Martin Kind: Die Gier der Manager hat dem Ansehen der sozialen Marktwirtschaft mehr geschadet als das gesammelte Werk von Karl Marx
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ausgelagert werden / Solidaritätszuschlag zum Schuldenabbau nutzen
Hamburg, 28. November 2012 - Martin Kind, Chef des Hörgerate
Herstellers Kind, hat die Manager-Kaste in einer Rede vor
mittelständischen Unternehmern, die das Wirtschaftsmagazin 'impulse'
(Ausgabe 12/2012, EVT 29. November) dokumentiert, scharf kritisiert:
"Die Gier einiger weniger Manager hat dem Ansehen unserer sozialen
Marktwirtschaft mehr geschadet als das gesammelte Werk von Karl
Marx", sagte Kind in seiner Festrede anlässlich der Preisverleihung
an die "Turnarounder des Jahres" in Berlin. Eliten sollten an ihrer
Leistung gemessen werden und nicht an Gehältern und Boni, führte der
Unternehmer aus.
An die Adresse der Politiker gerichtet, mahnte Kind mehr
konstruktives Handeln an: Es sei nicht immer zielführend, wie
gegenwärtig in der Politik über alles und jedes gestritten werde. Im
Ergebnis entstehe so die Außenwahrnehmung, dass zu wenig entschieden
und umgesetzt wird wie etwa bei der Sanierung der öffentlichen
Haushalte. Als Lösungsalternative für die immer größer werdenden
Schulden Deutschlands schlug Kind vor, diese in einen Altlasten-Fonds
auszulagern und den Solidaritätszuschlag zur Schuldentilgung zu
nutzen.
Pressekontakt:
Joachim Haack, Sprecher G+J Wirtschaftsmedien,
c/o PubliKom Kommunikationsberatung GmbH
Telefon: +49-40-39-92-72-0, E-Mail: jhaack@publikom.com
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Datum: 28.11.2012 - 11:15 Uhr
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