Ein zweites Ruanda darf es nicht geben
ID: 768844
Ein zweites Ruanda darf es nicht geben
Soldaten sollen endlich umfänglich ihrem Mandat zum Schutz der Zivilbevölkerung nachkommen
Seit Jahren schwelt der Konflikt in der demokratischen Republik Kongo, der bis heute mehr als vier Millionen Tote gefordert hat. Vor wenigen Tagen hat nun nach blutigen Kämpfen im Osten des Landes die Rebellenbewegung M23 die Stadt Goma erobert. Die VN-Blauhelm Truppe unter dem Mandat "Monusco" scheint dagegen machtlos zu sein. Dazu erklären der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder, sowie der zuständige Berichterstatter und Vorsitzende des Arbeitskreises Afrika, Hartwig Fischer:
"Einem zweiten Völkermord wie 1994 in Ruanda darf die internationale Gemeinschaft nicht noch einmal tatenlos entgegensehen. Wir fordern deshalb, dass die Soldaten der "Monusco" endlich umfänglich ihrem Mandat zum Schutz der Zivilbevölkerung nachkommen. Dazu sollte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (VN) mit einem militärisch robusten Mandat die Grundlage erwirken. Die Blauhelme müssen autorisiert werden, proaktiv handeln und eingreifen zu können. Die Vereinten Nationen dürfen nicht erneut tatenlos zusehen, wie unzählige Menschen, die unter der Obhut von Blauhelm-Soldaten stehen, getötet werden. Immerhin sind die Vereinten Nationen im Kongo mit rund 17.000 Blauhelm-Soldaten stationiert.
In den letzten Tagen ist die Situation in der demokratischen Republik Kongo eskaliert. Ehemalige kongolesische Tutsi-Rebellen terrorisieren als das Land. Vor den Augen von 1400 machtlosen UN Soldaten haben ein paar hundert Rebellen die Stadt Goma erobert. Ihrer eigentlichen Aufgabe, die Zivilbevölkerung zu schützen, konnten die Blauhelme nicht nachkommen. Nach Angaben der Vereinten Nationen sollen die Rebellen bei ihrer Offensive mehrere Gegner hingerichtet haben. Der VN-Gesandte für das Land, Roger Meece, berichtete dem Sicherheitsrat in New York am Mittwoch von "standrechtlichen Exekutionen", nachdem sich Regierungsvertreter in der Provinz Nord-Kivu geweigert hatten, mit den Rebellen zusammenzuarbeiten.
Es ist unerlässlich, dass die VN unverzüglich Gespräche mit den Staatspräsidenten der Anrainerstaaten aufnimmt. Nur gemeinsam kann eine tragfähige Lösung gefunden werden. Dabei begrüßen wir die Vermittlungsbemühungen von Staatspräsidenten Museveni, den kongolesischen Staatspräsidenten Kabila und seinen ruandischen Kollegen Kagame zum Gespräch nach Uganda einzuladen. Dieses Treffen, ist ein guter Schritt in die richtige Richtung, damit sich eine Tragödie wie der Völkermord in Ruanda nicht wiederholt."
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Deutschland
Telefon: 030/227-52267
Telefax: 030/227-56115
Mail: fraktion@cducsu.de
URL: http://www.cducsu.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 22.11.2012 - 17:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 768844
Anzahl Zeichen: 3106
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 314 mal aufgerufen.
Berlins Aufstieg zur globalen Innovationsmetropole: Ein Magnet für Pioniere ...
Berlin war nie die bequemste deutsche Metropole. Genau darin liegt ein Teil ihrer Kraft. Wer hier gründet, gestaltet oder eine Marke neu denkt, bewegt sich in einem spannungsreichen Umfeld. Die Nachfrage ist hoch, Flächen sind knapp, der Wettbewerb ist intensiv und die Szene bleibt offen für neue
Qualitätssicherung bei CBD-Produkten: Ein Expertenleitfaden für den Online-Kauf ...
Der Markt für Cannabidiol (CBD) wächst unaufhaltsam, und mit ihm die Zahl der Online-Anbieter. Für Verbraucher wird es dadurch zunehmend schwieriger, die Qualität und Sicherheit der angebotenen Produkte zu beurteilen. Mangelnde Transparenz, irreführende Angaben und minderwertige Rohstoffe stell
Platzmangel adé: Intelligente Konzepte für temporäre und dauerhafte Raumerweiterungen ...
Platzmangel entsteht selten über Nacht. Erst wird ein Team größer, dann fehlen Besprechungsräume. Eine Schule braucht zusätzliche Klassen. Ein Betrieb lagert mehr Material ein, während der Neubau noch in der Planung hängt. 2026 verschärft sich diese Lage durch hohe Baukosten und lange Verfah
Staufreies Hessen - GRÜNE: Mobilitätskonzepte statt Symptombekämpfung ...
Die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordert die Regierungsfraktionen von CDU und FDP auf, ihre rückwärtsgewandte Verkehrspolitik aufzugeben und sich an dem Bedarf der Menschen in diesem Land zu orientieren. "Wir müssen die Nachfrage auf den Autobahnen dämpfen und dazu ein gut
Außenminister Westerwelle trifft Außenminister von Marokko ...
Außenminister Westerwelle trifft am Freitag, 23.11., mit dem Außenminister des Königreichs Marokko, Saad Eddine El Othmani, zusammen. Die Außenminister werden sich über die internationalen Bemühungen um eine dauerhafte Waffenruhe zwischen Israel und dem Gaza-Streifen, die Lage in Syrien sowie
Außenminister Westerwelle fordert Ende der militärischen Offensive der Rebellenarmee von M23 ...
Seit dem 15.11. kommt es in der Demokratische Republik Kongo zu Kampfhandlungen zwischen der Armee der Demokratischen Republik Kongo (FARDC) und M23-Rebellen. Die Rebellen haben inzwischen die Hauptstadt von Nord-Kivu, Goma, eingenommen und rücken nun in Richtung Bukavu (Süd-Kivu) vor. Bundes
Berliner Zeitung: Zu den französischen Konservativen: ...
Und was machen die bei den Wahlen zum Parteivorsitzenden jeweils mit rund 50 Prozent der Stimmen bedachten Spitzenkandidaten Jean-François Copé und François Fillon? Sie werfen einander Lug und Trug vor, setzen die Partei einer Zerreißprobe aus, bestätigen aufs hässlichste den Vorwurf des r




