Frisches Denken für die Rettung von Opel

ID: 74138

(firmenpresse) - Management des Autokonzerns soll endlich die Hosen runterlassen

Berlin/Wiesbaden, 23. Februar 2009, www.ne-na.de - Der Wirtschaftsflügel der CDU/CSU warnt davor, Opel mit Staatsbürgschaften vor der Pleite zu retten. Das berichtet die Nachrichtenagentur ddp. „Das Geld wandert sofort in die USA, dem können wir nicht zustimmen", sagte der Sprecher des Parlamentskreises Mittelstand der Union, Michael Fuchs (CDU). Der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft (BVMW), Mario Ohoven, erklärte, staatliche Garantien sollten sich auf die Verbindlichkeiten von Opel gegenüber mittelständischen Zulieferern beschränken.

Die CSU hat die deutschen Autohersteller aufgefordert, ein Konzept zur Kooperation oder Übernahme von Opel vorzulegen, um die deutschen Opel-Standorte zu retten. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt forderte den krisengeschüttelten Mutterkonzern General Motors (GM) auf, den Weg für einen Neuanfang des Rüsselsheimer Autobauers freizumachen. „Deutschland muss GM klarmachen, dass es Finanzhilfen vom Bund nur gibt, wenn im Gegenzug Opel aus dem GM-Konzern herausgelöst wird", sagte Dobrindt gegenüber der Tageszeitung „Die Welt". Die heimischen Autokonzerne sollten sich zusammentun und rasch ein gemeinsames Konzept für eine Kooperation oder sogar eine Übernahme vorlegen.

Nach Ansicht des FDP-Wirtschaftsexperten Thomas Kemmerich sollte Opel seinem Werbespruch „Frisches denken für bessere Autos" gerecht werden. Würde Opel die besseren Autos bauen, würden die Zahlen stimmen. Der hessische Vize-Ministerpräsident Jörg-Uwe Hahn hat dem Opel-Management vorgeworfen, das wahre Ausmaß der Krise bei der Konzernmutter General Motors (GM) zu verschweigen.

Über den Radiosender hr1 forderte Hahn die Opel-Führung auf, „endlich die Hosen runterzulassen": „Ich habe die große Hoffnung, dass in den nächsten zehn Tagen - und die Frist ist wirklich so eng - Opel-Europa-Chef Carl-Peter Forster ein Konzept auf den Tisch legt, bei dem man sagen kann: Das könnte ja wirklich klappen, da könnten wir ja wirklich die Werke in Deutschland und darüber hinaus retten." Die hessische Landesregierung hatte im Herbst einen Bürgschaftsrahmen von 500 Millionen Euro für Opel und seine Zulieferer beschlossen. "Heute diskutieren wir über Beträge, die weit über einer Milliarde liegen", sagte Hahn dem Sender.






Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Dies ist eine Pressemitteilung von
medienbüro.sohn

PresseKontakt / Agentur:

NeueNachricht
Gunnar Sohn
Ettighoffer Str. 26 a
53123 Bonn
Tel.: 0228 620 44 74
mobil.: 0177 620 44 74
medienbuero(at)sohn.de
www.ne-na.de



drucken  als PDF  an Freund senden  Lichtstarke Dombeleuchtungen für die Industrielle Messtechnik Flexibel im Einsatz – Das Flächenlicht SQ 40

Bereitgestellt von: cklemp
Datum: 24.02.2009 - 13:32 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 74138
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Gunnar Sohn
Stadt: Bonn
Telefon: 0228 620 44 74

Meldungsart: bitte
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 24.02.2009

Diese Pressemitteilung wurde bisher 764 mal aufgerufen.






Firmen die firmenpresse.de für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H


I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z