Nazi-Verbrecher Heim bereits seit 1992 tot / ZDF begrüßt offizielle Bestätigung für Recherchen
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Recherchen zum Verbleib eines der meistgesuchten Nazi-Verbrecher. Das
Landgericht Baden-Baden hat das Verfahren gegen den ehemaligen
KZ-Arzt Aribert Heim eingestellt, dem grausame Morde an Häftlingen im
Konzentrationslager Mauthausen vorgeworfen wurden. Heim war Anfang
der 60er Jahre untergetaucht. Seitdem wurde weltweit nach ihm
gefahndet.
Offenbar lebte Heim jahrzehntelang unerkannt in der ägyptischen
Hauptstadt Kairo und wurde dort nach seinem Tod im Jahr 1992 in einem
Massengrab bestattet.
Im Februar 2009 hatte das ZDF gemeinsam mit der New York Times in
einer Dokumentation das Geheimnis um Aribert Heim aufgeklärt. Kern
dabei war der Fund einer Aktentasche mit Hunderten von Briefen,
medizinischen Unterlagen und anderen Dokumenten des ehemaligen
KZ-Arztes. Mehrere Zeugen gaben den Journalisten detailliert über das
Leben und den Krebstod von Aribert Heim Auskunft, der in Ägypten zum
Islam konvertiert war und sich unter dem Namen Tarek Hussein Farid
vor der weltweiten Fahndung versteckt hatte.
"Ein Großteil der Dokumente und Informationen, die für die
Entscheidung des Gerichts jetzt relevant waren, stammen aus oder
basieren auf den Recherchen von New York Times und ZDF", so
ZDF-Chefredakteur Peter Frey. "Wir sind froh, dass wir so zur
Aufklärung des Geheimnisses um Aribert Heim beitragen konnten."
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Datum: 21.09.2012 - 14:03 Uhr
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