten "Centers of Excellence" und ist derzeit gemessen an Mitarbeiterzahl und Drittmittelvolumen das weltweit größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz und deren Anwendungen. Das Finanzierungsvolumen lag 2011 bei ca. 39 Millionen Euro. DFKI-Projekte adressieren das gesamte Spektrum von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung bis zur markt- und kundenorientierten Entwicklung von Produktfunktionen. Aktuell forschen mehr als 435 Mitarbeiter aus ca. 60 Nationen an innovativen Software-Lösungen mit den inhaltlichen Schwerpunkten Wissensmanagement, Cyber-Physical Systems, Robotics Innovation Center, Innovative Retail Laboratory, Institut für Wirtschaftsinformatik, Eingebettete Intelligenz, Agenten und Simulierte Realität, Erweiterte Realität, Sprachtechnologie, Intelligente Benutzerschnittstellen, Innovative Fabriksysteme. Der Erfolg: über 50 Professoren und Professorinnen aus den eigenen Reihen und mehr als 60 Spin-Off-Unternehmen mit mehr als 1.500 hochqualifizierten Arbeitsplätzen.
Weitere Informationen: www.dfki.de
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) mit den Standorten Kaiserslautern, Saarbrücken, Bremen (mit Außenstelle Osnabrück) und einem Projektbüro in Berlin ist auf dem Gebiet innovativer Softwaretechnologien die führende Forschungseinrichtung in Deutschland. In der internationalen Wissenschaftswelt zählt das DFKI zu den wichtigsten "Centers of Excellence" und ist derzeit gemessen an Mitarbeiterzahl und Drittmittelvolumen das weltweit größte Forschungszentrum auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz und deren Anwendungen. Das Finanzierungsvolumen lag 2011 bei ca. 39 Millionen Euro. DFKI-Projekte adressieren das gesamte Spektrum von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung bis zur markt- und kundenorientierten Entwicklung von Produktfunktionen. Aktuell forschen mehr als 435 Mitarbeiter aus ca. 60 Nationen an innovativen Software-Lösungen mit den inhaltlichen Schwerpunkten Wissensmanagement, Cyber-Physical Systems, Robotics Innovation Center, Innovative Retail Laboratory, Institut für Wirtschaftsinformatik, Eingebettete Intelligenz, Agenten und Simulierte Realität, Erweiterte Realität, Sprachtechnologie, Intelligente Benutzerschnittstellen, Innovative Fabriksysteme. Der Erfolg: über 50 Professoren und Professorinnen aus den eigenen Reihen und mehr als 60 Spin-Off-Unternehmen mit mehr als 1.500 hochqualifizierten Arbeitsplätzen.
Weitere Informationen: www.dfki.de
Datum: 20.09.2012 - 15:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 726103
Anzahl Zeichen: 4926
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Saarbrücken
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
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