Wuppertals Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) für eine sichere Nordbahntrasse
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Kostenwahrheit und Kostenklarheit müssen Vorrang haben
Nachdem die Stadt überraschend schnell die Zusage für die Zuschüsse erhalten und die WuppertalBewegung http://www.wuppertalbewegung.de die notwendigen Eigenmittel eingeworben habe, könne das Projekt nun verwirklicht werden. „Dass dies möglichst schnell geschieht, ist der Wunsch vieler Menschen! Ich teile diesen Wunsch ausdrücklich. Denn auch ich wünsche mir, möglichst bald mit dem Fahrrad von Ost nach West oder von West nach Ost durch die ganze Stadt fahren zu können!“, so Jung.
Der Oberbürgermeister mahnt jedoch zur Besonnenheit beim weiteren Vorgehen: „Allerdings müssen wir, und da führt kein Weg vorbei, alle Vorschriften einhalten und allen Formalitäten entsprechen, auch wenn sie uns nicht sinnvoll erscheinen. Weiter müssen wir dafür sorgen, dass die Gesamtkosten des Projektes möglichst genau berechnet werden und dabei auch eventuelle Risiken abgeschätzt werden können. Denn Schönrechnen hilft uns nicht. Dann wäre bei der Endabrechnung das Erschrecken umso größer!“
Ganz wichtig ist mir, nochmals deutlich zu machen, dass nach Fertigstellung des Projektes, die Verkehrssicherheit in der Verantwortung der Stadt liegt. Die Stadt – und damit letztendlich der Oberbürgermeister - hat also dafür zu sorgen, dass die gesamte Trasse mit allen 21 Brücken, 8 Tunneln und 4 Viadukten gefahrlos befahrbar und begehbar ist. Hier haben wir die Pflicht, alles dafür zu tun, um Leben und Gesundheit der zukünftigen Trassennutzer zu schützen – und zwar ohne Kompromisse! Oder wollen Sie, dass Menschen auf der Trasse verletzt werden, weil sich zum Beispiel in den Tunneln Steine lösen oder Geländer an den Brücken nicht sicher sind? Deshalb haben wir in Abstimmung mit der WuppertalBewegung einen anerkannten Fachgutachter beauftragt, der uns sehr sachkundig und detailliert aufgezeigt hat, wo Sanierungsbedarf besteht, welche Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen sind und welche Kosten dafür entstehen. Diese Ergebnisse müssen Grundlage unserer Berechnung sein, ob uns das passt oder nicht!“
Auf dieser Basis werde ein Beschluss über das weitere Verfahren zur Projektumsetzung für die Ratssitzung am 30.03.2009 vorbereitet. Dieser Beschluss beruhe auf den klaren Fakten und nachvollziehbaren Kostenberechnungen und schlage Maßnahmen vor, die eine wirtschaftliche Lösung darstellen.
„Eine sichere Nordbahntrasse auf der Basis von Kostenklarheit und Kostenwahrheit: Das machen wir gemeinsam mit der WuppertalBewegung!“, so Jung abschließend.
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Datum: 05.03.2009 - 18:27 Uhr
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Freigabedatum: 05.03.2009
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