Anlagedauer von Geldanlagen: Deutsche würden Immobilie so lange halten wie seltenen Wein

Anlagedauer von Geldanlagen: Deutsche würden Immobilie so lange halten wie seltenen Wein

ID: 770332
(ots) - Jeder dritte Deutsche meint, eine gute Flasche
Wein und eine Eigentumswohnung haben eine Gemeinsamkeit: die
Haltedauer. Mindestens 20 Jahre seien die optimale Haltezeit, damit
sich das Investment lohne, sagen jeweils rund 30 Prozent. Bei
Riesterrente und Lebensversicherungen denkt die Hälfte aller
Deutschen so. Das zeigt die Trendstudie der PlanetHome AG. Experten
warnen jedoch vor pauschalen Mindesthaltedauern. Auch wenn es
zwischen Immobilien und Wein durchaus Parallelen gibt.

"Nicht jeder Wein gewinnt mit den Jahren an Wert und nur drei
Prozent der Tropfen werden mit den Jahren besser und eventuell
teurer. Mit Immobilien ist es ähnlich: Nicht jedes
Immobilieninvestment ist nach 30 Jahren wertvoller als nach zehn
Jahren", sagt Immobilienexperte Ludwig Wiesbauer, Bereichsvorstand
des Immobilien- und Finanzierungsvermittlers PlanetHome AG. Bei
Spitzenweinen ist die Lagerfähigkeit ein chemisch komplexer Prozess,
bei Immobilien entscheiden wirtschaftliche und soziale Faktoren über
die Möglichkeit und Geschwindigkeit einer Wertsteigerung.

Wiesbauer: "In vielen ländlichen und strukturschwachen Regionen
haben mit Blick auf die jüngsten Preissteigerungen und die künftige
Bevölkerungsentwicklung viele Objekte jetzt ihren Höhepunkt erreicht.
Wer vor zehn Jahren gekauft hat und heute veräußert, bekommt jetzt
mehr Geld als im Jahr 2030." Insofern liegt laut Trendstudie jenes
Drittel der Befragten nicht falsch, das sagt, Immobilien oder Wein
müssten jeweils mindestens zehn Jahre gehalten werden. Schließlich
ist zumindest die Veräußerung bei Immobilien nach zehn Jahren auch
steuerfrei.

Experten raten, auch den Verkauf selbst genutzter Immobilien
regelmäßig zu erwägen. Immer wieder denken Immobilienbesitzer erst
nach einschneidenden Ereignissen über den Immobilienverkauf nach.


Führen äußere Umstände zusätzlich zu einem zeitlichen Verkaufsdruck,
leidet meist der Verkaufserlös. Wer erst auf den Auszug der Kinder,
eine Krankheit oder den eigenen Einzug ins Altenheim wartet, nutzt
die Möglichkeiten des Marktes nicht optimal. "Seit etwa fünf Jahren
profitieren Immobilienverkäufer selbst in strukturschwächeren
Regionen von eine regen Nachfrage. Das hohe Interesse an Sachwerten
sorgt für attraktive Verkaufspreise - auch nach vergleichsweise
kurzer Haltedauer", sagt der PlanetHome Experte. Allerdings sollte
die Rechnung nicht ohne das Finanzamt gemacht werden. So fällt dann
ein eventueller Veräußerungsgewinn an, wenn das Objekt weniger als
zehn Jahren gehalten wurde. Es sei denn, der Eigentümer hat die
Immobilie mindestens im Jahr des Verkaufs und in den beiden Jahren
zuvor selbst genutzt.

Interessant sind dennoch die Gemeinsamkeiten, die bei Immobilien
und Weinen eine wesentliche Rolle spielen. Beispiel Lage: Was beim
Rotwein ausgewählte Anbaugebiete im Bordeaux, sind bei Immobilien
Viertel wie Schwabing, Alster oder Charlottenburg - also die
Innenstädte von Metropolen. In beiden Fällen treiben gute Lagen
bereits den Kaufpreis in die Höhe, reduzieren aber das Risiko eines
schlechten Investments. Wie die Trendstudie weiter ergeben hat, sehen
23 Prozent Aktien und Fonds als kurzfristige Investitionen von
mindestens einem Jahr. 33 Prozent meinen, die Anteilsscheine müssten
mindestens fünf Jahre gehalten werden - und sind damit noch immer
weit von der Weisheit André Kostolanys entfernt, der meinte,
Aktienbesitzer sollten sich nach dem Kauf lange schlafen legen. Nur
acht Prozent würden Aktien demnach mindestens 20 Jahre im Depot
belassen und sechs Prozent 30 Jahre. Genau umgekehrt verhält es sich
bei Riesterrente und privaten Renten- und Lebensversicherungen. Ein
Drittel hält eine solche Investition nach mindestens 20 Jahren für
lohnenswert, ein weiteres Drittel gar erst nach 30 Jahren.

In der Immobilientrendstudie 2011/2012 werden aktuelle Tendenzen
und Entwicklungen auf dem Immobilienmarkt untersucht. Die Studie
wurde als Online-Befragung konzipiert und umgesetzt. Zusammen mit dem
Panelanbieter Panelbiz wurden gezielt Personen aus den Städten
Düsseldorf, Hamburg, München, Nürnberg, Berlin und Frankfurt am Main
zu der Befragung eingeladen. Erhebungszeitrum war 31. Oktober bis 8.
November 2011. Insgesamt wurden 1.176 Personen befragt.

Über PlanetHome:

Die PlanetHome AG ist einer der führenden Immobiliendienstleister
mit den Kernbereichen Vermittlung und Finanzierung von
Wohnimmobilien. Das Unternehmen beschäftigt derzeit über 500
Mitarbeiter und gehört zu den 100 besten Arbeitgebern im deutschen
Mittelstand. In der Immobilienvermittlung ist PlanetHome mit über 80
Büros in Deutschland und Österreich repräsentiert. Jährlich
vermittelt der Immobiliendienstleister mehr als 5.500 Objekte. Dabei
setzt das Unternehmen auf die Kooperation mit renommierten Großbanken
und modernste Technologie, um Verkäufer und Käufer zielgerecht
zusammenzuführen. Der durch PlanetHome angebotene Service reicht von
der Wertermittlung über die fundierte Beratung und die Vermarktung
der Immobilie bis hin zur Vorbereitung des Kaufvertrags und der
Begleitung zum Notar. Weiterführende Informationen unter
www.planethome.com.



Pressekontakt:
PlanetHome AG
Dr. Berit Dirscherl
Apianstraße 8
85774 München/Unterföhring
Telefon: +49 89 76774-319
Fax: +49 89 76774190
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www.planethome.com

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