E-Bilanz - Auswertungsergebnisse der Umfrage
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Alle bilanzierenden Unternehmen sind grundsätzlich ab dem Jahr 2013 verpflichtet, den Inhalt ihrer Bilanz sowie ihrer Gewinn- und Verlustrechnung elektronisch nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz, Taxonomie, an das Finanzamt zu übermitteln.
Die von der IHK-Organisation durchgeführte Umfrage hat aufgezeigt, dass viele Unternehmen nach wie vor erhebliche Probleme beim Thema E-Bilanz sehen. In Sachsen-Anhalt erwarten rund 100 % der antwortenden Unternehmen einen höheren Zeitaufwand und 83 % höhere Kosten sowie 42 % mehr Personalaufwand. Insgesamt erwarten 100 % einen hohen Bürokratieaufwand zum Zeitpunkt der Einführung und rund 50 % einen dauerhaft hohen Bürokratieaufwand. Auch der Umfang und Detailgrad der Taxonomie wird von weit über 83 % der Befragten als wesentliche Schwierigkeit gesehen und ca. 58 % bezeichnen die Gliederungstiefe als unverhältnismäßig.
Im Ergebnis sollten sich frühzeitig alle bilanzierenden Unternehmen mit den notwendigen Anpassungen des Rechnungswesens auseinandersetzen, da denjenigen Unternehmern die keine E-Bilanz abgeben Zwangsgelder bis zu 25.000 Euro und die Steuerschätzung drohen. Die Taxonomie, die die zu übertragenden Datenfelder enthält, kann über die Webseite www.eSteuer.de heruntergeladen werden.
Die Ergebnisse der Umfrage für Sachsen-Anhalt und bundesweit finden Sie auf der Internetseite der IHK Magdeburg unter www.magdeburg.ihk.de.
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Datum: 07.11.2012 - 14:33 Uhr
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