Streubombenopfer trifft Westerwelle in Laos
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Asiatisch-Europäischen Treffens ASEM in Laos haben einige der
zahlreichen Opfer von Streubomben in dem südostasiatischen Land die
Gelegenheit ergriffen, hohe europäische Repräsentanten zu treffen,
darunter auch Außenminister Guido Westerwelle. Der heute 21-jährige
Phongsavath Manithong, der an seinem 16. Geburtstag durch einen
Blindgänger aus Streubomben beide Hände und sein Augenlicht verloren
hat, erzählte dem deutschen Außenminister von seinem Unfall und von
seinem Engagement für ein weltweites Verbot von Streubomben und für
die Unterstützung der Betroffenen.
Phongsavath hat sich mit anderen Überlebenden von Unfällen mit
Blindgängern, in der internationalen Gruppe "Ban Advocates"
zusammengeschlossen, die von Handicap International koordiniert wird.
Laos gehört zu den Ländern, die am meisten unter den Auswirkungen von
Streubomben leiden. Allein 260 Millionen Munitionen aus Streubomben
wurden von den USA im Vietnamkrieg über dem Land abgeworfen. Handicap
International engagiert sich seit vielen Jahren in Laos, unterstützt
Streubombenopfer und andere Menschen mit Behinderung und ist auch in
der Räumung der gefährlichen Blindgänger aktiv.
"Wir begrüßen es, dass der Außenminister bei seinem Besuch im
Streubombenmuseum der laotischen Hauptstadt erneut finanzielle
Unterstützung aus Deutschland für die Räumung der Blindgänger in Laos
zugesagt hat", betont Eva Maria Fischer, Kampagnensprecherin von
Handicap International. "Als ich unsere Teams in betroffenen
laotischen Gegenden besucht habe, habe ich gesehen, welche massiven
Anstrengungen noch nötig sind, um den betroffenen Menschen hier
Schritt für Schritt ein sichereres Leben zu ermöglichen."
Pressekontakt:
Dr. Eva Maria Fischer 089/54 76 06 13, 0176/99 28 41 35
www.handicap-international.de, www.streubomben.dede
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Datum: 05.11.2012 - 15:01 Uhr
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