Badische Neueste Nachrichten: Keine Garantie
ID: 738668
Fiskalpakt mit großer Mehrheit zugestimmt. Die schlechte Nachricht:
Frankreich hat seinerzeit auch dem Vertrag von Maastricht zugestimmt
und sich trotzdem nicht an die dort verankerten Defizitkriterien
gehalten. Warum also sollte dies beim Fiskalpakt anders sein? Gewiss,
auch Deutschland trägt eine große Mitschuld am damaligen Sündenfall.
Berlin hat sich genauso wenig um die Schuldengrenze gekümmert wie
Paris. Nur erholte sich Deutschland wesentlich schneller von der
dramatischen Wirtschaftskrise im Gefolge der Lehman-Pleite.
Inzwischen ist Deutschland wieder zum Musterknaben in Sachen
Defizitkriterium geworden, während die französische Wirtschaft weiter
vor sich hindümpelt. Gar zu gerne würden die Linken in Frankreich die
Verschuldung weiter nach oben treiben, um zum Beispiel die kriselnde
Autoindustrie in Schwung zu bringen. Doch François Hollande weiß,
dass er sich deutsche Solidarität im Euro-Streit nur mit dem
Entgegenkommen beim Fiskalpakt erkaufen kann. Kanzlerin Angela Merkel
und Amtsvorgänger Nicolas Sarkozy hatten den Deal ausgehandelt, an
den sich jetzt auch Präsident Hollande zu halten hat. Während in
Deutschland Verträge punktgenau umgesetzt werden, sieht man dies im
Nachbarland wesentlich lockerer. Ändern sich die Umstände, kommen
auch die Regelwerke auf den Prüfstand. Eine Garantie für die
Euro-Stabilität ist die Pariser Abstimmung jedenfalls nicht.
Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
redaktion.leitung@bnn.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.10.2012 - 22:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 738668
Anzahl Zeichen: 1740
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Karlsruhe
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 190 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Badische Neueste Nachrichten: Keine Garantie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Badische Neueste Nachrichten (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Auf der Zielgeraden der Legislaturperiode haben Union und FDP noch ein Gesetz durch den Bundesrat bekommen, das die Rechte der Verbraucher nachhaltig stärkt. Mit abschreckend hohen Bußgeldern und neuen Obergrenzen für Gebühren will es unlauterer Telefonwerbung, übereifrigen Inkassobüro
Weitere Mitteilungen von Badische Neueste Nachrichten
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Altmaiers Vorstoß zum Energiesparen ...
Altmaiers Instrumentenkasten darf sich nicht auf Stromsparparolen und kostenlose Energiechecks beschränken. Er muss bei der Energiewende endlich die Rolle des Regisseurs übernehmen, das Projekt zentral koordinieren und durchgreifen, um Wildwuchs wie etwa ausufernde Strompreisboni für die Indust
Schwäbische Zeitung: Normalität mit Griechenland - Kommentar ...
Wir wissen nicht, ob Frau Merkel die Griechen mag. Ob sie gerne Tzatziki isst, den griechischen Knoblauchquark. Wir vermuten, dass sie griechischem Wein wenig zugetan ist, sie mag französischen, keinen harzigen Retsina. Es ist allerdings anzunehmen, dass der Bundeskanzlerin aus ihrer Moskauer Stu
Rheinische Post: Energiesparen hilft = Von Birgit Marschall ...
Die Strompreise steigen - und Umweltminister Altmaier will mit einer Energiespar-Offensive dagegen halten. Mancher mag ihn dafür verspotten, doch Altmaier setzt am richtigen Ende an: Mehr Energieeffizienz macht tatsächlich immun gegen den hohen Preisdruck. Die Einsparpotenziale in deutschen Hau
Lausitzer Rundschau:Ärztin am Athener Krankenbett Zum Besuch von Bundeskanzlerin Merkel in Griechenland ...
Spät, aber noch nicht zu spät ist Angela Merkel nach Athen gereist. Es war bisher, als ob die Chefärztin den Patienten nicht besuchen wollte, weil sie wusste, dass sie mit Vorwürfen über die höllischen Schmerzen der von ihr verordneten radikalen Therapie konfrontiert werden würde. Es war,




