Mindeststandards für die Unterbringung von Flüchtlingen: 'Heimbetreiber müssen soziale Qualifikationen erfüllen'
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Mindeststandards für die Unterbringung von Flüchtlingen: "Heimbetreiber müssen soziale Qualifikationen erfüllen"
Statements des flüchtlings- und migrationspolitischen Sprechers der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag von Sachsen-Anhalt, Sören Herbst, zu der Erarbeitung neuer Mindeststandards für die Unterbringung von Flüchtlingen:
"BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN begrüßen die Erarbeitung von Leitlinien für die Unterbringung von Flüchtlingen. Solche ,Nachbesserungen' dürfen jedoch nicht zu Verfestigung von Gemeinschaftsunterbringung führen, diese sind ein Auslaufmodell. Mittelfristig müssen alle Gemeinschaftsunterbringungen aufgelöst werden. Flüchtlinge müssen dezentral untergebracht werden. Nur so kann eine Integration gelingen."
"Neben Mindeststandards für die Unterkünfte müssen die neuen Richtlinien aber auch Mindestkriterien für die Heimbetreiber beinhalten! Die neuen Richtlinien sollten die Heimbetreiber dazu zwingen, dass sie qualitativ nachweisen müssen, dass sie zur Führung einer solchen Einrichtung in der Lage sind und die nötigen, sozialen Qualifikationen erfüllen."
Udo Mechenich
Pressesprecher
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Landtag von Sachsen-Anhalt
Domplatz 6-9
39104 Magdeburg
Tel.: 0391/560-4008
Fax: 0391/560-4006
udo.mechenich@gruene.lt.sachsen-anhalt.de
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Datum: 08.10.2012 - 17:15 Uhr
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