Mit Djoser nach Myanmar: Wie nicht von dieser Welt
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(firmenpresse) - Parlamentswahlen, eine zivile Regierung, die Freilassung der Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi – nach langer Isolation betreibt Myanmar mehr und mehr seine Öffnung. Damit nähert sich das frühere Birma nicht nur vorsichtig demokratischen Verhältnissen an, sondern rückt auch mehr denn je auf die touristische Landkarte. Im Rahmen einer 19- bzw. 24-tägigen Reise besucht der Veranstalter Djoser die spannendsten Orte dieses sagenumwobenen südostasiatischen Landes. Die Teilnehmer erwartet dort kein tropisches Nordkorea, sondern große Kultur, faszinierende Entdeckungen und Menschen von ursprünglicher Herzlichkeit.
Yangon im Süden Myanmars ist der Ausgangspunkt der Reise. Die in Asien vielerorts mit Händen zu greifende Fortschrittsgläubigkeit hat in der Sechs-Millionen-Metropole noch nicht Fuß gefasst: Statt westliche Luxuswaren in Schaufenstern sind es hier Tempel, Pagoden und Stupas, die in verheißungsvollem Gold leuchten. Das gilt vor allem für die Shwedagon-Pagode, die in der Sonne funkelt wie ein gigantisches Juwel. Für den ebenso massiven wie anmutigen Bau soll mehr Gold verwendet worden sein, als die Bank von England besitzt. Doch auch wenn die Kostbarkeit des wichtigsten Tempels Myanmars fast sprachlos macht, bietet er eine Erfahrung, die typisch ist für das tiefreligiöse Land: Hier muss Gottesfurcht nicht still vonstatten gehen, sondern lässt sich als quirliges Stück birmesischer Alltag erleben.
Von Yangon aus geht es über Bago, das ebenso von einer gewaltigen Pagode dominiert wird, nach Kyaikityo und seinem legendären Felsen. Warum der hausgroße Stein als Wunder verehrt wird, begreift jeder, der vor ihm steht: Der Fels balanciert auf einer Klippe und scheint jeden Moment in die Tiefe zu stürzen. Doch das wird nie passieren, glauben die Birmanen – der Legende nach soll ihn ein Haar Buddhas im Gleichgewicht halten. Im Anschluss gelangt die Gruppe mit dem Flugzeug an den Inle-See, wo sich Myanmar von seiner vielleicht schönsten Seite zeigt. Und von seiner ungewöhnlichsten: Eingebettet in die grüne Hügellandschaft der Shanberge, legen die Frauen des Intha-Volkes aus einem Dickicht von Hyazinthen und Schlamm schwimmende Gärten an und bewirtschaften sie von ihren Booten aus auf dem See. Dass deren Arbeit so interessant zu beobachten ist wie jene der Männer, stellen die Teilnehmer während eines Ausflugs zu einem Dorf auf der anderen Seeseite fest. Dort machen sie Bekanntschaft mit merkwürdig auf ihren Booten balancierenden Fischern: Um beide Hände frei zu haben, paddeln sie mit nur einem Fuß durchs Wasser und treiben ihre Beute in Bastnetze.
Nach einem Besuch der von Buddhafiguren vollgestellten Pindayahöhlen steht Kalaw auf dem Programm, wo unter anderem eine Wanderung zum Volk der Palaung möglich ist. Schon auf dem Weg begegnet die Gruppe seinen Angehörigen in farbenfroher Tracht auf Schritt und Tritt. Von hier in die einstige Hauptstadt Mandalay sind es 260 Kilometer weiter nach Norden. Die Reste des königlichen Palasts und ein Besuch des Mandalay-Hill mit seiner Pagode sind ebenso eindrucksvoll wie zum Beispiel Fahrradausflüge in die Umgebung – etwa zur verlassenen Stadt Amarapura oder entlang der Ufer des Ayeyarwady-Flusses. Die nächste Station ist der letzte Höhepunkt der Reise: Rund um die alte Königsstadt Bagan ragen die Spitzen von mehr als 2000 Tempeln in allen Himmelsrichtungen aus der Ebene. Der Anblick dieser sakralen Landschaft aus kapellenkleinen und kathedralengroßen Pagoden ist wie nicht von dieser Welt und gräbt sich tief ins Gedächtnis ein. Er wird lange nachwirken – einerlei, ob es nun von hier aus via Yangon zurück nach Deutschland geht oder nach Ngwe Saung am Golf von Bengalen. Das unberührte Strandparadies ist mit seinen pittoresken Buchten wie geschaffen für eine geruhsame Verlängerung der Reise um fünf Tage.
Djoser bietet die 19-tägige Reise für 1.995 Euro, die 24-tägige Version für 2.145 Euro an. Freie Termine für 2012 sind der 10. und 17. Dezember. 2013 startet die Reise am 18. Februar, am 4. und 18. März, am 15. April sowie am 6. Mai. Informationen unter www.djoser.de.
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Datum: 31.10.2012 - 14:14 Uhr
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