IG BAU: Energiewende sichern
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IG BAU: Energiewende sichern
Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) fordert den Bund und die Länder auf, die Energiewende zu sichern. Beide Akteure müssen sich auf dem heute (für die Red.: Freitag, 2. November 2012) stattfindenden Energiegipfel in Punkto energetischer Gebäudesanierung zusammenraufen. "Das gemeinsame Ziel der Politik muss es sein, die Energiewende zum Erfolg zu führen", sagte der IG BAU-Bundesvorsitzende Klaus Wiesehügel. Ohne Fortschritte bei der energetischen Gebäudesanierung ist das aber nicht zu schaffen. Der Staat muss dafür die passende Unterstützung anbieten, indem er die Maßnahmen steuerlich fördert - und zwar so, dass letztlich auch Mieter profitieren.
Rund 40 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland entfallen auf Gebäude. Dort besteht ein riesiges Sparpotenzial. Mit einer Umstellung auf erneuerbare Energien allein, wird die Energiewende nicht gelingen können. Die Sparpotenziale müssen ebenso ausgeschöpft werden. "Bund und Länder müssen endlich eine klare Regelung schaffen. Die Hüh-und-Hott-Politik verunsichert Eigentümer und Investoren, die dann erst einmal abwarten, was letztlich kommt", sagte Wiesehügel.
Seit mehr als einem Jahr liegt die Frage der steuerlichen Förderung von energetischer Gebäudesanierung beim Vermittlungsausschuss zwischen Bund und Ländern. Seitdem laufen sämtliche Einigungsbemühungen ins Leere.
Ruprecht Hammerschmidt
Pressesprecher IG BAU
IG Bauen-Agrar-Umwelt
- Bundesvorstand -
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www.igbau.de
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Datum: 02.11.2012 - 12:00 Uhr
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